Neueste Kommentare


  • lieber Emil, danke für die profunde Zusammenfassung.

    Schade, dass diese Vorpräsentation nur für ein ausgewähltes Publikum war. Ich würde eine breite Diskussion des Entwurfs zum RLB sehr befürworten. Vielleicht sollte das HDA eine öffentliche Präsentation des RLB mit Diskussion anbieten dn sich GAT dabei beteiligen.
    Das neue RLB und der FLÄWI 4.0 werden die Stadt gravierend verändern. Da sollte breiter diskutiert werden. Vor allem auch darüber,ob die BewohnerInnen, so starke Verdichtung in vielen Stadtteilen ohne zusätzliche Grünflächen und öffentlichem Raum wirklich wollen. Unter dem Motto: Graz, quo vadis, eine moderne Stadt beteiligt ihre BürgerInnen an der Stadtentwicklung.

    Autor: Elisabeth Lechner

  • Ja ich bin dort aufgewachsen und die Jugend war Superschön.Wenn und lustig.Alle trafen sich miteinander und spielten zusammen. In der Jugendzeit waren auch alle zusammen und fortgehen war so lustig da man viele kannte und die zusammengehalten haben.Es war ein jeder stolz auf seine Siedlung und Freunde.Natur gab es mehr als genügend.Das ist es was in der heutigen Zeit fehlt ja die Gemeinschaft.

    Autor: Anonymous

  • Der überwiegende Teil der Anwesenden hatte Probleme, die Absichten des neuen RLB zu durchschauen. In der bisherigen Analyse konzentrierten wir von SOKO Altstadt uns deshalb auf zwei Problemkreise: Die so stark gefährdeten ehemaligen Dorfgebiete sind zwar definiert, es fehlen aber konkrete Zielvorstellungen! Bei den Villenvierteln wurden zwar schon im 1. Entwurf zum 4.0 Flächenwidmungsplani einige Viertel mit Bebauungsplanpflicht belegt, und auch beim Vorentwurf zum Räumlichen Leitbild sind einige Verbesserungen festzustellen, doch ist leider der Schutzgedanke noch zu kurz gekommen. Das Beispiel der Villen am Beginn der Hilmteichstraße, die alle der Erweiterung des LKH zum Opfer fallen sollen, ist ebenso zu beklagen, wie die Aufgabe des Begriffes „Villenviertel“ für den Rosenhain.
    In einer ersten Stellungnahme werden wir die Stadtplanung daher dringend ersuchen, bei der noch ausstehenden Konkretisierung der Zielsetzungen je Teilraum und innerhalb dieser je Bereichstypen die Bürger wirklich einzubeziehen. Dieser Stellungnahme werden wir detaillierte Analysen zu den Dorfgebieten und Villenvierteln anschließen, und die daraus sich ergebenden Forderungen definieren.

    Autor: Peter Laukhardt

  • Lieber Herr Lüking,

    zu allererst herzlichen Dank für ihren ausführlichen Kommentar.

    ad 1) Der Elefantenvergleich: Dass es sich hierbei nicht um das tatsächliche Erscheinungsbild handelt, ist im Text klar verständlich - auch dass diese Meinung einen (oder mehrere?) Kommentare "zitiert". Im Sinne einer klaren Argumentation wäre es angebracht diesen Kommentar auch im Text zu zitieren, was ja durchaus möglich wäre, da im nächsten Satz ohnehin Kommentare zitiert werden.
    So bleibt der "große graue Elefant" jedoch nur als Behauptung stehen.

    ad 2) Künstliche Struktur des Betons: Durch Schalung und Fugenbild wird sich, wie auch sie argumentieren, immer eine Struktur im Beton ergeben. Diese Struktur in künstlich und natürlich(?) zu unterteilen macht m.E. nach wenig Sinn, da sie immer Ergebnis des Betoniervorgangs sein wird. Wenn man aber in dieser Diktion bleiben möchte, würde ich behaupten die natürliche (nicht planbare) Struktur der erstarrten Luftblasen wird von der künstlichen (planbaren) Struktur der Schalungsstöße überlagert.

    ad 3) Beton: Ich finde es gewagt die Zusammensetzung von Beton auf weniger als Wasser, Zement und Gesteinskörnung zu reduzieren. Wenn dann noch dazu ein Satz mit den Worten "Was viele nicht verstehen..." eingeleitet wird, erwarte ich mich sehr wohl Fakten. Diesen fachlichen Fehler als sprachliche Pointierung zu interpretieren setzt schon sehr viel Wohlwollen voraus.
    An dieser Stelle darf im Übrigen auch die Redaktion in die Pflicht genommen werden.

    Zusammenfassend: Unabhängig davon ob ich den Vergleich bei Punkt 1 nachvollziehen kann oder nicht, er ist nicht argumentiert. Bei Punkt 2 könnten wir uns vermutlich einig werden und bei Punkt 3 bleibe ich dabei, dass es einen Unterschied zwischen "vereinfacht" und "falsch" gibt.

    Im übrigen freue ich mich über diese spannende Diskussion.

    Autor: 86er

  • Liebe(r) 86er,

    jeder mag aus dem Artikel folgern, was sie/ er möchte - ich bin anderer Meinung und die möchte ich kurz darstellen.

    Drei Punkte sprechen Sie m.E. an:
    1. Claudia Gerhäusser schreibt, dass Kommentare im Internet das Bild eines Elefantenvergleichs aufkommen lassen: "...wie ein großer grauer Elefant dar, würde man allein den Kommentaren über das Kirchengebäude glauben."
    Sie nutzt das Wort "Kommentare", es geht also nicht um Artikel in der (Fach-)Presse. Mit ihrer Satzeinleitung stellt auch klar, dass es sich bei diesem Bild ihrer Meinung nach auch nicht um die Wirklichkeit handelt, denn sie beginnt ja mit "Im Gegensatz zum realen Erscheinungsbild".
    Vielleicht war Claudia Gerhäusser für ihre Recherche in anderen Internet-Foren unterwegs als Sie bisher. Können Sie das ausschließen? Sie sollten sich einmal mit ihr kurzschließen, damit Sie in den Foren hinterfragen können, warum manch einer das Gebäude mit einem Elefanten vergleicht. Ich finde es befremdlich, dass Sie Frau Gerhäusser für das Verkünden einer fremden Meinung kritisieren, von der sie klarstellt, dass es weder ihre eigene ist, noch dass sie mit dieser übereinstimmt. Das UNWEIGERLICH erscheint mir als reflektierender Leser als Stilmittel/ Pointierung, um den Kontrast zu der von ihr wahrgenommenen Wirklichkeit hervorzuheben.

    2. Finden Sie, dass das Fugenbild der Schalung eine künstlich erwirkte Struktur ist?
    Anders herum gefragt: stimmen Sie mir zu, dass solange man Beton nicht nachbehandelt oder eine entsprechende Matrize in die Schalung einlegt, später mehr oder wenig deutlich ein Fugenbild sehen wird?
    Meines Erachtens ist das so: ein Fugenbild entsteht einfach beim Betonieren größerer Flächen. Nun lassen sich die Fugen bewusst planen oder der Baumeister darf darüber entscheiden, aber sie sind das Ergebnis eines "normalen" Betoniervorganges. Claudia Gerhäussers Aussage verstehe ich so, dass eine künstlich erwirkte Struktur zum Beispiel durch das Einlegen eine Matrize, Stocken der Oberfläche, eine 3-dimensionale Schalung oder sei es nur durch die Nutzung einer strukturierten Schalung angelegt worden wäre. So interpretiere ich diesen Satz im Kontext des Artikels.
    Können Sie bitte erläutern, wie für Sie eine Betonwand aussieht, die keine künstliche Struktur aufweist?

    3. Technisch gesehen haben Sie natürlich absolut recht.
    Claudia Gerhäusser schreibt hier aber keinen Artikel mit Baustoff-technologischer oder handwerklicher Sicht, es geht um die Architektur und die Wirkung des Gebäudes. Das bedeutet nicht, dass man Dinge grob falsch darstellen darf oder sollte. Meines erachtens darf man aber durchaus pointieren oder vereinfachen.
    Claudia Gerhäusser leitet den von Ihnen kritisierten Satz mit "Was viele nicht verstehen ist,..." ein.

    Auf wen bezieht sich das Ihrer Meinung nach?

    Darauf folgt der von Ihnen kritisierte etwas lapidar-salopp dahingeschriebene Halbsatz. So salopp formuliert, wie ich mich im Gespräch mit einem Laien ausdrücken würde. Da kommt -bei mir zumindest- die Verbindung auf, dass Claudia Gerhäusser damit also die Bau-Laien meint - die, die in dem Gebäude einen Elefanten sehen. Die, die nicht verstehen, dass sich die Schlichtheit des Raumes in dem Aufbau der Wand fortsetzt.

    Zusammenfassung:
    Die drei von Ihnen kritisierten Punkte sehe ich jeweils anders - und ich vermute Tamara O. sieht es ähnlich wie ich. Können Sie nachvollziehen, warum das so ist?

    Wichtig wäre mir: bitte greifen Sie bei einer weiteren Reaktion nicht einfach einzelne Fragmente heraus, sondern setzen Sie die Aussagen in einen Kontext!

    Ihre Fazit, der Artikel sei schwach in Argumentation und Fachwissen deutet für mich auf eine Person hin, die keinen architektonisch-gestalterischen Hintergrund hat - denn aus diesem Blickwinkel ist dieser Artikel geschrieben. Für mich zelebriert er die Qualität des Leichtbetons im Kontext des sakralen Kirchenraums. Für mich wurde die Haptik der Oberfläche im Kopf förmlich spürbar.

    Deswegen finde ich den Artikel sehr anständig.

    Er ist jedoch unanständig, wenn man monolithisches Bauen aus rein technologischer Sicht sieht. Aber dann dürfte er auch nicht "Elefantenhaut" betitelt werden.

    War das ausreichend für argumentiert?
    Und jetzt Sie: ich freue mich!

    Autor: tim lueking

  • Können Sie ihre Kritik bitte argumentieren, damit sie auch für mich nachvollziehbar wird?

    Autor: 86er

  • .... hätte vor allem sorgfältigeres Lesen verdient. Dann hätte sich der oben stehende Kommentar schon erübrigt.

    Fazit: Interessanter Artikel, über ein interessantes Projekt!

    Autor: tamara o.

  • "Im Gegensatz zum realen Erscheinungsbild stellt sich der Baukörper unweigerlich wie ein großer grauer Elefant dar, würde man allein den Kommentaren über das Kirchengebäude glauben. Schon bei den Internetrecherchen fällt auf, wie ablehnend die Urteile über Material und Architektur sind. Von „eine Hässlichkeit hoch 2“ bis „aber ein richtig hässlicher Betonklotz und sieht gar nicht wie eine Kirche aus“ lesen sich die Bewertungen durch Bewohner der Nachbarschaft eher negativ."

    Warum stellt sich da der Baukörper UNWEIGERLICH wie ein "großer grauer Elefant" dar?

    "Keine künstlich erwirkte Struktur [...]" (es geht um die Wand..)
    Die durch die Stöße der Schalung hervorgebrachte Struktur, ist so augenscheinlich, dass sich ein Kommentar dazu eigentlich erübrigen sollte.

    In einem Artikel über monolithisches Bauen mit Beton sollte man Fachwissen erwarten dürfen:
    "Was viele nicht verstehen ist, dass Beton immer noch simpler Sand plus Zuschlagsstoffe ist [...]".

    Was die Autorin nicht versteht ist, dass Beton immer noch Wasser + Zement + Gesteinskörnung (früher: Zuschlagstoff) ist (evt. noch Zusatzstoffe). Im konkreten Bespiel wird TECHNOlith verwendet (Glasschaum-Granulat) verwendet.

    Mein Fazit: Der Artikel ist schwach in Argumentation und Fachwissen. Leider, denn das Gebäude hätte sich einen anständigen Artikel verdient.

    Autor: 86er

  • Ich frage mich, welchen Sinn und Wert solch ein Kommentar haben soll. Im Netz gibt es offensichtlich weder Standards noch Niveau-Untergrenzen für Kommentare. Würde der anonyme Schreiber/die Schreiberin eine so inhaltsleere, nicht einmal durch Witz auffallende Aussage auch vor Publikum bei einer öffentlichen Diskussion machen?
    Architektur entsteht nun mal nicht im luftleeren Raum, auch nicht auf unbewpohnten Planeten und daher ist die Forderung nach einer Darstellung, die Qualitäten eines Wettbewerbsbeitrags besser erklärt, doch wohl legitim. Oder findet der Schreiber/die Schreiberin, dass eh alles wurscht ist - Städtebau, Qualität der Einbindung, Freiraumplanung und wie andere die Projekte beurteilen?

    Autor: Karin Tschavgova

  • Im luftleeren Raum und Umraum wird der Wettbewerb nicht stattgefunden haben. Kann man nicht wenigstens beim Preisträger /am ersten großen Bild das Wettbewerbsareal und Projekt eingebettet ins Umgebungsmodell zeigen? Städtebau ist Städtebau bleibt Städtebau ...........

    Autor: Karin Tschavgova

  • Ich gratuliere herzlich Eva Guttmann zur Bestellung zur Vorsitzenden des Vereins für Baukultur. Aus langjähriger Bekanntschaft weiß ich, welche hervorragende Kompetenz sie hat und wünsche ihr alles Gute zu der neuen Aufgabe.

    Autor: Eugen Gross

  • AM Do. 21/01/2016 um 16:00h ist der nächste Sektionstag anberaumt, bei dem über die Punkteliste abgestimmt werden soll.

    Was hat sich geändert - Was wurde überarbeitet:

    - Neueinsteiger erhalten 5 Punkte die nach einander verfallen
    - Die Punkte für die Preise, Bauherrnpreis, Gerambrose, Landeshochbaupreis und Holzbaupreis wurden reduziert.

    Die Liste ist nach wie vor nur in der Kammer einsehbar geplant - KEINE TRANSPARENZ und der FRAUENPUNKT nach wie vor vorhanden.

    Daher zahlreich HINGEHEN - MITDISKUTIEREN - MITABSTIMMEN !

    2 Tage vor dem Sektionstag besteht die Möglichkeit schriftlich weitere Diskussionspunkte einzubringen ...

    Fragen stellen: Warum finden sich keine anderen Tagesordnungspunkte auf der Liste des Sektionstag, der quasi nur 1 x pro Jahr stattfindet ? Haben wir keine anderen Themen die dringend diskutiert gehörten?

    Autor: Anonymous

  • ...Sie haben recht, die Kunst vermittelt bereits länger, hat auch die nötigen Institutionen wie Kunsthäuser etc... das alles hat die Architektur nicht.
    Beide allerdings haben meines Erachtens den Anspruch Zeiterscheinungen zu spiegeln und zwar in jedweder Art und Weise - hier tut sich die Architektur etwas leichter, da die Komponente Material und Technik etc. und die Nutzung möglicherweise einen breiteren Austausch ermöglicht.

    Um zu Reflektieren sind, wie Sie richtig bemerken, der Austausch / Netzwerke von größter Wichtigkeit.. Ich würde allerdings auch mal vorschlagen Befragungen zu bereits Gebautem durchzuführen; somit wüsste man, wie die breite Bevölkerung darauf reagiert...

    ...Herzlichen Dank, für den Beitrag zu einem wichtigen Thema...

    Autor: Anonymous

  • Was bitte ist eine "demokratische Auseinandersetzung mit Bauwerken" wie im Artikel gegen Ende angeführt?

    Autor: Karin Tschavgova

  • "Ebenso wird ein wichtiger Punkt, nämlich der Unterschied zwischen den Guides und den VermittlerInnen, angesprochen." Zitat aus dem hier angeführten Artikel.
    Warum wichtig? Wie wurde der wichtige Punkt angesprochen? Worin sah die illustre Runde den Unterschied zwischen den Guides und den Vermittlern?
    Wer sind nach Meinung der illustren Runde die Vermittler und Vermittlerinnen auf der einen Seite, wer die Guides auf der anderen?
    Bitte um Erklärung. Zu Themen/Fragen/Thesen, die als Resümee einer Tagung angesprochen werden, erwarte ich mir auch eine Wiedergabe des Vortrags- und Diskussionsinhalts - sonst lässt man den Leser, die Leserin blöd sterben.

    Die Frage, ob die Vermittlungssprache auf das niedrigste, verständlichste Niveau zugeschnitten werden muss und ob alle abgeholt werden müssen und somit die Gefahr der Banalisierung der Vermittlungstätigkeit besteht, weil keinerlei Komplexität erlaubt ist, wäre einfach zu beantworten gewesen, hätte man Vermittler (also Guides?) die Bauten 1:1 in ihrer ganzen Größe und Komplexität zeigen, über ihre Erfahrungen sprechen lassen. Ja, mit Sprache und Ausdruck der Vermittlung muss man auf das jeweilige Gegenüber (ich hasse das Wort Zielgruppe) eingehen. Das stimmt, obwohl langjährige Erfahrung mir zeigt, dass selbst Fachleute eine einfache Sprache und nicht zu lange ausufernde fachliche Detailerklärungen schätzen (Abwechslung und vergnügliche Informationsvermittlung sowieso).
    In der Kombination von sprachlicher Information und Erklärung und der Möglichkeit, sich selbst einen Eindruck von einem Bauwerk zu machen - von seinen Vorzügen und von seinen Schwächen (die auch sog. Laien oft nach kurzem erkennen) von der Stimmung, die ein Gebäude, ein Raum ausstrahlt, von der gut oder schlecht gelösten funktionellen Lösung usw. – ist auch der nicht fachlich Geschulte meist in der Lage, ein Gebäude für sich zu bewerten und Qualitäten zu erkennen. Ein guter Guide gibt daher gar nicht selbst seine Bewertung ab, er unterstützt nur in seinen Ausführungen. Solche offenen Führungen, Touren oder Exkursionen stoßen auch auf großes Interesse, wenn sie thematisch interessant sind, gut angekündigt werden und nicht zu viel facheigene „Konkurrenz“ zum selben Termin haben.

    Es ist für mich nicht verwunderlich, dass der zweite Tag dieser Tagung in einer Exkursion bestand. Dass auch die österreichweiten Architekturtage nach ihren Anfangsjahren ihren Kurs etwas geändert haben und heute mehr solche „quotenstarke“ Angebote zu finden sind als in den Anfangsjahren. Es verwundert auch nicht, dass beim ersten Open House Wochenende in Wien im September 2014 an knapp zwei Tagen 37.000 ! Besuche (nicht Besucher) gezählt wurden in den rund 80 geöffneten Gebäuden. Das Format ist weltweit unglaublich erfolgreich, London mit rund 250.000 Besuchern an einem Weekend (siehe www.openhouseworldwide.org/ ) weil jede und jeder Interessierte ohne Vorwissen, ohne lange Vorplanung sind eine kurze Baubeschreibung des Gebäudes im DinA4 Format, Begleitung und Fragenbeantwortung durch sogenannte Volonteers (die von der Idee dieser Art der Vermittlung begeistert sind) und die Möglichkeit, sich selbst ein Bild und Eindrücke zu machen.

    Schade, dass bei den Tagungen zur Vermittlung die immer selben Experten (teilweise selbsternannt) auf der Einladungsliste stehen. Ob reinste Vollblut-Theoretiker wie der Chefredakteur des arch+, Anh-Linh Ngo, die beste Referenten-Auswahl zum Thema der Architektur-Vermittlung darstellen? Übrigens: im Resumee einer Tagung wär’s schön, wenn manerfahren könnte, kurz erwähnt, wer die Eingeladenen waren und in welcher Funktion sie referierten und diskutierten. Liebe Marion, ich hoffe, dass letztere kleine kritische Anmerkung von mir nicht zu persönlichem Gekränktsein führt (wie es mir als Kritikerin in letzter Zeit vermehrt geschieht, weil selbst Sachkritik hierorts leider allzu oft als persönliche Kränkung aufgefasst wird) .

    Autor: Karin Tschavgova

  • früher gab es keine wettbewerb nur für junge leute, das ist ein falsche wahrnehmung, das allgemeine wettbewerbswesen war auch nicht für nicht ziviltechniker offen, es wurde aber offen gelebt. man holte sich einen "stempel" der auch sehr leicht zu kriegen war und konnte mitmachen. letztendlich das gleiche wie heute, man kooperiert mit einem partner und ist dabei.
    was es nicht gegeben hat ist das referenzdenken, aber das mußte man auch nicht, denn wenn man spezielles wollte wurde sowieso geladen ausgeführt, egal wie groß das projekt war.
    ich denke wichtig in der diskussion ist, dass wir nicht die vergangenheit herbeisehnen denn die war für junge büros nicht unbeindgt besser. aber die forderung nach offenen wettbewerben kann nicht off genug wiederholt werden, immer wieder, immer wieder... ; denn die angst der eintscheidungsträger ist, nicht nachvollziehbar, aber da und diese angst nimmt leider je weniger verantwortung entscheidungsträger wahrnehmen wollen, zu.
    aber klar, gerade bei öffentlichen auftraggebern war der betreuende beamte sehr oft kulturaffin und fachlich firm, das sind juristen, projektsteuerer, also fremdgänger in unserem bereich eigentlich nicht. sie sitzen eben nicht auf der bauherrnseite wie es immer so shcön heißt, sie sitzen letztendlich mit allen beauftragten in einem boot nur eben vorher allein drin und denken dass sie das risiko für sich gering halten können wenn sie den oder die vorher druchchecken. denen geht es eben nicht um das beste projekt sodnern um den schienbar verlässlichsten partner. fachlich hervoragende aber unbequeme partner sind hier grundsätzlich nicht gewünscht, egal ob jung oder alt. aber wie den herausfinden wenn alles anonym ist .. so wie übrigens diese wormeldung auch.

    Autor: Feyferlik

  • Kulturnavi hätte man doch bei anderen Homepagen integrieren können ... zb kulturkalender oder gat?!

    Autor: Anonymous

  • Bitte neben der Architektur auch die Kunst am Bau erwähnen (Text und Fotos), denn diese trägt maßgebend zum Gesamtbild des neuen Universitätsgebäudes bei:
    Iris Andraschek und Hubert Lobnig, Irma Kapeller, Alois und Gabriele Hain, Peter Hauenschild und Georg Ritter im Inneren und Carmen Deisinger im Außenraum!

    Nachlese:
    http://www.ufg.ac.at/Newsdetail.2096+M561023489e4.0.html

    http://www.nextroom.at/building.php?id=37238&inc=artikel&sid=40302

    http://www.nachrichten.at/nachrichten/kultur/Resche-Kunstfuelle-im-Musik...

    Autor: Miriam Mo.

  • Gewinner...
    die Inszenierung ist sehr gut gelungen, vor allem mit den wiederkehrenden Symbolen, die zur Orientierung beiträgt... eben am Laufband...

    Freu mich, sobald man den Entwurf auch gebaut begutachten bzw. benützen kann...

    Autor: Anonymous
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