Neueste Kommentare


  • sehr geehrte frau spannocchi,
    leider kenne ich nur die gesummte version, kenne keinen titel und - so es einen text gibt (bei einem schlaflied, das ja meist die mama singt, gibt es den wohl), den leider auch nicht.
    gelernt habe ich es übrigens während der arbeit als fensterputzer in den frühen 70-ern. das hat mein chef während des wischens über die scheiben oft gesummt. er war damals gerade vater geworden. zum fensterputzen eignet es sich übrigens auch.
    ich hätte ihnen gern weitergeholfen.
    für das kind ist es wahrscheinlich gar nicht tragisch, oft dasselbe zu hören. es verlangt ja nach verläßlichkeit.
    als brauchbar haben sich noch erwiesen:
    - abend wird es wieder...
    - der mond ist aufgegangen
    - should auld acquaintance be forgot
    - schlafe, schlafe, holder süßer knabe
    - guten abend, gut nacht
    - abendstille überall
    - el condor pasa

    mit lieben grüßen und besten wünschen!
    mathias grilj

    Autor: Anonymous

  • .....ihre Geschichte über die Heimat habe ich übrigens meinem Neffen zur Taufe seiner in den ver.Staaten geborenen Tochter geschickt...all das schickt mir mein Mann.....

    Autor: Anonymous

  • Lieber Mathias Grilj, danke für die vielen wunderbaren Geschichten. Soo gerne würde ich dieses Wiegenlied singen. Wie finde ich das? Wie heißt es?
    Übrigens kenne ich auch zu gut die parkettpfade .....aber mein Lied ist mir schon langweilig und leider ein Ohrwurm.....
    Herzlichen Gruß,
    Barbara Spannocchi

    Autor: Anonymous

  • .....2014 zuerst Text weg - in Graz mit fadenscheinigen Begründungen des damalig zuständigen Referenten und heutigen FPÖ-Vizebürgermeister Eustacchio.
    und nun im Gedenkjahr 1938 "Anschluss" und Novemberpogrom, 1948 Allgemeine Erklärung der Menschenrechte Beschluss der UN-Generalversammlung, 1958 Ratifizerung der EMRK durch Österreich und 60 Jahre Mitgliedschaft Österreichs in der europäischen Menschenrechtskonvention, greift Eustacchio, Vizebürgermeister in Graz- der Stadt der Menschenrechte- in seiner Rede am rechten Kongress" der Verteidiger Europas" die Menschenrechte an, worüber u.a. der Standard, die Kleine Zeitung, der ORF Steiermark kritisch berichteten.
    Eigentlich müsste es laut sein in Graz, wegen der Aufschreie, der Empörung darüber, ist es aber nicht. Das stimmt traurig, macht auch Angst, bereitet Sorge, was kommt als nächstes, worüber werden wir uns noch wunderen müssen?

    Dieser Text von Hans Rauscher im Standard vom 13.3. hat mich zu diesem Kommentar bewogen.

    80. Jahrestag des 12. März 1938: Wie handle ich heute? EinserkastlHans Rauscher12. März 2018, 17:43 304 Postings Was bin ich heute, wo es nicht den geringsten Mut erfordert? Gedenken. Ist so eine Sache. Kann bei allem guten Willen zu einem inhaltsleeren Ritual werden. Der "Staatsakt" in der Präsidentschaftskanzlei aus Anlass des 80. Jahrestags des 12. März 1938 ("Anschluss" an Hitler-Deutschland) war das nicht. Bundeskanzler Sebastian Kurz hielt eine inhaltlich korrekte, konventionelle Rede, Bundespräsident Van der Bellen sprach eine kluge Warnung vor der "schleichenden Aushöhlung der Demokratie" aus. Der Künstler André Heller würdigte den unfassbaren Mut derer, die Widerstand leisteten. Und sagte dann, heute riskiere man eben nicht Folter und Tod, wenn man gegen Rassismus, Fremdenhass etc. auftrete. "Daher gibt es keine Ausrede, dagegen nicht aufzutreten." Am Vorabend sagte Karin Bergmann, die Direktorin des Burgtheaters, ganz Ähnliches: "Man kann nicht wissen, wie wir uns damals verhalten hätten. Aber wir wissen genau, was wir heute zu tun haben." In die stringenteste Form hat das aber der Schauspieler Miguel Herz-Kestranek gebracht: "In dem Zusammenhang stellen sich zwei Fragen. Die schwere Frage lautet: Wie hätte ich damals gehandelt? Schwer zu sagen. Ganz leicht hingegen antworten kann man auf die zweite Frage: Und wie handle ich heute?" - derstandard.at/2000075944448/80-Jahrestags-des-12-Maerz-1938-Wie-handle-ich-heute

    Autor: Elisabeth Kabelis-Lechner

  • bitte nicht verallgemeinern und nicht nur schwarzsehen - es gibt auch viele andere. solche, denen bewusst ist, dass wir unsere umwelt selbst mitgestalten können und mitgestalten müssen.

    Autor: anonym

  • Das angesprochene "Gemeinwesen" scheint ja wirklich zu einem Supermarkt zu verkommen, in dem sich jeder bedienen kann.
    Konsumieren ist ja schon längst zu einer Alltagsphilosophie geworden und die Abstinenz von einer mittragenden Verantwortung zum Selbstverständnis.

    Autor: Ulrike Sbaschnik-Nagy

  • solange nicht jeder einzelne verinnerlicht, dass sein tun und nicht tun das stück entscheidung ist, das diese kugel mit mensch oder ohne mensch überleben lassen wird, wird das "solange" wie eine zündschnur in kürze abgebrannt sein.

    aber auch im schnellen sinkflug ist es wichtig den lebensraum, den wir verlieren, uns poetisch und sinnlich in erinnerung zu rufen.

    Autor: feyferlik

  • Liebe Karin Tschavgova,

    ich komme hier wohl viel zu selten vorbei. Heute war ich jedenfalls da und habe mit stiller Aufmerksamkeit gelesen, was du da so schreibst. Abgesehen von deiner Schilderung der Ruhe, die durch den frisch gefallenen Schnee in einer Stadt entsteht und leider viel zu schnell wieder verschmilzt, danke ich dir für deine ganz normalen Feststellungen. Es braucht so wenig, um viel zu haben.

    Na gut, eigentlich ist damit schon genug gesagt. Die schon getippten Zeilen sind gelöscht. Ich denke, es reicht auch das ;-)

    Mit herzlichen Grüßen,
    Fritz Schöffauer

    Autor: Fritz Schöffauer

  • Der Artikel ebenso wie der - jetzt hoffentlich wirklich letzte und schon gestern ernsthaft angekündigte - Schnee im Süden: das sind doch wir, oder? Schade nur, dass man uns und der Natur das so übertrieben versalzt.

    Autor: Laukhardt

  • Einige ArchitektInnen scheinen in einer Echokammer gefangen zu sein... 2-stufiger oder einstufiger Wettbewerb, darum geht es derzeit bei den Kommentaren auf Gat. Währenddessen wird gerade an den Grundfesten der Demoratie gesägt, wer weiß, wie lange es überhaupt noch freie Wettbewerbe geben wird. Es empfiehlt sich das politische Geschehen, allen voran das Agitieren der FPÖ und der Rechten, genauer zu beobachten. z.B. die Rede des Herrn Eustacchio auf dem Kongress der Verteidiger Europas
    http://info-direkt.eu/2018/03/03/kongress-verteidiger-europas-2018/

    Autor: anonym

  • Gott schütze die Architektur vor der Okkupation durch Spaß und uns vor einem solchen Bericht, Qualität Schulaufsatz.

    Autor: ernsthafter Leser

  • In diesem Fall ist die 2. Stufe sehr wohl problematisch bzw. kritisch zu hinterfragen:
    1. Stufe = Entwurf Modell
    2. Stufe Mappe (B.6.2.1 Seite 25) mit Bauphysiknachweis,Kostennachweis mit Massenermittlung und Kostenansatz, sowie Brandschutzkonzept

    Daher in der 2. Stufe ist keine Überarbeitung des Entwurfs lt. Auslobungstext vorgesehen. Was entscheidet dann den ersten Preis? Die "Wirtschaftlichkeit"!
    Ob die ausgewählten Büros eine Juryempfehlung erhalten zur Umgestaltung damit ihr Entwurf der "Wirtschaftlichkeit" entspricht, geht nicht hervor. Ob die Jury aus ihren Empfindungen heraus Projekte, die nicht "wirtschaftlich" erscheinen gleich ausscheiden, liegt durchaus nahe. Vor allem nach dem beim Hearing heraus zu hören war, dass ein Alternativkonzept nicht gewünscht ist ...
    Das Kostenkorsett mit 5,5 Mio. € bei 2700 m² NF Neubau, wie immer sehr sehr knapp bemessen ... (= 1850 €/m²)

    Damit ist Innovation oder die beste Idee wohl nicht gewünscht und zielführend?!

    Autor: Petra K.

  • Nach Studium der Auslobung vom Verfahren Neuhart muss ich die Kritik zurücknehmen. Das Verfahren Neuhart ist im Vergleich zu z.B. Kaindorf/Sulm durchaus vertretbar. In dieser Art macht das Verfahren durchaus Sinn und ist zu unterstützen.

    Autor: Anonymous

  • Die Auslobung genau durchzulesen ist bei einem Wettbewerb enorm wichtig, wenn Sie schon 60.000 € für diesen ausgeben wollen.
    Also:

    Punkt B 5.3 (Seite 23) Bauwerkskosten: 5,5 Mio € !

    Abzugebende Unterlagen 2 Stufe:

    Punkt B 6.2.1 (Seite 25) : eine A4 Mappe

    Viel Glück !!!

    PS.: Ich habe sicherheitshalber auch die Seitenzahlen angegeben.

    Autor: Armin Haghirian

  • Sie machen offensichtlich keine oder kaum Wettbewerbe?

    1.)
    Meine Erfahrung ist, dass bereits in der 1. Stufe so viel Hirnarbeit notwendig ist, dass man in Wahrheit den Entwurf schon durcharbeiten muss, damit es auch funktioniert. Vor allem, wenn man Raumprogramme raumscharf in Grundrissen etc. darstellen muss. Nur weil kein Rendering in kein Modell gefordert ist in der 1. Stufe bedeutet das nicht, dass da für die Architekten "kaum" oder "viel weniger" Kosten entstehen. Meine Erfahrung nach ist im Schnitt eine 1.Phase mit ca. 10.000,- EUR an Kosten zu bewerten (und das ist schon sehr sportlich!) So.
    Das zur Ersten Stufe.

    Bei der 2. Stufe werden dann jedoch ca. 10 Architekturbüros zur neuerlichen und viel intensiveren Bearbeitung geholt, und weil jetzt alle schon "so weit" sind, wird verhältnismäßig hoch gepokert und viel hineingesteckt... sehr genau geplant, etc.etc. weil auch sehr viel gefordert wird. (oft inkl Kostenschätzungen etc. etc.)
    2. Stufen kosten nach Auswertungen uns selbst meiner letzten Erfahrungen mehr als 30.000,- EUR.

    In Summe kommt man so zu einer Summe, die Architekturbüros, die in die 2. Stufe kommen um die 40.000 - 60.000,- EUR.
    Ich hoffe das ist allen klar, die bei solchen Verfahren mitmachen,.

    Das gesamte Architekturhonorar, also das Ziel, der Planungsauftrag (VE, E, EINR, AUSF, KE, TOL,GOL, KOL) z.B. bei der Volksschule Neuhart beträgt sage und schreibe in Summe ca.: NUR 190.000,- EUR

    Die Vorleistung, in die Architekten durch diese 2.-stufigen Verfahren bei so kleinen Bauaufgaben getrieben werden, steht in keinen Verhältnis zum erreichbaren Auftrag mehr!!!

    2.)
    Zudem kommt, dass das Entscheidungsverhalten der Jury bei 2.Stufigen Wettbewerben erfahrungsgemäß nicht die, für eine Bauaufgabe besten Projekte, und/oder befähigsten Architekten herausfindet! Das ist der jedoch der Pseudo-Unschärfe der 1.Phase und dem Verfahren an sich geschuldet, nicht der Kompetenz der Jury, wohlgemerkt!

    3.)
    Ist es unerklärlich, warum für ein Projekt mit 2 Mio. Baukosten ein 2.stufiger Wettbewerb veranstaltet werden soll! Das ist so klein, dass es keinen Sinn macht. Für > 50 Mio. lasse ich mir das einreden.

    Autor: Anonymous

  • Die 2-Stufigkeit hat volkswirtschaftliche (und auch für die Architektengemeinschaft allgemein) Vorteile weil in Summe aller Einreichungen wohl weniger Stunden in einen Wettbewerb einfließen und nur die Projekte genauer ausgearbeitet werden, welche einen (für die Jury) verfolgenswerten Ansatz vorweisen können.
    Das ist doch gut so, oder?

    Autor: Georg Dornhofer

  • Im Sinne einer Entschärfung des Nadelöhrs Herrengasse ist die zusätzlich geplante Innenstadtstrecke sicher sehr gut. Allerdings liegt die geplante Station in der Belgiergasse 200 m von der vorhandenen Haltestelle am Südtirolerplatz entfernt. Diese neu geplante Linie läuft also unmittelbar parallel zu einer bestehenden Strecke (Herrengasse, Murgasse). Da stellt sich doch massiv die Frage warum man nicht die im STEK beschlossene Strecke über den Griesplatz baut, welche ja in weiterer Folge Richtung Reinighaus und Straßgang führen würde. Man wird das Gefühl einfach nicht los das das rechte Murufer rund um den Griesplatz stadtplanerisch bewusst vernachlässigt wird (Gries = einziger Bezirk in Graz ohne ÖVP Mehrheit bzw. ÖVP Bezirksrat)

    Autor: Burkhard Schelischansky

  • Unglaublich, vielleicht sollten die bei einem Poesiepreis mitmachen anstelle des Bauherrnpreises. Ob man so etwas in Wochenendworkshops lernen kann?
    Die Fragen sind aber ernstere: was hinterlassen wir den Generationen nach uns als Baukultur einer neuen neoliberalen Gründerzeit des beginnenden 21.Jahrhunderts? Reichen ein paar wenige gute öffentliche Bauten aus, um das Bild einer Stadt mit Innovation, Weitblick und Haltung zu formen?

    Autor: Karin Tschavgova

  • Sehr schön!
    Endlich tut sich was beim öffentlichen Verkehr. Das kann wirklich nur gut geheissen werden. Die Straßenbahnerweiterungen und die Anbindungen von Smart City und Reininghaus sind dringend notwendig.

    Einen Beigeschmack hat das Paket allerdings: Die nun geplante Innenstadtentflechtung über die Vorbeckgasse/Belgiergasse, die zwar die Herrengasse entlasten wird, aber sonst nichts leisten kann. Die eigentlich geplante, und im STEK auch beschlossene Lininenführung war über die Radezkystraße/Radezkybrücke über den Griesplatz, Postgarage und Lazerettgasse, Kärtnerstraße bis zum Südende von Reininghaus geplant. Das wäre die richtige Lösung, weil damit gleich der unterversorgte Gries bis zum Knoten Kärtnerstraße/Lazerettgürtel (Citypark, etc.) und Anbindung Don-Bosco (S-Bahn-bahnhof) eine dringend notwendige und sinnvolle Straßenbahnanbindung bekommen hätte! Und nicht zuletzt war es genau diese Linie, die im STEK geplant und vom Gemeinderat beschlossen wurde. Die nun angekündigte "Mini-Entflechtung" ist zwar weit billiger, aber am Ende ist es dennoch falsch investiertes Geld und war im STEK auch nicht vorgesehen.
    So bleibt jetzt der ganze zentrale Bezirk Gries, der zur Zeit extrem verdichtet und bebaut wird, ein großes Loch im Netz.

    Autor: Anonymous

  • Karin, du hast ja so recht.
    Bei manchen Firmen aber geht das soweit, dass bereits Geschichten in Kitschart erzählt werden.
    siehe Projekte Anna Sofia und Anna Maria in der Traungauergasse bzw.Niesenbergergasse, die eine immensen Verdichtungsschub ohne Qualität für das Stadtviertel darstellen.

    Auszug aus der Projekthomepage

    ANNA Maria
    Hi, ich bin ANNA Maria.

    Ich freue mich, Sie kennenzulernen und Ihnen etwas über mich und meine Geschichte zu erzählen.
    Ich bin die Jüngste im Familienbunde und erweitere meine Schwestern ANNA Luisa und ANNA Sophia von einem Duo zu einem Trio.

    Mein Name hat zweierlei Wuzeln: zum einen unser aller gemeinsamer erster Name ANNA, welcher von unserem Ursprung, unserem Geburtsort abstammt, denn nur unweit der Annenstraße haben unsere Erzeuger uns erschaffen. Die Annenstraße verbindet die Grazer Innenstadt mit dem Westen. Bildhaft gesehen, können Sie auf ihr in den Sonnenuntergang reiten.

    Meine Namenspatronin ist ANNA Maria, Erzherzogin von Österreich, eine echte Steirerin und engagierte Person in wohltätigen Belangen. Anna Maria erbaute 1842 das erste Kinderspital in Graz in der Klosterwiesgasse, welches später in einen Neubau in der Mozartgasse siedelte. Dem Krankenhaus wurde der Status der Kinder Universitätsklinik verliehen. Heute sind die Gemäuer ein Teil der Universität Graz.

    Ebenso wie meine Vorfahrin will ich Gutes tun und den Menschen Wohnräume bieten in denen Sie sich wohlfühlen. Mein Haus, in das ich Sie zum Wohnen einlade, erstrahlt ganz neu. Architekten und Handwerker formen mich tagtäglich zu einem Wohnhaus mit außergewöhnlichen Mietwohnungen. Diese Fachleute haben mit ihren Händen schon viele großartige Wohnungen gebaut, darum habe ich vollstes Vertrauen in sie.

    Autor: Elisabeth Kabelis-Lechner
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