Neueste Kommentare


  • Liebe Frau Karin Tschavgova!

    Um mehr Einblick über das Projekt und seine Entstehung zu bekommen lade ich sie jederzeit recht herzlich zu uns in die Ballhausgasse ein.

    Autor: Thomas Heil - dreiplus

  • Damit sind meiner Meinung nach die anderen Wettbewerbsteilnehmer gemeint. Hohe Investition und dann verloren..

    Autor: Elisabeth Kabelis-Lechner

  • Dies beinhalte auch negative Aspekte wie die große finanzielle Belastung der „Verlierer“, aber ...... (siehe Textbeitrag)
    Wer sind die unter Anführungsstriche gesetzten Verlierer, oder anders gefragt, wen meinte Bettina Götz damit und warum?

    Autor: Karin Tschavgova

  • Ja, glaube ich. Was ist an diesem (m) Kommentar von mir nicht konstruktiv? Ich begründe meine Kritik mit mehreren Argumenten zu Themen des Siedlungsbaus zB. Städtebau oder Siedlungsstruktur, Identifikationsmöglichkeit mit dem eigenen Haus (wie denn in dieser Wiederholung des Immergleichen? Durch unterschiedliche Färbelung?) Bildung von Freiräumen, Platzbildung und nicht zuletzt einem innovativen, zeitgemäßen Ansatz der Architektur oder des Designs. Sie verwechseln offensichtlich "konstruktiv" mit "positiv" - ein fataler, aber häufiger Irrtum. Konstruktiv wird eine Diskussion, auch eine zur Architektur dann, wenn Positionen, auch unterschiedliche, argumentiert werden. In diesem Fall wäre das also meine Argumente durch Gegenargumente zu beantworten - im besten Fall natürlich auch nicht anonym, wie Sie das machen. Warum?
    Eine Diskussionskultur im Sinne einer offenen, ungeschönten Auseinandersetzung mit einem Thema, einem Anlass, ist hierzulande nicht besonders ausgeprägt, auch wenn man sie einfordert wie Sie. Das verstehe ich (und nicht nur ich) unter einer konstruktiven Auseinandersetzung.

    Autor: Karin Tschavgova

  • wie wirklich ist die Natur Natur .... könnte es auch heißen.

    Autor: Karin Tschavgova

  • Lieber Wenzel,
    danke für diesen Beitrag - wie wirklich ist die (nein, nicht Wirklichleit) Natur - dieses Thema beschäftigt mich, seit ich den Zeichner Max Peintner als ersten, frühen Mahner gegen die totale Verbauung und die Zerstörung von Natur kennengelernt habe. Das Buch von Peintner, in dem man die erwähnte frühe Zeichnenung neben vielen anderen zum Thema anschauen und eigene Texte lesen kann, heißt "Ewigkeit im Tagbau" und ist 1977 in der edition neue texte erschienen. Übrigens ist diese Zeichnung damals berühmt und vielen bekannt gewesen, weil der Stern sie in einem Leitartikel zum Thema Waldsterben als großes Bild verwendet hat. Ein anderes Buch von Max Peintner, genauer gesagt zwei Bände - ein Text-, ein Bildband - im Schuber, heißt "Bilderschrift", erschienen 1984 im damals noch wunderbaren Residenzverlag. Auch dieses kann ich sehr empfehlen, es enthält in freier essayistischer Manier viele philosophische Überlegungen zur von Menschenhand gemachten Naturzerstörung (und zur Wahrnehmung und zur Liebe). Ich lese bis heute immer wieder drinnen und finde es immer wieder (gedanken-)anregend.
    Falls es die Bücher in der Bibliothek nicht gibt: ich verleihe sie gern.

    Autor: Karin Tschavgova

  • Liebe Redaktion!

    Glauben Sie wirklich, dass dieser Kommentar ein Beitrag zu einer konstruktiven Architekturdiskussion ist?
    Ich bin etwas verwundert über diese Art der Bewertung in diesen Kommentar.

    Autor: Anonymous

  • Steirischer Wohnbau - wohin bist du verkommen? Mir schläft alles ein beim Anblick dieser Banalität des ersten Preises. Keine Platzbildung, kein gemeinsamer Freiraum, Milieu (schon einmal gehört?) keine Identifikationsmöglichkeit mit dem eigenen Haus, dem eigenen Zugang angestrebt - kein Städtebau erkennbar. Und nirgends Innovation.

    Autor: Karin Tschavgova

  • ... zum Vergaberecht grundsätzliche Anmerkungen aus der Position der Berufsgruppe der geistig Dienstleistenden.

    Seit Bestehen der IG-architektur wird die Stellung von geistigen Leistungen im volkswirtschaftlichen Kontext einer Wissensgesellschaft diskutiert und kommentiert. Die aktuelle wirtschaftpolitische Diskussion zur Abwägung von Billigstbieter- und Bestbieterprinzip in der Sach- und Dienstleistungsproduktion ist aus dieser Sicht vor allem eine medial interessenspolitische der beteiligten Gruppen.
    Durch die letzten Novellierungen des Vergabegesetztes wird die Abgrenzung zwischen Billigst- und Bestbieterprinzip aufgeweicht. Dabei wird argumentiert, dass Leistungen, die bereits bisher zum Ausschreibungszeitpunkt bis ins letzte Detail durch Zulassungskriterien, Vorbemerkungen, zwingend zu erfüllende Qualitätskriterien und konkrete positionsweise Leistungsbeschreibungen definiert werden können, nicht nach dem Billigstpreisprinzip ausgeschrieben werden können. Realpolitische Themen, wie Preisdumping, Sozialbetrug, freier Wett-bewerb ohne Rücksicht auf regionale oder branchenspezifisch Bestandssituationen lassen nach dem Bestbieterprinzip auch für diese Leistungen rufen. Was dabei nicht erwähnt wird, ist, dass all diese un-erwünschten Folgeerscheinungen genau so durch entsprechende Vorbedingungen in Leistungsbe-schreibungen verbindlich aufgenommen werden können. Bei entsprechender Prüfung sind solche Kriterien für die Zulassung oder Ausscheidung von Angeboten zu bewerten und führen zu klaren Ergebnissen. Die Gesamtheit der Leistung kann dabei zum Zeitpunkt der Beauftragung im vollen, inhaltlichen Umfang definiert werden. Damit ist die billigste Bieterin, die sämtliche Vorgaben erfüllt, auch mit dem Zuschlag zu versehen.

    Ein Bestbieterprinzip in diesem Kontext würde argumentieren, dass bei Sach- und Dienstleistungen die Anbote eigentlich nicht direkt verglichen werden können und nur bei juryartigen Verhandlungen, eine Bestbieterin auserkoren werden kann. Dabei entsteht viel Spielraum für Interpretationen und Einflussnahmen, die bei exakt beschriebenen Leistungsanforderungen nicht notwendig sind. Als gelernte Marktteilnehmerinnen wissen wir, wie gewichtige Wettbewerberinnen sich in diesem Umfeld besonders gut ins Licht zu rücken verstehen und diesen Vorteil zu nutzen wissen.

    Es ist daher eine klare inhaltliche Trennung von Bestbieter- und Billigstbieterprinzip, begründet durch die jeweilige Aufgabenstellung, weiterhin anzustreben.
    • ist die zu erbringende Leistung und deren Rahmenbedingungen zum Zeitpunkt der Beauftragung klar definierbar - Billigstbieterprinzip.
    • ist die zu erbringende Leistung zum Zeitpunkt der Beauftragung noch nicht als konkretes Produkt definierbar - Bestbieterprinzip.

    Es wird aus Sicht von geistigen Dienstleistungsunternehmen daher die aktuelle Diskussion zum sozial- und wirtschaftspolitischen Nutzen des Bestbieterprinzips in die falsche Richtung geführt. Die knapp verteidigte generelle Beibehaltung des Bestbieterprinzips für geistige Dienstleistungen ist aus dieser Perspektive als kleiner abwehrerfolg in einer generellen Strategie der Öffnung der Vergaberegimes zu sehen.

    LG Johannes Zeininger

    Autor: Johannes Zeininger

  • das würde ich mir in der kommentarleiste von all denen erwarten deren einzige chance es ist zu mittelgroßen und größeren bauaufgaben zu kommen und nicht gleichzeit bittsteller bei diversen stellen zu sein damit man all die hier genannten verfahren die kein offener anonymer arch.wettbewerb sind bestreiten und überstehen zu können.
    ich mach den anfang, DANKE

    Autor: pratsch

  • wird ja gottlob beibehalten und nicht - wie ursprünglich geplant - in ein Magazin für die Rara-Sammlung umgestaltet. Dazu etwas beigetragen zu haben, macht stolz. Dass man dem altehrwürdigen Bibliotheksbau nun noch ein Toupet samt Tolle verpasst, hat aber nichts mit der gängigen Präsidentenmode zu tun, sondern ist einfach moderne Architektur. Der freie Raum unter dem Vordach wird sicher ein sehr zugiges Campuszentrum. Zu meinem runden Geburtstag werde ich mich 2019 dort lieber nicht einfinden, ich habe Angst vor Eiszapfen.

    Autor: Laukhardt

  • Und der Inhalt des Buches? Über Steiners Jahrzehnte der architektonischen Beobachtung und Sozialisierung, über seine Vorlieben und Kommentare zum Zeitgeschenen seit den 1960ern erfahren wir so gut wie nichts in dieser vorgeblichen Buchrezension.

    Autor: anonym

  • In diesem Sinne wäre es doch lobenswert, würden viele kleinere Wettbewerbe in der Steiermark tatsächlich offen (EU weit) stattfinden, anstatt nur steiermarkweit offen.

    Autor: ck

  • Am Donnerstag, 3. August, findet im Rahmen der Schreibwerkstatt von Eva Guttmann ab 18.30 eine Buchpräsentation und Filmvorführung „Steiner’s Diary“ und „Zeitreise – 60 Jahre Architektur – Eine essayistische Intervention“ von Andrea Dusl mit Dietmar Steiner im HDA statt.

    Autor: Markus Bogensberger

  • Zu dieser Lustigen Initiative möchte ich nur folgendes sagen:

    Wenn die Leute schon Ihren Markt retten wollen sollen sie auch dort Einkaufen gehen.
    Sobald es ein tolles Angebot vom Hofer, usw. gibt sieht man diese Leute plötzlich dort einkaufen.
    Irgendwie komisch wenn Sie doch den Markt retten wollen!

    Autor: Anonymous

  • mario, der banker - der auch nur in einer filiale hinter der budel stand - im neu deusch heißt das heute prokura. man dreht sich, man weht sich, man windet sich und schwindelt sich bis es eben passt. solange der wähler das mit seiner stimme koalitionsfähig macht ist alles erlaubt ...

    Autor: feyferlik

  • Schloss Pöggstall im Südlichen Waldviertel scheint ja auch interessant zu sein. Das historisch bedeutende Ensemble - im Kern aus dem 13. Jahrhundert, ausgebaut am Ende des 15.Jahrhunderts - mit dem markanten Rundbau, dem Kanonenrondell wurde auch umfassend restauriert. Für mich auf jeden Fall einen Sommerausflug wert.

    Autor: Karin Tschavgova

  • Generell besticht das Projekt durch elegante Präsenz und von der „Stadt“ betrachtet durch eine schlanke Silhouette. - ja, stimmt, nur leider am "falschen" Platz - wer diesen Ort in Urfahr kennt, kennt auch die Skyline, die von der Sparkasse dominiert wird, in einer Hoehe, die alles Umgebene ueberragt. Der Wettbewerbssieger, das Siegerprojekt ueberragt selbst die Sparkasse und steht als Solitaer in einer momentan noch kleinteiligen urbanen Situtation.

    Wie das Sprichwort "Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer" beschreibt - so ist eine Landmark eine Landmark und noch kein Garant fuer die Begegnung des - ich zitiere - "Wachstumsdruck und verfolgt eine nachhaltige Entwicklung mit stringentem Flächenmanagement und Verdichtung in bereits bebauten und infrastrukturell gut erschlossenen Stadtquartieren."

    Es ist schade, dass bei der Entscheidung nicht auf die Umgebung und das Stadtbild eingegangen wurde und einer rein vertikalen Loesung der Vorzug gegeben wurde.....

    Autor: Anonymous

  • Zart und liebevoll. Dein Privatissimum macht süchtig. Wieder einmal: Danke!

    Autor: Sigrid Binder
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