Neueste Kommentare


  • Als der norddeutsche Dichter Friedrich Hebbel im Juni 1847 in Graz abstieg und unsere Stadt besah, vermerkte er in einem Tagebuch auch seine Eindrücke vom Schloßberg: ,,Eine Aussicht wie die von dem herunter glaube ich in meinem Leben noch nicht gehabt zu haben. Gottlob, daß die Zeit der Vestungen vorüber ist, daß die Stapelplätze der Kanonen und der Bombenkessel sich in Gärten verwandeln!"
    Schön, dass man dass durch Karins Augen auch heute noch erleben darf.

    Autor: Laukhardt

  • Dieses Haus zerstört die ganze historische Fassadenfront! Baut das Kommodhaus wieder orginalgetreu auf!

    Autor: Thomas Kreuth

  • Das diesjährige Thema ist „Engel“ und der Höhenrausch hat sich zum Ziel gesetzt, ihre Vielfalt und Widersprüchlichkeit ans Licht zu holen. Besonders für Hobbyfotografen ein Muss – man findet so viele tolle Fotomotive dort!

    Mir persönlich hat „angels with dirty faces“ von Igor Grubic wirklich gut gefallen. Er solidarisiert sich nämlich mit den Arbeitern des Bergwerks in Kolubara in Serbien, die in einen Streik traten. Igor Grubic porträtiert die Bergarbeiter als herabgestiegene Engel, die Flügel und Unsterblichkeit ablegten, um den Menschen zu helfen. Beim Höhenrausch ist seine Fotoserie auf überlebensgroßen Transparenten im öffentlichen Raum zu sehen. Ich mag an diesem Kunstwerk die Bedeutung und die Geschichte bzw. die Hintergründe so sehr. Also das ist halt wirklich Kunst, die etwas aussagen und bewegen soll. Sowas finde ich total schön :)

    Und genauso, also mit solchen Hintergedanken, ist der gesamte Höhenrausch, bzw. seine Kunstwerke und Installationen, aufgezogen. Wie zum Beispiel die Installation „how to meet an angel“ von Ilya und Emilia Kabakov. Das Künstlerehepaar will damit die Geschichten von unserem Streben nach Glück, von zeitweiligen Zweifeln und der Hoffnung, dass sich am Ende alles zu Guten fügt, erzählen. Man sieht dabei nämlich einen Mann, der am Ende einer Leiter steht und die Arme nach oben hin geöffnet hat, in der Hoffnung in der Höhe womöglich einen Engel zu begegnen. Wirklich sehr schön anzusehen und vor allem zum Nachdenken anregt.

    Autor: Ane

  • Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege,

    wir dürfen mitteilen, dass das Verfahren „Bad Blumau: Mitten im Dorf – Wettbewerb zur Platzgestaltung der Gemeinde Bad Blumau“ nicht mit der Kammer der ZiviltechnikerInnen für Steiermark und Kärnten akkordiert ist, und somit auch nicht in Kooperation mit der Kammer abgewickelt wird. Um nähere Informationen zu erhalten, werden wir uns mit der Gemeinde bzw. der zuständigen Baubezirksleitung in Verbindung setzen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Architekt Dipl.-Ing. Martin Gruber

    Autor: Kammer der ZiviltechnikerInnen für Stmk. u. Ktn.

  • Das Gebäude steht nicht unter Denkmalschutz, es gibt aber derzeit auch noch keinen Abbruchbescheid bzw. kein Ansuchen dazu. Daher bitte folgende Petition zum Erhalt online unterschreiben:

    http://www.activism.com/de_AT/petition/rettung-des-hauses-albrecher-lesk...

    Zur Unterstützung bzw. für weitere Infos gibt es auch eine facebook-Seite:

    https://www.facebook.com/RettetdenHafnerriegel/

    Autor: Anonymous

  • Ihr Lieben, dank Euch für Euer wunderbares Engagement, das hoffentlich doch noch auf ein politisches Gewissen trifft. Man bekommt ja Kopfsausen von einer solchen Borniertheit - nicht nur, weil es hier tatsächlich um ein historisches Dokument geht...

    Autor: Kristine Tornquist & Jury Everhartz

  • Absolut richtig. Will man jedoch wirklich was verändern, muss der seit 2003 im Amt befindliche Bürgermeister endlich mal abgewählt werden. Er ist in letzter Konsequenz verantwortlich für die Baukultur in unserer Stadt. Den an Profit interessierten Investoren kann man ja (eigentlich) keinen Vorwurf machen... Also richtig wählen bei der nächsten Gemeinderatswahl!

    Autor: Anonymous

  • Die in der Unterschriften-Liste manifestierte Empörung kultur- und geschichtsbewußt denkender Besucher aus allen Schichten der Gesellschaft war ein deutliches Signal! Und zwar dafür, dass auch heute energische Widerstand geleistet werden muss: gegen die rücksichtslose Vernichtung unseres Bauerbes durch geistlose und nur an der Profitmaximierung interessierte Investoren, denen die derzeitige Stadtregierung willig als Steigbügelhalter dient.

    Autor: Laukhardt

  • der eines der letzten kompakten Dorfgebiete von Graz desavouiert, nämlich das in einer Schutzzone liegende einzigartige St. Veit mit dem wunderbaren Pfarrhof-Ensemble aus dem 15. Jh., hätte die ASVK niemals zustimmen dürfen. Als ich noch dort Mitglied war, hätte es das nicht gegeben - und es ist zu hoffen, dass das künftig auch nicht mehr möglich sein wird. Jetzt aber wird der Blick auf die erhöhte Silhouette des Dorfbildes vom tiefer gelegenen Winter-Kreuz durch eine hier anmaßend wirkenden Baukörper beleidigt, der an einem anderen Ort durchaus passend gewesen wäre. Ein schlechtes Beispiel für die häufigen Missverständnisse zwischen Altstadt-Schutz und den Eingriffen moderner Architektur. Bei einer schon länger zurückliegenden Versammlung von St. Veiter Bürgern kam das auch deutlich zum Ausdruck - es waren auch Architekten darunter.

    Autor: Laukhardt

  • Erstaunlich, dass es gleich mehrere Leute gab, die mir gegenüber unabhängig voneinander meinten, den Autor hinter diesem sehr rasch erfolgten Posting zu erkennen, unter anderem auch an den diversen Fehlern, die auf Eile beim Schreiben hinweisen - es war immer dieselbe Person ........
    Soll der Leser auch das weis statt weiß als ....oder auch nicht ernst? Tja, alles sehr kompliziert.

    Autor: Karin Tschavgova

  • ... und kopier den Kommentar vom 7.4. noch mal hier rein. Damit der Zusammenhang erhalten bleibt:

    von TuUGrz
    "Was vordergründig wie ein harmloser Streich der Hausverwaltung wirkt ist ein subtiles Konzept zur Diskussion grundlegender Fragen der Architektur. Kontroverse Themen werden in den öffentlichen Raum des TUParks projiziert, die Öffentlichkeit wird zu kritischer Interaktion eingeladen. Verblüffende Interventionen wie der Abriss der Domenig Rampe helfen Selbstverständliches in Frage zu stellen. Die stattdessen ausgestellten, bewusst derb detailierten Holzpodeste erzeugen vielschichtige Irritationen. Die Aufladung des Raumes durch kuriose Einzelelementen versteht sich als Prozess an dessen Ende die komplette Entarchitektonisierung des Areals steht. Die Studierenden werden durch simple Nutzung eingeladen, eigenverantwortlich an diesem Transformationsprozess mitwirken. Diese Herangehensweise wird im Innenraum stringent fortgeführt. "

    Autor: 86er

  • Die zwei Kolummnen #25 und #26 zusammen mit dem Kommentar von "TuUGrz" sind köstlich. Am Ende weis niemand mehr was ernst gemeit war und was nicht. Den Post von "TuUGrz" als offizielle Stellungnahme zu werten: Genial! ... Erinnert etwas an die Varoufakis-Stinkefinger-Affäre die Jan Böhmermann gebastelt hat (oder hat er nicht?). Danke!

    Autor: 86er

  • Gleichzeitig entstand die Gestaltung in enger Zusammenarbeit mit den Behörden, mit dem Ziel auf mikroskopischer Ebene jene Leitgedanken abzubilden, die auch die Planung und Gestaltung des öffentlichen Raums der Stadt Graz prägen.
    Die bewusste Ignorierung und Marginalisierung der Planenden erzeugt so erst die einzigartige Energie der Grazer Schule: die ständige Provokation ist die Grundbedingung ihres kämpferischen und trotzenden Charakters.

    Autor: Anonymous

  • ich hab auch so ein Exemplar, das unseren Alltag gestaltet, zuhause, allerdings in der männlichen Version, 5 Jahre alt: durch ihn haben wir mit Leuchtstift bemalte Wände, wunderschöne Gravuren im Holzboden, im Esstisch, auf Sitzflächen, geschnitzte Ornamente in den Stämmen unserer Zimmerpflanzen (die das leider meist nicht verkraften), mit Haarfarbe verzierte Klodeckel und Badezimmerschränke.....zurechtgeschneiderte Vorhänge, damit ihn die aufgehende Sonne weckt, um sein täglich Handwerk zu beginnen, wenn die Oma, noch schlaftrunke, komplett wehrlos ist. Schlimm ist keinepassende
    Kategorie, (verhaltens)kreativ trifft es wohl eher. Und das muss man als künftiger Architekt wohl sein, wenn man es zu etwas bringen möchte. Für einen aufrechten Polizisten - sein derzeitiger Traumberuf - wird es wohl nicht reichen.
    Mehr vom Grilj!

    Autor: Michaela Wambacher

  • Wie man sehen kann, kommt hier wieder die hierorts übliche Reaktion auf kritische Bemerkungen zu Vorgängen/Tätigkeiten von offiziellen Stellen (Stadtplanung, Bauämtern ect.) zur Anwendung: die Nicht-Reaktion oder auch das schweigende Aussitzen einer Diskussion, eines Angriffs eines Vorwurfs.
    Diese Taktik soll den Kritiker, die Kritikerin in ihre Schranken weisen und durch Ignoranz zeigen, wie wenig wichtig oder relevant man Kritik und Kritiker/Kritikerin nimmt.
    Tatsächlich ist diese Taktik wirksam, solange sie damit endet, dass Kritik an einer Sache, einem Vorgang in einer einzelnen Stellungnahme durch kritische Journalisten öffentlich gemacht wurde. Wird diese nicht aufgenommen und unterstützt durch weitere Kritiker und Kritikerinnen derselben Sache, so gerät sie in unserer Zeit der Überflutung mit Reizthemen rasch in Vergessenheit. Wirksam kann öffentlich geäußerte Kritik nur werden, wenn "der Ball aufgenommen wird" von jenen, die von einem Mißstand direkt betroffen sind und sich dagegen zur Wehr setzen. Das verlangt allerdings aktives, oft auch lautes Einstehen und Eintreten gegen einen Mißstand und für ein Besseres. Gefragt sind Betroffene, ist die Zivilgesellschaft. Das ist mühsam, kostet Zeit, Energie und braucht langen Atem.
    Das wissen jene, die Konflikte ausschließlich durch schweigendes Aussitzen beenden wollen, ganz genau. Dadurch und NUR dadurch sind sie den Kritikern und Kritikerinnen, die durch Stellungnahme ihre Haltung kundtun, meist überlegen. That's it!

    Autor: Karin Tschavgova

  • wenn der rektor schon mal da ist könnte er auch inhaltlich stellung nehmen.

    unabhängig davon ob der kommmentar wirklich die offizielle antwort der tu graz war oder
    ob der tu graz bloß solche kommentare zugetraut werden.

    mfg Kaus

    Autor: Kaus

  • Also eines kann ich mit Sicherheit sagen, das Posting unter dem Namen TuUGrz ist keine offizielle Stellungnahme der TU Graz. So ein Blödsinn fällt in unserem Haus niemandem ein.
    Bestens,
    Harald

    Autor: Rektor

  • Es ist schon sehr interessant wie man ein derart pseudo akademisches Gesülze, damit ist die offizielle Antwort der TU Graz vom 7.04. gemeint, als Antwort auf einen unzumutbaren Zustand formulieren kann und meint sich dadurch besonders "gscheit" aus der Affäre zu ziehen. Aber Hallo zum Glück wurde dieses Thema wieder aufgenommen…

    Autor: Anonymous
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