Neueste Kommentare


  • sonnTAG 052 "Berlin. Oder: Der Fernsehturm hat mir noch nie zugelächelt" - von Hedi Lusser

    Autor: Antonia Fasch

  • ...von Callgirl-Ringen bis zu den Trottoirs der endlosen Großstadt, zu den Gärten der Heian-Zeit in Bild und Ton empfehle ich http://subsushi.danielbauer.com
    mfg,
    DB

    Autor: Daniel Bauer

  • ...hole = whole
    I am still very upset and nervous...this bastard

    Autor: zaha

  • i am very annoyed about this guy...i was crying the hole night.
    please hit ito on his big rubber head...bastard, damn !

    Autor: zaha

  • Wer hat wirklich das kreative Wunder dieses so wunderbaren, lauschigen Dörfchens vollbracht?

    joerg

    Autor: joerg spoettl

  • Die Berichte der Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Steiermark und Kärnten über die jährliche Vollversammlung erreichen die Öffentlichkeit jedes Jahr in der Adventzeit.
    Vorweihnachtlich wird aus diesem Anlass verbalisierter Weihrauchnebel verpufft.
    Dass die Honorarordnung für Architekten HOA zu einer völlig unverbindlichen “Honorarleitlinie“ abgewertet wurde, geht im Bericht kommentarlos unter.
    Der Rechnungsabschluss für das Jahr 2003 wurde mehrheitlich genehmigt, war aber bei diesem Abstimmungsergebnis eher blamabel für die Verantwortlichen. Geld der Standesvertretung wurde mit Zustimmung des Präsidenten für Regieleistungen bei Buchhaltung, Bilanzierung und Lohnverrechnung verjuxt. Ein verantwortungsbewusster Architekt weiß, was es für den Auftraggeber bedeutet, wenn Leistungen nach Regie abgerechnet werden - unkontrollierte Mehrkosten.

    Der Architektenwettbewerb für den Umbau des Kammergebäudes in der Schönaugasse sollte im Lichte der Öffentlichkeit beispielhaft abgewickelt werden, mutierte aber durch die Entscheidung des Preisgerichtes zu einer Farce. Hatte doch der Präsident den Antrag gestellt, ein Projekt mit einer Überschreitung der limitierten Baukosten um 47.3 Prozent zum Sieger zu küren. Das Verhalten des Präsidenten bestätigte das Vorurteil in der Öffentlichkeit, dass Architekten mit dem Geld der Auftraggeber recht locker umgehen und teuer bauen.

    Nicht ganz korrekt berichtet wird, wenn man in der Aussendung schreibt, die Berichte über die Öffentlichkeitsarbeit “fanden trotz der Länge lebhaften Anklang und führten zu angeregten Diskussionen“. Nun, der Anklang war nicht allgemein. Der Tätigkeitsbericht des Pressereferenten wurde sogar heftig kritisiert. Es wurde der Vorschlag eingebracht, den Erfolg der Pressearbeit von Herrn Martin Novak zu evaluieren und in Relation zum beachtlichen Honorar des Pressereferenten zu setzen. Der Vorschlag wurde aufgegriffen und es soll in einem Jahr bei gleicher Gelegenheit über das Ergebnis berichtet werden.
    Es wird auch zu prüfen sein, wie weit der Präsident eine begleitende Kontrolle der Pressearbeit von Herrn Martin Novak ausübt, da der Pressereferent nach eigener Aussage ausschließlich dem Präsidenten gegenüber weisungsgebunden ist. Aber, vorweg gesagt: Ein merkbarer Niederschlag der Pressearbeit in den wenigen etwas anspruchsvolleren Medien im Lande war im vergangenen Geschäftsjahr nicht auffällig, allenfalls wenig professionelles Agieren des Referenten.
    Da sich im laufenden Geschäftsjahr die Hinweise verdichten, dass sich der präsidiale Umgang mit den finanziellen Ressourcen der Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten mangels Selbstkontrolle des Präsidenten für die Kammermitglieder nachteilig entwickelt, forderte der Verfasser dieses Kommentars Werner Nußmüller zum Rücktritt als Kammerpräsident auf.

    Die erwähnte, angeregte Diskussion erfolgte zu dieser Aufforderung nicht, im Gegenteil: Die Rücktrittsaufforderung wurde von der Mehrheit der anwesenden Kollegen und Kolleginnen niedergebrüllt.

    Frohe Weihnachten!
    Heinz Wondra
    10.12.2004

    Autor: architect@wondra.at

  • Das Textmanuskript wurde genau so, ohne Absätze, vom Autor an GAT übermittelt und ist auch in derselben Weise im neuesten Quart Heft für Kultur Nr. 5 (Herausgeber: Kulturabteilung des Landes Tirol) abgedruckt. Ich vermute, dass "das Absatzlose" ein stilistisches Element ist, um die angesprochene Beklemmung zu verstärken.
    GAT bemüht sich generell, seine Beiträge lesefreundlich zu gestalten. Diesmal ging's nicht anders, sorry.

    Autor: karin tschavgova

  • Als gelernter Gat Leser wünsche ich mir zu Weihnachten trotzdem mehr Absätze im Text, um die langen Geschichten ohne Erschöpfung zu Ende lesen zu können.

    Autor: Christian Andexer

  • gruesse aus moskau an die freunde in london, graz ...

    Autor: gfrerer markus

  • liebe Karin Tschavgova!

    ist schon seltsam, wie sich die "dienstleistungsarchitekten" zersprageln:

    einerseits dienen sie sich bei bauherrn und investoren an, indem sie stolz den "gebrauchswert" (wie immer das definiert wird)und den funktionalen charakter ihrer arbeit herausstreichen...
    andererseits möchten sie unter ihresgleichen gerne als kreativriesen mit entwurfs- und gestaltkompetenz anerkannt werden...

    na gut, das sind durchaus menschliche züge; anerkennung auf allen ebenen - bauherrn und fachpublikum -
    ist des "architekten" lohn, persönliche befindlichkeiten sind aber nicht gegenstand der architekturkritik. wenn sich ein "kollege" nicht adäquat bewertet fühlt, soll er sich zuerst in selbstkritik üben.

    deshalb meine anerkennung deiner exakten aufnahme zur neuen einfachheit im "spectrum" der Presse vom 30.oktober. mir wurde von einer wilden attacke eines beschriebenen an deiner person berichtet, lass dich bitte dadurch nicht beirren.
    als resume deiner "gegenüberstellung" von "banal" zu "luxusschlitten" gilt es immer wieder, die architektur als
    ganzes zu verstehen und gerade das angedeutete splitting zu verhindern. den tüchtigen architekten ist das eine
    selbstverständlichkeit, die teilung in banales und bubbliges kann fatal enden....

    Autor: Wolfgang Steinegger

  • Ausreichend Grünraum oder zumindest gestalteter, autoloser Freiraum mit Erholungsqualität scheint mir in jedem größeren Quartier wichtig. Etwa für Mütter mit Kleinkindern im Kinderwagen, für die die Weglänge zu den Eustacchio-Gründen über vielbefahrene Straßen vermutlich zu weit und zu unattraktiv wäre, dann für dort wohnende Kinder, die Radfahren oder Fussballspielen wollen und das können sollten, ohne stark befahrene Straßen überqueren zu müssen. Und nicht zuletzt für Menschen, die in einem neuen Quartier am Standort Messeareal arbeiten werden und (Mitt-)tägliche Kurzerholung suchen, sich z.B. in ihrer Mittagspause kurz in die Sonne setzen wollen. Vielleicht können wir uns aber darauf einigen, dass die Schaffung von ausreichendem Freiraum nicht automatisch auf Kosten der Dichte geht. Urbanität durch größere Dichte in Form von höherer, aber aufgelockerter Bebauung - warum nicht?

    Autor: Karin Tschavgova

  • ich teile die kritik, bis auf die wiederholte, von mir so empfundene, idealisierung des grünraums im angesprochenen planungsgebiet. ganz im gegenteil kann ich mir vorstellen, dass eine höhere dichte dem wirtschaftlich kaum regen stadtteil nahe der messe gut tun würde. was grünraum ja nicht ausschliesst, aber in 10 minuten kann man vom messegelände in den sümpfen hinter der eisteichsiedlung sein.

    Autor: Bernhard Maurer

  • Herzlichen Dank für den netten Kommentar im GAT.

    Autor: Erich Handel, Zenkner & Handel GmbH & Co KEG

  • Naja, so neu ist diese – hervorragende - steirische Handymast-Baumkreation auch wieder nicht: Diesen Mast gibt´s seit dem Jahr 2000/2001 in Hart bei Passail.
    Und dass man das Ding erst jetzt medial aufgreift spricht ganz offensichtlich für den von den Betreibern beabsichtigten Erfolg!
    In diesem Bewilligungsverfahren waren die technischen Amtssachverständigen für Natur- und Landschaftsschutz nicht eingebunden. Vielleicht wollte man uns - zartfühlend - den Zynismus einer solchen Begutachtung ersparen und hat diesen Klopinsel - weil er vielleicht eh ausschaut wie ein Baum - ohne lang zu fragen aufgestellt.
    Da aber der Teufel schnell Junge kriegt waren Epigonen bald da, die folgenden Male jedoch mit Ansuchen um Begutachtung: da war dann schnell Schluss damit.

    In England hat Prinz Charles (himself) im Jahr 2000 oder so, gemeinsam mit der Firma Orange, einen Gestaltungswettbewerb für Handymasten ausgeschrieben, den eine in England lebende Österreicherin gewonnen hat. Ich weiß nicht, wie viele davon realisiert worden sind, aber die Idee war gut, weil damit die ganze Mastenproblematik öffentlich thematisiert und medial diskutiert wurde.
    Die Steiermark sieht inzwischen aus, als hätte sie die Handymasten-Masern (siehe LUIS-Internetkarte der Mastenstandorte). Wer sich das anschaut, muss erkennen, dass sich jegliche Diskussion darüber nunmehr erübrigt.

    Autor: Gerda Missoni, Landesbaudirektion Amt d. Stmk. LR

  • Knapp vorbei ist auch daneben.
    Das Swiss Re Building von Norman Foster wurde mit dem begehrten Stirling-Preis ausgezeichnet.
    Ein Trost bleibt: Die Grazer Ingenieure Zenkner&Handel und Waagner-Biro haben die Spitze des außergewöhnlichen Bauwerkes von Foster konstruiert und hergestellt.
    Herzlichen Glückwunsch !

    Autor: Heinz Wondra

  • Antwort: das zu verstehen hat was mit Humor zu tun, deshalb nicht erklärbar! Gerda
    Missoni.

    Autor: Gerda Missoni

  • Was ist an einer zynischen Bemerkung gegenüber einem konkreten Einwand unkonventionell, gescheit und nicht unwitzig?

    Autor: Rocco Herron

  • danke, gerda! sehr treffend zusammengefasst, das war die essenz der reise.
    liebe gruesse, paul

    Autor: paul bitzan
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