Neueste Kommentare


  • Wie traurig ist es, dass auf dieser onlinepetition nicht einmal 20 Leute gegen den Abbruch des von Eichholzer geplanten Hauses unterschrieben haben. Ich selbst habe an meinen ganzen Emailverteiler den link zur Unterstützung der Petition ausgeschickt und immerhin haben 2 davon dagegen unterschrieben
    aber wo bleiben die Reakionen der ArchtitektInnen, der GatleserInnen, der UniprofessorInnen, ArchitekturstudentInnen.....???

    Engagement ist angesagt!!!!

    Autor: Elisabeth Lechner

  • wann ist in der steiermark, spezielle in graz, kulruthauptstadt, city of design, radwelthauptstadt etc. endlich schluss mit dem scheingefecht im wohnbau, 250 WE ist das qartier groß oder schwer, 50 WE winken dem besten projektteam , auch sieger genannt, als auftrag bis zur genehmigungsplanung. also gerade einmal 40% von 100%. wann wachen hier die verantworltichen behörden und qualitätssicherer auf, dass dieser zustand abgestellt werden muss. nirgends auf der welt werden für nichts konzepte entwickelt die dann fernab der von dem oder der umgesetzt werden.
    andersrum erklärt, der sieger, also der der auch im stande ist die qualität für das gesamte sicher zu stellen, hat den löwenanteil von 8% am ganzen quartier planungshonorar. das heißt umgekehrt der rest ist planung wird von irgend wem erledigt, von jemanden der nichts, aber auch nichts dafür geleistet hat, sich hier dem best-practise wettbewerb zu stellen.
    trotzdem gratulation an ballon

    Autor: feyferlik

  • ... Kulturanthropologen Motivationsschreiben zur Wettbewerbsteilnahme fordern, kann das ganz lustig werden...

    Autor: Anonymous

  • Ja, Graz ist schon eine schöne Stadt. Beim Lesen von diesem Text bekommt man richtig Heimweh (wenn man nicht mehr da wohnt). Seufz...

    Aber wenn man sich die Route der Autorin ansieht (Kaiser-Josef-Platz, Stadtpark, Herz-Jesu-Kirche..) könnte man meinen, es ist vom Graz des ausgehenden 19. Jahrhunderts die Rede. Auf was ich hinaus will: Mich würde freuen wenn in Zukunft jemand gleichermassen über das Reininghausviertel oder die Smart City schreibt. Oder anders gefragt: was sind denn die Qualitäten der gründerzeitlichen Viertel in Graz und welche Qualitäten sind zur Zeit in Graz am Entstehen? Oder lassen die sich überhaupt vergleichen? Ich bin mal pessimistisch und behaupte, dass wir diese Qualitäten heute nicht mehr erreichen. Gegenargumente erwünscht.

    Autor: Anonymous

  • Liebe Frau DI Tschavgova!
    Sie sprechen mir aus der Seele. Wenn man es versteht, die Schönheiten unserer Stadt zu entdecken, ist ein Graz-Urlaub wirklich zu empfehlen.
    Vor allem teile ich mit Ihnen die Liebe zu den Grazer Vorgärten mit den wunderschönen Gründerzeitbauten und den Innenhöfen, aber auch zu den liebevoll gestalteten Gärten in der Triestersiedlung.
    Einen genussvollen und erholsamen Graz-Urlaub wünscht
    Gertraud Prügger
    ehem. Geschäftsführerin des Naturschutzbundes Stmk

    Autor: Gertraud Prügger

  • Als der norddeutsche Dichter Friedrich Hebbel im Juni 1847 in Graz abstieg und unsere Stadt besah, vermerkte er in einem Tagebuch auch seine Eindrücke vom Schloßberg: ,,Eine Aussicht wie die von dem herunter glaube ich in meinem Leben noch nicht gehabt zu haben. Gottlob, daß die Zeit der Vestungen vorüber ist, daß die Stapelplätze der Kanonen und der Bombenkessel sich in Gärten verwandeln!"
    Schön, dass man dass durch Karins Augen auch heute noch erleben darf.

    Autor: Laukhardt

  • Dieses Haus zerstört die ganze historische Fassadenfront! Baut das Kommodhaus wieder orginalgetreu auf!

    Autor: Thomas Kreuth

  • Das diesjährige Thema ist „Engel“ und der Höhenrausch hat sich zum Ziel gesetzt, ihre Vielfalt und Widersprüchlichkeit ans Licht zu holen. Besonders für Hobbyfotografen ein Muss – man findet so viele tolle Fotomotive dort!

    Mir persönlich hat „angels with dirty faces“ von Igor Grubic wirklich gut gefallen. Er solidarisiert sich nämlich mit den Arbeitern des Bergwerks in Kolubara in Serbien, die in einen Streik traten. Igor Grubic porträtiert die Bergarbeiter als herabgestiegene Engel, die Flügel und Unsterblichkeit ablegten, um den Menschen zu helfen. Beim Höhenrausch ist seine Fotoserie auf überlebensgroßen Transparenten im öffentlichen Raum zu sehen. Ich mag an diesem Kunstwerk die Bedeutung und die Geschichte bzw. die Hintergründe so sehr. Also das ist halt wirklich Kunst, die etwas aussagen und bewegen soll. Sowas finde ich total schön :)

    Und genauso, also mit solchen Hintergedanken, ist der gesamte Höhenrausch, bzw. seine Kunstwerke und Installationen, aufgezogen. Wie zum Beispiel die Installation „how to meet an angel“ von Ilya und Emilia Kabakov. Das Künstlerehepaar will damit die Geschichten von unserem Streben nach Glück, von zeitweiligen Zweifeln und der Hoffnung, dass sich am Ende alles zu Guten fügt, erzählen. Man sieht dabei nämlich einen Mann, der am Ende einer Leiter steht und die Arme nach oben hin geöffnet hat, in der Hoffnung in der Höhe womöglich einen Engel zu begegnen. Wirklich sehr schön anzusehen und vor allem zum Nachdenken anregt.

    Autor: Ane

  • Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege,

    wir dürfen mitteilen, dass das Verfahren „Bad Blumau: Mitten im Dorf – Wettbewerb zur Platzgestaltung der Gemeinde Bad Blumau“ nicht mit der Kammer der ZiviltechnikerInnen für Steiermark und Kärnten akkordiert ist, und somit auch nicht in Kooperation mit der Kammer abgewickelt wird. Um nähere Informationen zu erhalten, werden wir uns mit der Gemeinde bzw. der zuständigen Baubezirksleitung in Verbindung setzen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Architekt Dipl.-Ing. Martin Gruber

    Autor: Kammer der ZiviltechnikerInnen für Stmk. u. Ktn.

  • Das Gebäude steht nicht unter Denkmalschutz, es gibt aber derzeit auch noch keinen Abbruchbescheid bzw. kein Ansuchen dazu. Daher bitte folgende Petition zum Erhalt online unterschreiben:

    http://www.activism.com/de_AT/petition/rettung-des-hauses-albrecher-lesk...

    Zur Unterstützung bzw. für weitere Infos gibt es auch eine facebook-Seite:

    https://www.facebook.com/RettetdenHafnerriegel/

    Autor: Anonymous

  • Ihr Lieben, dank Euch für Euer wunderbares Engagement, das hoffentlich doch noch auf ein politisches Gewissen trifft. Man bekommt ja Kopfsausen von einer solchen Borniertheit - nicht nur, weil es hier tatsächlich um ein historisches Dokument geht...

    Autor: Kristine Tornquist & Jury Everhartz

  • Absolut richtig. Will man jedoch wirklich was verändern, muss der seit 2003 im Amt befindliche Bürgermeister endlich mal abgewählt werden. Er ist in letzter Konsequenz verantwortlich für die Baukultur in unserer Stadt. Den an Profit interessierten Investoren kann man ja (eigentlich) keinen Vorwurf machen... Also richtig wählen bei der nächsten Gemeinderatswahl!

    Autor: Anonymous

  • Die in der Unterschriften-Liste manifestierte Empörung kultur- und geschichtsbewußt denkender Besucher aus allen Schichten der Gesellschaft war ein deutliches Signal! Und zwar dafür, dass auch heute energische Widerstand geleistet werden muss: gegen die rücksichtslose Vernichtung unseres Bauerbes durch geistlose und nur an der Profitmaximierung interessierte Investoren, denen die derzeitige Stadtregierung willig als Steigbügelhalter dient.

    Autor: Laukhardt

  • der eines der letzten kompakten Dorfgebiete von Graz desavouiert, nämlich das in einer Schutzzone liegende einzigartige St. Veit mit dem wunderbaren Pfarrhof-Ensemble aus dem 15. Jh., hätte die ASVK niemals zustimmen dürfen. Als ich noch dort Mitglied war, hätte es das nicht gegeben - und es ist zu hoffen, dass das künftig auch nicht mehr möglich sein wird. Jetzt aber wird der Blick auf die erhöhte Silhouette des Dorfbildes vom tiefer gelegenen Winter-Kreuz durch eine hier anmaßend wirkenden Baukörper beleidigt, der an einem anderen Ort durchaus passend gewesen wäre. Ein schlechtes Beispiel für die häufigen Missverständnisse zwischen Altstadt-Schutz und den Eingriffen moderner Architektur. Bei einer schon länger zurückliegenden Versammlung von St. Veiter Bürgern kam das auch deutlich zum Ausdruck - es waren auch Architekten darunter.

    Autor: Laukhardt

  • Erstaunlich, dass es gleich mehrere Leute gab, die mir gegenüber unabhängig voneinander meinten, den Autor hinter diesem sehr rasch erfolgten Posting zu erkennen, unter anderem auch an den diversen Fehlern, die auf Eile beim Schreiben hinweisen - es war immer dieselbe Person ........
    Soll der Leser auch das weis statt weiß als ....oder auch nicht ernst? Tja, alles sehr kompliziert.

    Autor: Karin Tschavgova

  • ... und kopier den Kommentar vom 7.4. noch mal hier rein. Damit der Zusammenhang erhalten bleibt:

    von TuUGrz
    "Was vordergründig wie ein harmloser Streich der Hausverwaltung wirkt ist ein subtiles Konzept zur Diskussion grundlegender Fragen der Architektur. Kontroverse Themen werden in den öffentlichen Raum des TUParks projiziert, die Öffentlichkeit wird zu kritischer Interaktion eingeladen. Verblüffende Interventionen wie der Abriss der Domenig Rampe helfen Selbstverständliches in Frage zu stellen. Die stattdessen ausgestellten, bewusst derb detailierten Holzpodeste erzeugen vielschichtige Irritationen. Die Aufladung des Raumes durch kuriose Einzelelementen versteht sich als Prozess an dessen Ende die komplette Entarchitektonisierung des Areals steht. Die Studierenden werden durch simple Nutzung eingeladen, eigenverantwortlich an diesem Transformationsprozess mitwirken. Diese Herangehensweise wird im Innenraum stringent fortgeführt. "

    Autor: 86er

  • Die zwei Kolummnen #25 und #26 zusammen mit dem Kommentar von "TuUGrz" sind köstlich. Am Ende weis niemand mehr was ernst gemeit war und was nicht. Den Post von "TuUGrz" als offizielle Stellungnahme zu werten: Genial! ... Erinnert etwas an die Varoufakis-Stinkefinger-Affäre die Jan Böhmermann gebastelt hat (oder hat er nicht?). Danke!

    Autor: 86er

  • Gleichzeitig entstand die Gestaltung in enger Zusammenarbeit mit den Behörden, mit dem Ziel auf mikroskopischer Ebene jene Leitgedanken abzubilden, die auch die Planung und Gestaltung des öffentlichen Raums der Stadt Graz prägen.
    Die bewusste Ignorierung und Marginalisierung der Planenden erzeugt so erst die einzigartige Energie der Grazer Schule: die ständige Provokation ist die Grundbedingung ihres kämpferischen und trotzenden Charakters.

    Autor: Anonymous
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