Neueste Kommentare


  • Auf zwei Kilometer Länge in zwei Tagen 8000 große bis sehr große Bäume (über 1 m Durchmesser) umgerissen mit dem Harvester - geschehen an beiden Murufern seit dem Tag 1 nach der Wahl.
    Es stimmt, auch das Fällen EINES Baumes in der Feinstaubhauptstadt Graz ist zu hinterfragen, aber die Relation zu dem Baummassaker, das jetzt von der Energie Steiermark mit Genehmigung und auf Wunsch des Bürgermeisters gerade angerichtet wurde, darf nicht aus dem Auge verloren werden. Man kann sich das anschauen an den Ufern südlich des Puchstegs - es ist zum Heulen und macht unbeschreibbar wütend.

    Autor: Karin Tschavgova

  • irgend wie muss ein land auch einen Juror stellen,stsatistisch könnte man das so sehen.

    ein aber doch verwunderliches übersehen, dsss gyant amber hier nicht gelistet ist !!!! -

    3 belgien
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    Autor: Anonymous

  • ja herr bürgermeister, was dürfen wir von dem stehsatz nach der wahl "ich werde mit dem vertrauensvorschuss verantwortlich umgehen" nun halten. mit der angst vor dem blauen gespenst kurz vor der wahl noch einmal hausieren gegangen um dann genau dieses gespenst ans tageslicht zu holen. sie waren noch nie ein verlässlicher koalitionspartner und noch nie ein verlässlicher bürgermeister mit handschlagqualität. eine eindeutige mehrheit würde das zwar etwas differenzierter sehen, aber das interessiert sie nicht.

    Autor: feyferlik

  • Sind ja Projekte wie 'Überbauung Pfauengarten, Graz' nominiert worden. Das wäre eine echte Schande, wenn so ein Drecksbau einen Preis kriegt. Nominierung ist schon peinlich ....

    Autor: Anonymous

  • Selten wird an einem zeitlichen Punkt der Geschichte und an einem Thema so deutlich, wie willkürlich und von partikulären wirtschaftlichen Interessen geprägt politisches Handeln sein kann bzw. ist.
    Was von den Argumenten, die zum Schutz des Murraums im Norden von Graz geführt hat, gilt nicht für den Süden der Stadt?
    Man ersetze Weinzödl durch Puntigam, dann gilt dasselbe:
    "Der Lebensraum zahlreicher Tiere und Pflanzen, vor allem bedrohter Vogelarten, werde dabei nachhaltig geschützt."
    "Dass hier so viele Arten vertreten sind, liegt vor allem an der naturnahen und vielfältigen Strukturierung des Areals. Wasser und Uferbereiche sind gleichfalls vorhanden wie Wälder und offene Wiesen. All das macht die Zone zum Biotop, in dem Platz zur Rast ebenso geboten wird wie zur Fortpflanzung – und ein reichhaltiges und vielfältiges Nahrungsangebot."
    "Menschliche Aktivitäten bleiben bei schonendem Umgang mit der Natur erlaubt." Anmerkung: der Aushub von Millionen von Kubikmetern und das Fällen von 8000 großen Bäumen, für die die Baumschutzverordnung Ersatzpflanzungen vorschreibt, entspricht keinem schonenden Umgang.
    Ein schlagendes Argument gegen den Bau des Kraftwerks liefert uns auch die gegenwärtige (und jährlich wiederkehrende) Wetterlage. Traurig, aber wahr und gestern abends in den Nachrichten: Graz zählt heuer (bis 25.Jänner) schon 14 Tage mit höchster Feinstaubbelastung und ist damit nicht nur Feinstaubhochburg Österreichs, sondern weist die höchste Feinstaubbelastung europäischer Städte auf. Schlussfolgerung: wer sich gegen den Bau des Kraftwerks Puntigam einsetzt, müsste natürlich auch für sich persönlich Konsequenzen aus diesen Zuständen setzen und seine Lebensgewohnheiten dem Schutz unserer Umwelt anpassen. Wir können alle etwas dafür tun und müssen dabei unsere Komfortzone gar nicht ganz verlassen, nur umdenken.

    Autor: Karin Tschavgova

  • Im Süden von Graz wird ein bestehendes Ökosystem mit Steuergeld vernichtet. Im Norden, zwischen Einfallsstraßen, Autobahnen, Steinbrüchen und Industrie wird ein Natuschutzgebiet ausgerufen. Danke Graz.

    Autor: Anonymous

  • Zitat aus der Lobbykritik von Alice Wagner "Wenn die Konzerne ein und aus gehen".
    Abgedruckt in der Falter-Beilage "Ökonomie" Nr. 3a/17:

    Colin Crouch hat in seinem gleichnamigen Buch aus 2003 resümiert, durch die enge Verflechtung zwischen Politik und Wirtschaft habe die Demokratie Schaden genommen und wir befänden uns im Stadium der "Postdemokratie". Postdemokratie zeichnet sich dadurch aus, das ist Demokratie zwar formal und rechtlich abgesichert (freie Wahlen, etc), aber real stark geschwächt ist, da Entscheidungen nur mehr von kleinen politischen und wirtschaftlichen geliebten gefällt werden und Politik vor allem im Interesse der Wirtschaft tätig ist.

    Graz wäre für Crouch wohl auch ein gutes Beispiel für Postdemokratie: wesentliche Entscheidungen werden außerhalb der klassischen politischen Foren gefällt.

    Autor: georgdornhofer

  • da hat doch der damialge finanzverantwortliche von 2003, herr gaulhofer, bei einer veranstaltung von der insel für einen raum von 200 personen gesprochen, also so eine art veranstaltugnsaal oder konferenzraum etc. wahrscheinlich hat er diesen blödsinn auch wiktlich geglaubt. da mit schrempf und co ja immer noch die selben am wirken sind wird sich ja auch im denken nichts ändern. gat hatte damals, also 2003, seine going online party auf der insel gefeiert. mit dem efolg am nächsten tag mit einer anzeigedrohung der 2003 company konfrontiert zu sein. grund: misbräuchliche verwendung der insel, keine anmeldung eines events ...

    Autor: feyferlik

  • Johannes Fiedler: Urbanisation, unlimited

    In a series of essays, the process of urbanisation – a human mega-trend acquiring unprecedented scale and speed as globalisation proceeds – is examined in the most diverse contexts and stages of development. Drawing on scientific references and identifying recurring themes like dispersion, privatisation and vitality, Fiedler devises the glossary for a cross-cultural understanding of the global urban system emerging. Images and anecdotal evidence reconnect these themes to local realities. The tone of the essays conveys a post-voluntarist attitude, derived from many years of professional experience – critical of both neoliberal practices and determinist ideas.

    Springer International, 2014
    ISBN 978-3-319-03586-4 ISBN 978-3-319-03587-1 (eBook) Springer
    http://www.springer.com/earth+sciences+and+geography/geography/book/978-...

    Autor: Anonym

  • emil k o r r e s p o n d e n z e.d

    Autor: e.d gfrerer

  • nun ja, wenn der bürgermeister nagl vor ein paar Jahren weisheiten kundtut wie , "er träumt von einer stadt mit 600.000 einwohner", oder eine stadt ist nur dann schön, wenn möglichst viele kräne herumstehen" (häh??)dann fragt man sich natürlich schon, warum da nicht bei den grazern die alarmglocken schrillen, und man diesen wachstums- und kranneurotiker nicht einfach abwählt. die Bauwirtschaft ist nunmal die gierigste und unersättlichte und hat uns ein paar grausliche betonburgen beschehrt, und sich selbst rekordgewinne. wohnbau ermöglicht die höchsten gewinne in kürzester zeit. Ist eigentlich kein geheimnis
    und deshalb brauchen wir zuzug um jeden preis
    bei den nächsten wahlen hätten wir die möglichkeit diesen spuk zu beenden. 3 amtszeiten nagl plus gierige baufreunde sind mehr als eine stadt verkraften kann.
    bitte keine 4.

    Autor: Anonymous

  • Emil, dein Kommentar ist der Komplexität und Spontaneität, die das hintergründige Werk von Ed kennzeichnet, angemessen. Gratulation, für mich eine Freude zu lesen.

    Autor: Gross Eugen DI Arch.

  • Ich bedanke mich auch für diesen fundierten, leidenschaftlichen Artikel von Karin.
    Super finde ich auch die anlaufende Aktion sich mit 10 Euro an einer Gegeninseratenkampane zu beteiligen. 16.500 Bäume und eine gute Luft sollten uns das Wert sein.
    Es gab 10.000 Unterschriften gegen das Kraftwerk, x 10 Euro = 100.000 Euro, das wäre schon eine Kampagen ala Peter Haselsteiner gegen den ÖXIT.
    Ich werde mindestens 10 Euro bezahlen, wer noch?

    Autor: Elisabeth Kabelis-Lechner

  • Ein großes Dankeschön an Karin Tschavgova für diesen ausgezeichnet recherchierten und fundierten Beitrag. Endlich jemand, der alles auch aus eigener Anschauung wertet und die fürchterliche Naturzerstörung durch das geplante Kraftwerk aufzeigt.
    Ein Kompliment aber auch an gat.st, das mit diesem Artikel die Informationslücke schließt, die durch eine "eingekaufte" Tagespresse bewusst geschaffen wurde. Horrende Einnahmen aus Inseraten, die für das Kraftwerk gezahlt werden, gefährdet man halt nicht gern durch anderslautende Aussagen.
    Haben die Chefetagen eigentlich niemals an Ihre Mitschuld an einem Desaster gedacht, das sowohl durch die geplante Umweltvergewaltigung als auch an die Entmündigung kritischer Bürger eintreten würde?

    Autor: Laukhardt

  • Besten Dank, sehr geehrte Frau DI Tschavgova, für den ausgezeichneten Artikel und die Informationen, die den Grazern leider von den Medien vorenthalten wurden. Nun kann man sie breit streuen.
    Einer der letzten fließenden Abschnitte der Mur zwischen Bruck und Spielfeld befindet sich in Graz gemeinsam mit dem "Grünen Band von rund 16.500 Bäumen". Und diese Grüne Lunge soll der Unvernunft geopfert werden?
    Wir sollten doch stolz sein, in "Graz an der fließenden Mur" leben zu dürfen.

    Gertraud Prügger
    ehem. Geschäftsführerin des Naturschutzbundes Steiermark

    Autor: Gertraud Prügger

  • Liebe Karin,
    unsere Gesellschaft ist schon so verrottet, dass alles nur Sinn zu machen scheint, wenn ein Nutzen (für wen immer) ensteht...

    Autor: ulli sbaschnik-nagy

  • Liebe Karin,

    du schreibst mir hier sozusagen aus der Seele und natürlich auch aus dem Kopf. Das einzige, was diese Insel braucht ist nichts. Wenn sie jemals Leben gebiert, dann nur durch ein Nichts. Was Acconci zur "Funktion" dieses Objekts gesagt hat, ist endlich zuzulassen. Wenn er auch damals, wie er die Insel konzipierte, nicht wusste, wie klein dieses Flüsschchen ist und ihm nicht klar war, wie sehr das Gewässer gefüllt sein wird, so ist doch zu beachten, dass jede Funktion noch mehr zur Überfüllung beiträgt.
    Möge die Stadt und mögen ihre Verantwortlichen diesen Platz doch endlich in Ruhe lassen und ihm die Chance für sich selbst geben. Es muss nicht alles mit Sinn hinterlegt werden, vor allem nicht, wenn dieser Sinn einzig auf dünnen, untauglichen Zahlenbeinen steht und so jeden UnSinns beraubt wird.

    Mit herzlichen Grüßen,
    Fritz Schöffauer

    Autor: Fritz Schöffauer

  • respekt und streitkultur sind eine unabdingbare voraussetzung für einen diskurs und die damit zwingendermassen verbundene wertschätzung. beides, wenn es das je in graz gegeben hat ist einer ignoranten überheblichkeit gewichen.

    Autor: feyferlik

  • Wo bleibt die Integration des Wohnens in das Stadtgefüge? Schaffen reine Wohnbauquartiere lebenswerten Stadtraum? Mischnutzungen und ein gestalteter Straßenraum ermöglichen lebendigen Lebensraum ...

    Autor: Gurmann
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