Neueste Kommentare


  • Zitat aus dem Genehmigungsbescheid:

    "Durch die Errichtung der Kraftwerksbauten und dazugehöriger Begleitdämme im
    Rückstaubereich und durch den Aufstau der Mur kommt es zu einer dauerhaften Rodung der nördlich der Puntigamer Brücke liegenden Ufergehölzstreifen im Ausmaß von 3,73 ha, wobei 2,65 ha unmittelbar mit Baubeginn gerodet werden. Die übrigen 1,08 ha werden erst im Zuge des Einstaus (ca. 3 Jahre nach Baubeginn) entfernt."

    Diese Flächen beziehen sich auf das Kraftwerksprojekt. Werden für den Bau des Speicherkanals, der von der Kläranlage Gössendorf entlang der Mur bis zur Radetzkybrücke verläuft, zusätzlich Bäume gerodet?

    Ein Alptraum für Graz.....

    Autor: S.W.

  • Bevor man jemanden unlautere Machenschaften unterstellt sollte wenigstens eine oberflächliche Recherche erfolgen. Die Regionalmanagement Gesellschaften sind Einrichtungen auf Basis des Raumordnungsgesetzes und im Besitz der Öffentlichen Hand. Die Vorsitzenden des Regionalverbandes sind dann eben auch die jeweiligen Bürgermeister. Mit solch nebulosen Verschwörungstheorien ist wirklich niemandem gedient.
    http://www.zentralraum-stmk.at/ueber-uns/

    Autor: Anonymous

  • Die Quelle dieser Information sei noch genannt (und bedankt)
    http://www.wir-bürger.at/wir-decken-auf-die-firmen-des-siegfried-nagl/

    Autor: Karin Tschavgova

  • Ja, es ist (offensichtlich) mühsam, sich gründlich zu informieren, und "hinter die Zeilen zu blicken" zB. in Bezug auf das Murkraftwerk die Werbeinfos der Energie Steiermark oder die Artikel in der Kleinen Zeitung zu hinterfragen. heute gibt es ein gutes Beispiel dafür, wenn Nagl in der Kleinen in einem 2-seitigen Interview seinen Erfolg gleich selbst analysiert. Und dabei als einen Grund erklärt, dass man als Politiker eben eine Meinung haben und dahinter stehen muss. Er erklärt das am Beispiel Murkraftwerk, wo er seit 15 Jahren gesagt habe, dass er das will.
    Dazu eine APA-Meldung vom 02.01.2009 (!!) Titel: Nagl kritisiert neue Kraftwerkskette
    "Deutliche Skepsis an vier Laufkraftwerken an der Mur südlich und nördlich der steirischen Landeshauptstadt hat der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl (V) erkennen lassen. Nagl formulierte am Silvestertag Kritik an der Energiepolitik und stellte das Thema "Energie" und "Zeit" als seine politischen Leitmotive für die kommenden Jahre vor.
    Nagl ging mit der derzeitigen Energiepolitik in Land und Bund hart ins Gericht: "In Österreich und der Steiermark gibt es keine Energiepolitik mehr, sondern nur ein Energiemanagement". Statt in nachhaltige Energie zu investieren, "wird nur überlegt, wo man neue Kraftwerke hinbauen könnte, um Geld zu verdienen" - "vier plant die Stromtochter der Energie Steiermark SSG gemeinsam mit dem Verbund in und um Graz."
    Als ich das gelesen habe, war die Frage: Wendehals? Wenn ja, warum?
    Seit November 2016 ist im Firmenbuch die Grazer Immobilienfirma SA (!) Immobilien gelistet (Siegfried und Andrea) mit Andrea Nagl als Geschäftsführerin und Firma Klammerth als Gesellschafter.
    Ein Schelm, wer Böses vermutet? Der Bürgermeister und oberster Baureferent gründet eine Immobilienfirma. Zumindest interessant, oder? Nun bin ich als Fachjournalistin nicht berufen, solche Dinge aufzuklären, aber ich hoffe, dass der Falter bald auf das Thema Murkraftwerk setzt und seine sonst so gründliche investigative Arbeit auch dabei zeigt.

    Autor: Karin Tschavgova

  • danke dir Karin, dass du in Gat über diese Grauslichkeiten und undemoktratischen Vorgangsweisen an der Mur berichtest. leider scheint das nicht viele KollegInnen zu interessieren, bzw. mangelt es an Zivilcourage, ansonsten müsste es viele Kommentare dazu geben. Schließlich ist das unsere Stadt, die da verunstaltet wird. Danke daher auch an Wolfgang Feyferlik.

    Damit es nicht noch schlimmer wird und Eustacchio Wohnungsstadtrat wird, der Aufrauf an die LeserInnen von GAT diese Petition zu unterschreiben.

    https://www.openpetition.eu/petition/online/elke-kahr-muss-grazer-wohnun...

    .

    Autor: Elisabeth Lechner

  • Auf zwei Kilometer Länge in zwei Tagen 8000 große bis sehr große Bäume (über 1 m Durchmesser) umgerissen mit dem Harvester - geschehen an beiden Murufern seit dem Tag 1 nach der Wahl.
    Es stimmt, auch das Fällen EINES Baumes in der Feinstaubhauptstadt Graz ist zu hinterfragen, aber die Relation zu dem Baummassaker, das jetzt von der Energie Steiermark mit Genehmigung und auf Wunsch des Bürgermeisters gerade angerichtet wurde, darf nicht aus dem Auge verloren werden. Man kann sich das anschauen an den Ufern südlich des Puchstegs - es ist zum Heulen und macht unbeschreibbar wütend.

    Autor: Karin Tschavgova

  • irgend wie muss ein land auch einen Juror stellen,stsatistisch könnte man das so sehen.

    ein aber doch verwunderliches übersehen, dsss gyant amber hier nicht gelistet ist !!!! -

    3 belgien
    2 DE-J
    3 DK
    3 ES
    3 FI-J
    3 FR-J
    2 IE
    1 IT
    1 LT
    3 NL
    3 NO
    1 PL-J
    4 PT-J
    1 RO
    1 SE
    2 TR-J
    4 UK-J

    Autor: Anonymous

  • ja herr bürgermeister, was dürfen wir von dem stehsatz nach der wahl "ich werde mit dem vertrauensvorschuss verantwortlich umgehen" nun halten. mit der angst vor dem blauen gespenst kurz vor der wahl noch einmal hausieren gegangen um dann genau dieses gespenst ans tageslicht zu holen. sie waren noch nie ein verlässlicher koalitionspartner und noch nie ein verlässlicher bürgermeister mit handschlagqualität. eine eindeutige mehrheit würde das zwar etwas differenzierter sehen, aber das interessiert sie nicht.

    Autor: feyferlik

  • Sind ja Projekte wie 'Überbauung Pfauengarten, Graz' nominiert worden. Das wäre eine echte Schande, wenn so ein Drecksbau einen Preis kriegt. Nominierung ist schon peinlich ....

    Autor: Anonymous

  • Selten wird an einem zeitlichen Punkt der Geschichte und an einem Thema so deutlich, wie willkürlich und von partikulären wirtschaftlichen Interessen geprägt politisches Handeln sein kann bzw. ist.
    Was von den Argumenten, die zum Schutz des Murraums im Norden von Graz geführt hat, gilt nicht für den Süden der Stadt?
    Man ersetze Weinzödl durch Puntigam, dann gilt dasselbe:
    "Der Lebensraum zahlreicher Tiere und Pflanzen, vor allem bedrohter Vogelarten, werde dabei nachhaltig geschützt."
    "Dass hier so viele Arten vertreten sind, liegt vor allem an der naturnahen und vielfältigen Strukturierung des Areals. Wasser und Uferbereiche sind gleichfalls vorhanden wie Wälder und offene Wiesen. All das macht die Zone zum Biotop, in dem Platz zur Rast ebenso geboten wird wie zur Fortpflanzung – und ein reichhaltiges und vielfältiges Nahrungsangebot."
    "Menschliche Aktivitäten bleiben bei schonendem Umgang mit der Natur erlaubt." Anmerkung: der Aushub von Millionen von Kubikmetern und das Fällen von 8000 großen Bäumen, für die die Baumschutzverordnung Ersatzpflanzungen vorschreibt, entspricht keinem schonenden Umgang.
    Ein schlagendes Argument gegen den Bau des Kraftwerks liefert uns auch die gegenwärtige (und jährlich wiederkehrende) Wetterlage. Traurig, aber wahr und gestern abends in den Nachrichten: Graz zählt heuer (bis 25.Jänner) schon 14 Tage mit höchster Feinstaubbelastung und ist damit nicht nur Feinstaubhochburg Österreichs, sondern weist die höchste Feinstaubbelastung europäischer Städte auf. Schlussfolgerung: wer sich gegen den Bau des Kraftwerks Puntigam einsetzt, müsste natürlich auch für sich persönlich Konsequenzen aus diesen Zuständen setzen und seine Lebensgewohnheiten dem Schutz unserer Umwelt anpassen. Wir können alle etwas dafür tun und müssen dabei unsere Komfortzone gar nicht ganz verlassen, nur umdenken.

    Autor: Karin Tschavgova

  • Im Süden von Graz wird ein bestehendes Ökosystem mit Steuergeld vernichtet. Im Norden, zwischen Einfallsstraßen, Autobahnen, Steinbrüchen und Industrie wird ein Natuschutzgebiet ausgerufen. Danke Graz.

    Autor: Anonymous

  • Zitat aus der Lobbykritik von Alice Wagner "Wenn die Konzerne ein und aus gehen".
    Abgedruckt in der Falter-Beilage "Ökonomie" Nr. 3a/17:

    Colin Crouch hat in seinem gleichnamigen Buch aus 2003 resümiert, durch die enge Verflechtung zwischen Politik und Wirtschaft habe die Demokratie Schaden genommen und wir befänden uns im Stadium der "Postdemokratie". Postdemokratie zeichnet sich dadurch aus, das ist Demokratie zwar formal und rechtlich abgesichert (freie Wahlen, etc), aber real stark geschwächt ist, da Entscheidungen nur mehr von kleinen politischen und wirtschaftlichen geliebten gefällt werden und Politik vor allem im Interesse der Wirtschaft tätig ist.

    Graz wäre für Crouch wohl auch ein gutes Beispiel für Postdemokratie: wesentliche Entscheidungen werden außerhalb der klassischen politischen Foren gefällt.

    Autor: georgdornhofer

  • da hat doch der damialge finanzverantwortliche von 2003, herr gaulhofer, bei einer veranstaltung von der insel für einen raum von 200 personen gesprochen, also so eine art veranstaltugnsaal oder konferenzraum etc. wahrscheinlich hat er diesen blödsinn auch wiktlich geglaubt. da mit schrempf und co ja immer noch die selben am wirken sind wird sich ja auch im denken nichts ändern. gat hatte damals, also 2003, seine going online party auf der insel gefeiert. mit dem efolg am nächsten tag mit einer anzeigedrohung der 2003 company konfrontiert zu sein. grund: misbräuchliche verwendung der insel, keine anmeldung eines events ...

    Autor: feyferlik

  • Johannes Fiedler: Urbanisation, unlimited

    In a series of essays, the process of urbanisation – a human mega-trend acquiring unprecedented scale and speed as globalisation proceeds – is examined in the most diverse contexts and stages of development. Drawing on scientific references and identifying recurring themes like dispersion, privatisation and vitality, Fiedler devises the glossary for a cross-cultural understanding of the global urban system emerging. Images and anecdotal evidence reconnect these themes to local realities. The tone of the essays conveys a post-voluntarist attitude, derived from many years of professional experience – critical of both neoliberal practices and determinist ideas.

    Springer International, 2014
    ISBN 978-3-319-03586-4 ISBN 978-3-319-03587-1 (eBook) Springer
    http://www.springer.com/earth+sciences+and+geography/geography/book/978-...

    Autor: Anonym

  • emil k o r r e s p o n d e n z e.d

    Autor: e.d gfrerer

  • nun ja, wenn der bürgermeister nagl vor ein paar Jahren weisheiten kundtut wie , "er träumt von einer stadt mit 600.000 einwohner", oder eine stadt ist nur dann schön, wenn möglichst viele kräne herumstehen" (häh??)dann fragt man sich natürlich schon, warum da nicht bei den grazern die alarmglocken schrillen, und man diesen wachstums- und kranneurotiker nicht einfach abwählt. die Bauwirtschaft ist nunmal die gierigste und unersättlichte und hat uns ein paar grausliche betonburgen beschehrt, und sich selbst rekordgewinne. wohnbau ermöglicht die höchsten gewinne in kürzester zeit. Ist eigentlich kein geheimnis
    und deshalb brauchen wir zuzug um jeden preis
    bei den nächsten wahlen hätten wir die möglichkeit diesen spuk zu beenden. 3 amtszeiten nagl plus gierige baufreunde sind mehr als eine stadt verkraften kann.
    bitte keine 4.

    Autor: Anonymous

  • Emil, dein Kommentar ist der Komplexität und Spontaneität, die das hintergründige Werk von Ed kennzeichnet, angemessen. Gratulation, für mich eine Freude zu lesen.

    Autor: Gross Eugen DI Arch.

  • Ich bedanke mich auch für diesen fundierten, leidenschaftlichen Artikel von Karin.
    Super finde ich auch die anlaufende Aktion sich mit 10 Euro an einer Gegeninseratenkampane zu beteiligen. 16.500 Bäume und eine gute Luft sollten uns das Wert sein.
    Es gab 10.000 Unterschriften gegen das Kraftwerk, x 10 Euro = 100.000 Euro, das wäre schon eine Kampagen ala Peter Haselsteiner gegen den ÖXIT.
    Ich werde mindestens 10 Euro bezahlen, wer noch?

    Autor: Elisabeth Kabelis-Lechner
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