Neueste Kommentare


  • Danke wieder einmal, Mathias Grilj, wunderschöne Gedanken (Gedankengänge finde ich dafür passender), wunderbar (denk-)anregend. You made my day!

    Autor: Karin Tschavgova

  • Dem kann ich mich nur anschließen. Eine Antwort würde mich auch sehr interessieren.

    Autor: Anonymous

  • Zum Thema "Pfauengarten" möchte ich mit Verlaub noch folgendes anmerken:

    Laut Juryprotokoll und Renderings des Wettbewerbs sollten "sowohl Fassaden- als auch Dachflächen farblich an die charakteristische ziegelrote Dachlandschaft der Grazer Altstadt angeglichen werden". Warum ist das nicht geschehen? Welche Entscheidungsprozesse haben dazu geführt, dass die farbliche Gestaltung vom Wettbewerbsprojekt abweicht?

    Sollte das jemand von den Projektbeteiligten lesen, insbesondere vom Architekturbüro Pichler & Traupmann oder der ASVK, würde ich mich um Beantwortung meiner Fragen freuen. Ich persönlich kann der Farbgestaltung leider nichts abgewinnen und findes es schade, dass das Projekt nun derart realisiert worden ist.

    Autor: G. Mader

  • Danke für ihre Antwort, nun ist mir völlig klar, dass Sie rein gar nichts von meinem kritischen Kommentar zum Trend, Torsituationen zu bauen, oder Projekte als Tore zu vermarkten, verstanden haben.
    Auch verwenden Sie den Terminus brownfield site hier falsch. Das war keine Industriebrache, sondern ein Grundstück mit einem heruntergekommen Gebäude. Und noch ein Nebensatz zu Ihrer Nichtbeantwortung meiner Frage, warum dbei dieser Vebauung die Dichte umweltfreundlich sei: hohe Dichten sind per se nicht umweltfreundlich, schon gar nicht, wenn 100% des Grundstückes versiegelt werden. Intelligente, nachhaltige Verdichtung ist etwas komplexer und wird von mir auch nicht kritisiert.

    Autor: Elisabeth Lechner

  • Liebe Frau Lechner!
    Ich entschuldige mich mal im voraus hier anonym zu posten/antworten!
    Wie das Thema Murkraftwerk verursacht auch das Thema Neubauten/Nachverdichtung viele Emotionen und leider gibt es auch hier Fanatiker.
    Umweltfreundlich: Der sparsame Umgang mit der resource Boden ist in Österreich selten wie die vielen Einfamilienhäuser/Gewerbebauten auf der grünen Wiese und die darauffolgenden Strassenausbauten bezeugen.
    Hohe Dichten sind ein sparsamer Umgang mit dieser Resource und daher umweltfreundlich besonders weil dieser Neubau auf einer "brownfield site" gebaut wird.
    Das Verfallen lassen des Bestandsgebäudes aus dem vermutlich 17Jh ist dagegen für mich absolut nicht in Ordnung aber das ist eine andere Geschichte...
    Dichtekritik: "Dichtemonster" klingt nicht nach positiver Meinung über Dichte, ja es wird in Graz schon eindeutig sehr "investorenfreundliche" Stadtplanung betrieben was kein Wunder ist wenn man bedenkt das Graz in den 1980/90er Jahren von Investoren eher gemieden wurde und wirtschaftlich am Niedergang war weil immer mehr Firmen/Geschäfte und auch die Wohnbevölkerung aus der Stadt nach GU geflüchtet sind.
    Ich bin aber schon froh über die heutige positive wirtschaftliche Entwicklung mit dem Zuwachs an Firmen/Arbeitsplätzen in Graz auch wenn sicher nicht alles 100% richtig gehandhabt wird von der Stadtplanung/Politik in Graz.

    Autor: Anonymous

  • Mangelnde Transparenz auch hier, daher einige Fragen mit dem Aufruf an die Stadt als Auslober, diese zu beantworten.
    1. Warum wurde Hubert Rieß nicht zum städtebaulichen Wettbewerb eingeladen, obwohl er an genau dieser Stelle schon seinerzeit die vorbildlichen, international beachteten neuen Siedlungshäuser der Grünangersiedlung geplant hat?
    2. Um welche Art von Wohnraum handelt es sich? Um Gemeindewohnungen, die die Stadt selbst errichtet oder durch eine Wohnungsgenossenschaft errichten lassen wird? Um geförderten Wohnungsbau? Um Mietwohnungen, die nach Bedarfszuordnungen vergeben werden?
    3. Warum wurde der Wettbewerb erst jetzt bekanntgemacht und erst jetzt ausgestellt, obwohl die Jury bereits im Dezember 2016 tagte und das Ergebnis seit damals bekannt ist? Hat es etwas damit zu tun, dass man den Eindruck/das Signal vermeiden wollte, dass mit Baubeginn/Rodung des Gebiets für das Kraftwerk und den geplanten städtischen Erholungsraum angrenzende Areale als Wohngebiet für Investoren aufgewertet werden (siehe Offener Brief Steinegger)?
    4. Wurde das Büro Hohensinn sozusagen als Kompensation eingeladen, weil es schon in der Nähe (direkt am Ufer) einen Wohnungsbau für einen privaten Investor entwickelt und geplant hat, der so - direkt am Ufer - jetzt, nach der medialen Aufmerksamkeit und der Beteuerung der Stadt, dass in Ufernähe keine neuen Wohnquartiere geplant sind, nicht mehr kommen kann?
    Wie wär's, wenn sich die Stadtplanung zu all den Gerüchten, Mauscheleien und Assoziationen um die Areale in Nähe der Staustufe und des Erholungsgebiets einmal öffentlich äußern würde? Erklärungsbedarf ist gegeben, wenn man alles nur häppchenweise, nur auf Nachfrage und in großen Abständen bekanntmacht.

    Autor: Karin Tschavgova

  • .... Transparenz und prozessuale Herangehensweisen mit den BürgerInnen.

    ja, ja, ja, - all das und viel mehr liegt im argen. wider allen beteuerungen und demokratischen beschlüssen wird hier getan und gemacht, so als ob es kein morgen gäbe und interne kontrolle wurde ja politisch ausmanöveriert. zuerst die grünen dann die kommunisten. mit den blauen ist es einfach leiwand - denn die leben die bürgernähe nur beim aufsteireren und sonst grinsen sie satt sitzend am futtertrog - inhaltlich können sie leider nicht verstehen um was es geht und dagegen sein aus prinzip ist nicht mehr notwendig.

    danke stone

    Autor: feyferlik

  • Die Liste der achtlos und achtungslos behandelten Bauten der jüngeren vergangenheit lässt sich fast endlos weiterführen. Besonders pikant ist es, wenn es sich um ein öffentliches Gebäude handelt und die Akteure der Missachtung selbst Architekten, also fachleute sind. Ich erinnere nur an die Rampe von Günther Domenigs TU-Gebäude im Park der alten TU. Schwupps, da war sie weg. Abriss gewünscht bzw. befürwortet von seinem Nachfolger am Lehrstuhl Gebäudelehre, der schon kraft seines Amts (und seiner Befähigung zum Professor für Gebäudelehre) hätte erkennen müssen, dass die Rampe ein integraler Teil des Gebäudes ist, auch eine Achse sichtbar gemacht hat usw.

    Autor: Anonymous

  • sehr geehrte/r Herr/Frau Anonymus.
    Erklären Sie mir bitte, was an diesem Projekt mit Bebauungsdichte von 2,5 umweltfreundlich ist? Möglicherweise hat sich mir diees Umweltfreundlichkeit noch nicht erschlossen.

    Weiters würde mich interessieren, was in diesem Beitrag die übliche Anti-Dichtepolemik ist.? Im Beitrag geht es nicht um Dichtekritik, wenn Sie ihn genau lesen.

    Autor: Elisabeth Lechner

  • auch das Das/das braucht manchmal mehr Dichte, damit es zum richtigen dass werden kann. man(n?) kann ja lebenslang lernen.

    Autor: Anonymous

  • auch das das braucht manchmal mehr Dichte, damit es zum richtigen dass werden kann. man(n?) kann ja lebenslang lernen.


  • Eine Leerstandsabgabe würde helfen jene Wohnungen auf dem Markt zu bekommen die unbegründet leer stehen wobei das nicht so viele sind wie die Gegner von Neubauten es gerne hätten...
    Graz braucht dringend Wohnraum und das auch Gries endlich wieder Neubauten bekommt ist echt toll auch wenn es den üblichen Nimby Leuten offenbar besser gefallen hat zuzuschauen wie Gries langsam verslumt.
    Genossenschaftwohnungen sind natürlich diesen Anlegerprojekten vorzuziehen aber auch die Anlegerwohnungen bedeuten mehr dringend benötigten Wohnraum.
    In der Nähe am Eggenbergergürtel 50 fängt man übrigens gerade damit an ein Projekt mit 220 Genossenschaftswohnungen zu bauen welchen erfreulicherweise eine hohe Bebauungsdichte aufweisen wird plus begrünten Innenhof und Bäume am Eggenbergergürtel.

    Autor: Begeisterter Grazer

  • Ja die Gehsteige sind in Graz oft zu schmal weil die Straßen noch aus der Zeit rückständiger dörfischer Strukturen stammen, nur die während der Gründerzeit neu entstandenen urbanen Strassen haben durchwegs fussgängerfreundliche Dimensionen.
    Das man sich hierbei nicht traut dem Individualverkehr Platz wegzunehmen ist realitätsfern, die E-mobilität wird die Lärm/Abgasproblematik in den Städten lösen aber die Staus werden immer länger werden wenn man nicht gegensteuert..
    Der Artikel ist leider wie immer voll der üblichen anti Dichte Polemik obwohl Städte ja durch ihre Dichte zu Städten werden und das zersiedelte Graz hier im Gegensatz zu Wien oder Linz enormen Nachverdichtungsbedarf aufweist.
    Graz leidet verkehrsmässig unter den Autoverkehr verursachenden niedrigen Dichten in den Aussenbezirken und besonders im Speckgürtel die zu einer autozentrierten Lebensweise animieren, dies sollte man kritisieren und nicht Projekte mit umweltfreundlich hohen Bebauungsdichten.
    .

    Autor: Anonymous

  • sondern es bleibt nur mit einzustimmen.
    heute ist mittwoch und es gibt erst 2 chormitglieder - sind die lauten querdenker mittlerweile alles wendehälse und zu duckmäusern mutiert.

    Autor: rottensteiner

  • die, die es ernst meinen mit der architektur,
    stimmt ein in den giencke-chor!
    keine konfrontation ist zu scheuen,
    wir müssen immer wieder und noch lauter schreien!
    und niemals aufhören oder in den ruhestand gehen, das wäre der tod der architektur und der sieg der belanglosigkeit, die leider immer mehr an boden gewinnt

    Autor: thomas thaler

  • Wer sich selbst schon einmal in einem politischen Gremium oder einer Interessensvertretung aktiv engagiert hat weiß, dass es selbst bei allergrößtem Einsatz meist nur gelingt, einen Bruchteil dessen durchzusetzen, was man auf der Agenda hatte. Insofern finde ich bei Betrachtung des vorliegenden Gesetzesentwurfs, dass die Bundeskammer gute Arbeit geleistet hat, denn viele ihrer Vorschläge haben Eingang gefunden. Schließlich schreibt nicht die Kammer das Gesetz, sondern das Ministerium. Leider war einiges zu diesem Zeitpunkt eben nicht durchsetzbar.
    Besonders gut finde ich die Erleichterungen beim Berufszugang, die waren überfällig. Auch dass die Kammer insgesamt offener werden will (Anwärterschaft, etc.) finde ich gut, denn je größer die Kammer, desto stärker kann sie sein - möglichst viele Architekturschaffende sollten bei ihr ihre Zugehörigkeit finden können. Weitere Öffnung durchaus erwünscht!
    Die Präzisierung der früher schon vorhandenen Weiterbildungsverpflichtung durch Festlegung einer Mindeststundenzahl basiert offensichtlich nicht auf dem Vorschlag der Kammer und ist passiert, weil sie in anderen Berufsgruppen auch üblich ist. Für einen Beinbruch halte ich sie nicht, denn schließlich soll die Definition, was anrechenbar ist, ja von den Kammersektionen selbst vorgenommen werden. Und was das betrifft, gehe ich optimistisch davon aus, dass die (gewählte) Standesvertretung die Interessen ihrer Mitglieder tatsächlich vertritt und sinnvolle Kriterien aufstellt, die dem Berufsalltag entsprechen. Bei Wettbewerbsteilnahmen oder Jurytätigkeiten zB. lernt man ausgesprochen viel, warum also nicht anrechnen? Unser Beruf ist tägliches Lernen - jedes Projekt bringt Neues mit sich und damit wird in den Büros Wissen erarbeitet - das ist Alltag und sollte sich in adäquater Form anrechnen lassen. Und ein paar vernünftige Kurse außer Haus oder Konferenzteilnahmen, Vorträge hin und wieder sind sicher auch kein Nachteil. So betrachtet sind 30 Stunden pro Jahr zwar immer noch irgendwie willkürlich aber auch nicht sehr viel. Das Positive ist, dass man nach dem neuen Modell objektiv beweisen wird können, was man bisher nur behauptet hat, nämlich dass man sich ständig weiterbildet. Das kann in Haftungsfällen schon ein Vorteil sein.

    Autor: Ida Pirstinger

  • Im Sinne der Gleichberechtigung scheint das Urteil klar, aber aus meiner Sicht stellt weder das eine noch das andere eine Praxiszeit dar... da es hier konkret um einen Wissens- bzw. Erfahrungserwerb geht, der nur in der Praxis möglich ist... schwierig, schwierig...
    Herzliche Grüße zurück!

    Autor: Anonymous

  • Anlass des Wunsches der Kammer nach Anrechnung von Mutterschutzzeiten war, dass in einer Länderkammer gleichzeitig ein Mutterschutzfall und der Fall eines ähnlich langen Krankenstandes eines männlichen Befugniswerbers zu behandeln war. Nach der geltenden Rechtslage stellen Zeiten des Krankenstandes Praxiszeiten dar, Zeiten des Mutterschutzes nicht. Diese Ungleichbehandlung erschien einer Mehrheit der gewählten Berufsvertreter nicht sachgerecht. Sie widerspricht auch EU-Recht, vgl zB. die Stellungnahme der Gleichbehandlungsanwaltschaft im Rahmen der Begutachtung: https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/SNME/SNME_30780/index.shtml

    Die Thematik wurde intern aber durchaus kontrovers diskutiert.

    Herzliche Grüße
    Felix Ehrnhöfer

    Autor: Felix Ehrnhöfer

  • Im Sinne der Gleichberechtigung sollten dann auch die Zivildienst- und die Grundwehrdienstzeiten als Praxiszeit anerkannt werden!

    Autor: Anonymous

  • Liebe Frau Tschavgova,

    ich wäre gespannt darauf, ob Sie sich bei dreiplus bereits über das Projekt schlau gemacht und dieses genauer angesehen haben und was Sie danach als Kommentar schreiben werden?

    Halten uns doch bitte auf dem Laufenden.

    Autor: Anonymous
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