Neueste Kommentare


  • wer seine Architekturhaltung immer noch über den "Dächerstreit" definiert. Der ist in der Gegenwart wohl nicht angekommen. Etwas mehr Sachlichkeit im Diskurs würde angesichts solcher "herausgerülpsten" Kommentare ganz gut tun und dass wir Künstler und Philosophen mit unserer Architektur die Welt verändern, kommentier ich lieber nicht, sonst kommt es mir hoch. Oder wie schon Bernard Rudofsky meinte: Keine neue Bauweise, eine neue Lebensweise tut not…

    Autor: Günther Mader

  • dass einer der wichtigsten giencke und somit domenikjünger und schöpfer der palmenhäuser so einen satteldach/sachlichkeitsmixschas an der fh betreuen muss um zu überleben - gehts noch würden meine kinder sagen die allesamt keine künstler oder philosophen werden wollen - jetzt versteh ich sie langsam........ oder wie henry miller meinte in der kunst ginge es um nichts ausser um den sinn des lebens aber der ist ja wohl vom imperium erfolgreich nach geiz ist geil umgeleitet worden

    Autor: Werner Swoboda

  • früher gab es Wettbewerbe ausschließlich für junge Büros. sowas sollte man dringend wieder einführen, um die dominanz der derzeitigen "Qualitätssicherer" einzudämmen.
    es sind immer die gleichen -bestens vernetzten- Architekten die "gewinnen"

    Autor: Anonymous

  • Es waren über 40 Personen anwesend, es wurde ausführlich diskutiert und NICHT über die Einführung der Zuladungsliste und Abschaffung des Lostopfes abgestimmt.

    Autor: Anonymous

  • Wieso muss „GAT.st“ mir beschreiben über was am Freitag beim Kammertag abgestimmt werden soll. Ich bin als Kammermitglied zwar mit einem Brief vorab über diesen Termin verständigt worden, finde es aber merkwürdig das man inhaltlich vor einer solchen Veranstaltung nicht genauer informiert wird, um sich sein eigenes Bild von der Sache machen zu können (Transparenz?!?). Da ist es kein Wunder das die Gerüchteküche brodelt. Außerdem finde ich den gewählten Zeitpunkt für eine wichtige Abstimmung - Freitag Vormittag um 11h - komisch. Wer hat da schon Zeit?

    Autor: Burkhard Schelischansky

  • Richtig. Das einzig faire Umfeld ist der offene Wettbewerb.
    Ein Blick z.B. in die Schweiz zeigt, dass das sehr gut funktioniert, ja sogar die Qualität der Arbeiten steigern kann, da permanent frische Inputs von jungen Büros kommen. Bei den Eidgenossen ist ja nicht einmal der Berufszugang reglementiert und ich denke nicht dass die Schweizer Architektur darunter leidet. Vielleicht sollte man ja mal grundsätzlich unser Kammersystem überdenken und dann käme man zum Schluss dass der "Ziviltechniker" schlichtweg elitär und anachronistisch ist, denn weder ein Uniabschluss, noch eine Ziviltechnikerprüfung garantiert, ob ein Architekt/Architektin fähig ist oder nicht.

    Autor: Anonymous

  • erstens:
    wenn kammern für verfahren einzelne mitglieder empfehlen, verzerren sie den wettbewerb und benachteiligen alle übrigen kollegInnen.
    zweitens:
    das demokratischste und daher wohl dem gemeinwohl am meisten dienende modell ist der faire wettbewerb. dieses ideal wird/kann wohl nie erreicht werden. aber man muss sich schon intelligentere systeme als - nach welchen kriterien auch immer gewählte - punktesysteme einfallen lassen, deren problemhaftigkeit und "widergesetzlichkeit" auf vielen ebenen frau kickenweitz dankenswerterweise sehr präzise dargelegt hat.
    drittens:
    anfragen an die kammern wird es immer geben und kammern sollen die anfragenden nicht alleine lassen. wir in der ig-architektur verweisen in der regel bei anfragen nach "geeigneten" architektInnen für bauaufgaben auf unsere mitgliederliste; den rest muss der anfragende selber entscheiden (er hat ja meist ohnehin spezifische kriterien und vorstellungen, etwa lokale nähe).
    viertens:
    versagt diese suche, kann es wohl auch nur ein losentscheid sein.
    fünftens:
    bei allen anderen systemen werden immer die stärkeren bevorzugt. das will ich nicht.
    sechstens:
    mfg franz denk

    Autor: franz denk

  • Lieber Bernhard,
    zum Thema "offener Zugang zu Architekturwettbewerben" kann ich dir nur aus ganzem Herzen zustimmen - aber wie du weißt sind das, und die entsprechenden Ladungen bei geladenen Verfahren - und in der Steiermark vor allem im nichtöffentlichen Bereich - zwei verschiedene Paar Schuhe.

    Autor: Martin Gruber

  • Ohne dem Sektionstag am Freitag den 20.11.2015 vorgreifen zu wollen, zu dem alle ZiviltechnikerInnen eingeladen sind möchte ich hier folgendes festhalten:

    - Hier wird kein System etabliert, das Interessenten am Wettbewerb den entsprechenden Zugang verhindert.

    - Im Gegenteil ist es das Ziel, ArchitektInnen wiederholt den Zugang zu geladenen Verfahren zu ermöglichen.

    - Es ist das Ziel, Verlegenheitsnominierungen und intransparenter Klientelpolitik entgegenzuwirken

    - Der veröffentlichte Artikel beleuchtet bei weitem nicht das gesamte ausgearbeitete Regelwerk und dessen Intentionen.

    Alle interessierte ArchitektInnen seien herzlich zu unserer Veranstaltung eingeladen.

    Autor: Martin Gruber

  • ... diese art von töpfchenwirtschaft lehne ich ich auch wegen intransparenz, ausgrenzenden tendenzen, dem odium der freunderlwirtschaft und des händereibenden kantönli-geistes ab.

    wir haben das in der IG-architektur, soweit ich zurückdenken kann, ziemlich ausführlich und breit diskutiert. wir treten für den offenen wbw als basismöglichkeit der lösungsfindung ein, der durch ergänzende verfahrensarten für spezifische aufgabenstellungen, die zwischen den beteiligten im vorfeld offen diskutiert werden sollen, flankiert wird.
    mittlerweile versuchen wir auch in der regionalkammer ost im ausschuss wbw mit kolleginnen, für die diese arbeitsform ein wesentliches standbein ihres atelierbetriebs ist, entsprechende ablaufszenarien zu entwickeln, intern abzustimmen und mit den handlungsträgern für gemeinwohlaufgaben abzugleichen. erste erfolge sind dabei unübersehbar. das aufgabenfeld ist aber noch lange nicht ausgeschöpft! PPP in gesellschaftspolitisch sensiblen bereichen wird gerade als dampfhammer maroder öffentlicher kassen in stellung gebracht.

    es fällt mir aber schon seit geraumer zeit auf, dass in den einzelnen regionalligen unserer gesetzlich vorgeschriebenen berufsvertretungen mit regionalisierendem blick versucht wird "das nest sauber zu halten". es gab auch dazu tendenzen bei uns in der ostliga. eigenartige absprachen oder zumindest eine geistige kumpanei mit auftraggeberinnen, behörden und der politik waren auszumachen, den teilnehmerinnenkreis an solchen verfahren klein zu halten. das wurde und wird dann am konto "vertrauen bildende maßnahmen" eingebucht.

    ein gut bestelltes gemeinwohl und dafür tätige geistige dienstleistungsunternehmen brauchen den offenen wettbewerb und nicht bedingungen von geschützten werkstätten!

    mfg johannes zeininger

    Autor: johannes zeininger_1070

  • In Wien wurde in der letzten Periode ebenfalls eine "qualtitätssichernde" (oder so ähnlich) Zuladungsliste entwickelt. Im letzten Moment haben wir damals ein Losestem in dieses sich an Referenzen orientierende System reklamiert. Ich persönlich halte jede Art von Vermittlung von Aufträgen durch die Kammern für problematisch und dass die Kammer anfängt ihre eigenen (zwangsweisen) Mitglieder in "gute" und "weniger gute" zu scheiden, ist meines Erachtens falsch. Vielmehr müssen wir uns verstärkt um ein faires Umfeld kümmern und da kann eigentlich nur in einer Fülle offener Wettbewerbe liegen - man muss aber auch sagen, dass hier diverse Lobbyisten und bauferne Experten, das System dermaßen dominieren, dass wir von diesem Ziel ferner sind denn je.

    Autor: Bernhard Sommer

  • ein entwurf, der nach 13 jahren entwicklungsgeschichte mehr zukunftspotential hat als das was land auf land ab in der "stadt des designs" zur zeit entworfen und gebaut wird, sollte allen zu denken geben - hut ab und gratulation - tut gut zu sehen, dass es noch architektInnen gibt die ihren beruf wahrnehmen und uns scheinbar zeitlos in die zukunft blicken lassen.

    Autor: philip rottenmeier

  • was ist das ergebnis der kritik in gratwein, was war die reaktion der gemeinde in gleisdorf ? was ist nun der genannte erfolg ?

    Autor: wolfgang feyferlik

  • Liebe Frau Tschavgova,

    ich würde empfehlen, Bauvorhaben prinzipiell nach deren Fertigstellung zu beurteilen. Wie Sie wissen, befindet sich gerade erst die Hälfte des Projekts vor der Übergabe.
    Ihrer Schilderung der Genese des Durchgangs durch die Stadtmauer kann ich jedoch durchaus zustimmen. Ich kann Ihnen allerdings auch mitteilen, dass weder der Denkmalschutz noch die Stadtplanung, sondern der Naturschutz (!) eine großzügige Lösung verhindert hat. Diese Tatsache möge man bitte kommentieren...
    Was den neu geschaffenen, erhöhten Platz betrifft, stehe ich zu meiner vollen Überzeugung, hier der Stadt einen stadträumlichen Mehrwert zurück gegeben zu haben, der nach seiner Fertigstellung einzigartige Verbindungen und Blickbezüge zum Karmeliterplatz einerseits und zum Stadtpark andererseits gewähren wird. Aber davon sollen sich dann die Passantinnen und Passanten vorurteilsfrei selbst überzeugen können.

    Herzlichst,
    Christoph Pichler

    Autor: Christoph Pichler

  • dass man künftig nach dem Überwinden der Treppe Einblick nehmen kann in die beim Bau der Tiefgarage freigelegten sehenswerten Befestigungsanlagen: die Pfeiler der Kurtine, die Eckkante der Burgbastei mit ihren Bau-Inschriften dell'Allios (1558) und die beiden Kanonenschießscharten werden sichtbar. Die Firma Fleissner hat dafür über meine Bitte die Absperrung der Feuerwehrzufahrt weiter nach hinten versetzt - der Stadtbaudirektion war das kein Anliegen gewesen. So wird der Durchgang vom Stadtpark zum Karmeliterplatz doch noch dem Begriff "Kulturachse" gerecht werden können. Schon 2002 habe ich, damals noch in der Altstadtkommission, diese Verbindung angeregt. Was danach geschah, ist eine andere Geschichte. Und über die Ausführung dieser Verbindung haben Sie ja bereits treffend geurteilt. Vielleicht wollte man auch der in unmittelbarer Nähe befindlichen "Hofratstreppe", die zum Burggarten hinaufführt, keine architektonische Konkurrenz machen?

    Autor: Peter Laukhardt

  • ein paar polit- und baumafiaidioten die das steuern sitzen in ihren schlechten dadurch finanzierten häusern und wir wählen sie -

    von rainer puchenau bis BIG mountain lassen wir alles an uns vorbeiziehen ...........

    aber der architektursandkasten sollte ja in hinblick auf völkerwanderungen, peakoil, atomlobby, globalen rüstungswahn usf wirklich nicht zu wichtig genommen werden

    - wirklich ganz ohne sarkasmus

    ps: "eggenberg" ist doch ein überaschend erfreuliches gebilde in den tiefen der st.eiermärkischen landschaft

    Autor: Werner Swoboda

  • ... sieht aus wie "mini-mundus-reininghaus"... auch da gibts nur türme... keiner weiss warum, als ob türme ausser ihrer zeichenhaftigkeit (falls hoch genug) irgendetwas evozieren könnten?...da kann man sich dieser anti-wohnquartier-kritik nur anschliessen

    Autor: Anonymous
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