Neueste Kommentare


  • Es gibt unumstritten neuralgische Punkte in diesem Stadtgefüge, die besonderer Aufmerksamkeit bedürfen; und einer dieser Punkte ist die "Ecke" Einspinnergasse/Burggasse, besetzt durch Räumlichkeiten, die Menschen Orte sind, für die diese mehr ist als "nur" ein Gebäude; wie anders ist es zu verstehen, dass sich in einer Art von "Stellvertreter" dieses Haus jahrelang einem Abriss widersetzen konnte; wie sonst ist es zu verstehen, dass in einer Art politischer Einflussnahme einer linksliberalen Gesinnung neoliberale "Genossen" zu Hilfe kommen, um ihnen den Blick in die Sterne zu ermöglichen. Anders formuliert ist es "nur" eine Art ehrlicher Ehrerweisung, wenn geplant wird, heute Substandardwohnungen zu errichten, wo die Stellvertreter einer 20%igen Wählerschaft auf´s neue darauf hinweisen können, dass die körperliche Hygiene sehr wohl dementsprechende Räumlichkeiten hat und dem Entwicklungsstand unserer Gesellschaft entspricht. Ich fordere aber hiermit auf, die Frage bezüglich einer adäquaten Formulierung dieses Punktes der Stadt und damit eines Ortes, der Stellvertreter für kulturelle Haltung und eines mehr oder weniger latent vorhandenen Unbehagens bezüglich eines Umgangs mit solchen Orten, noch dazu im Hinblick auf die derzeitige Situation der Grazer Oper mit der Frage zu verknüpfen, welchen Mehrwert dieses "Neue" bringen wird (können).

    Autor: Jörg Kindermann

  • Werter Vorstand!

    Ich habe gerade gelesen, dass die heurige Geramb Rose nicht vergeben wird.

    Ich finde das, nicht nur weil ich ein designierter Preisträger wäre, wirklich schade, da dies nicht für eine hohe Konsenskultur einer so ehrwürdigen und
    anerkannten Institution spricht.
    Wie ist denn eine solche Auszeichnung zu verstehen, wenn man offensichtlich im Nachhinein eine Entscheidung einer Kommission hinterfragt und dann
    gleich die, hoffentlich doch wirklich und ehrlich bemühten, Preisträger durch die Aussetzung der Verleihung "bestraft"?

    Ich habe mich glaube ich bekannterweise bereits durch Jahre für eine hohe architektonische Bauqualität nicht nur bei meinem Privathaus, sondern
    auch als Bauherr der Sanierung der Abtei Seckau mit Prof. Volker Giencke als Architekt in der Steiermark engagiert und bin dafür auch mehrmals
    international ausgezeichnet worden.

    Im Namen der potentiellen Geramb-Rosen Preisträger 2003 möchte ich nochmals ausdrücken, dass ich den eingeschlagenen Weg nicht verstehen kann.

    Mit besten Grüßen

    P.Albert Christoph Schlick

    Autor: P.Albert Christoph Schlick

  • ist das eine kritik, bestandausfnahme oder nur ein stimmungsbild ?
    hätt mich interessiert was die pia über die frischen fische denkt.

    Autor: feyferlik

  • liebe frau gerda missoni !
    es ist doch einerlei ob vefrüht oder nur halb. wichtig ist daß jetzt schon alle wissen, und nicht erst wenn der verein mit seinem vorbereitungsprogramm für die verleihung fertig ist, daß der verein für baukultur den uhrturmschatten als gutes, wichtiges architekturprojekt für eine auszeichnung ausgewählt hat. vielleicht bringt das in einigen köpfen doch ein paar zellen zum nachdenken, daß ein kulturgut und als solches kann man den uhrturmschatten schon bezeichnen, nicht an den nächst besten jahrmarktstadel ohne widerspruch, verkauft werden kann.

    Autor: feyferlik

  • Sg Herr Arch. Feyferlik!
    In meiner seinerzeitigen Stellungnahme fällt kein Wort gegen den "Uhrturmschatten", warum auch! Meinem positiven Berufungsgutachten verdankt er schlussendlich seine behördl. rechtmässige Existenz - die Stadt Graz (Naturschutz) hatte seine Errichtung in erster Instanz bescheidmässig abgelehnt!
    Meine hiesige Kritik richtete sich ausschliesslich gegen die Vorgangsweise der Veröffentlichung von Teilen eines bis heute nicht abgeschlossenen Juryverfahrens und gegen die Tatsache, dass solches von Seite der Architekten im Jurygremium erfolgte.
    Die Nennung von nur 2 Bauten von ca. 10 heranstehenden Preisträgerobjekten bedeutet zudem für die übrigen Preisträger eine Benachteiligung.
    Der vorzeitigen Bekanntgabe von Thalia und Schattenobjekt als "Rosenträger" dürfte eine bestimmte Absicht zugrunde gelegen sein, weswegen zu erwarten gewesen wäre, dass ein so ungewöhnliches Vorgehen dann auch unter Namensnennung der Verfasser und nicht als Beitrag der der GAT-Redaktion ins Netz gestellt wird.
    Mit freundlichem Gruss
    Für die Landesbaudirektion:
    Gerda Missoni.

    Autor: Gerda Missoni

  • Liebe Frau Koll. Tschavgova!
    Ich wüsste nicht, woraus ich in Ihrem Beitrag ersehen könnte, dass wir nicht in der selben Veranstaltung waren: im Gegensatz zu Ihnen habe ich mir nicht erlaubt Herrn Achleitner zu kritisieren, da mir das nicht zusteht, sondern habe mich auf die exakte Wiedergabe seiner Vorgangsweise, ohne eigenen fachlichen Kommentar beschränkt. Den haben Sie jetzt geliefert. Und wenn ich ihn so lese, waren wir doch in der selben Veranstaltung, wenngleich ich nicht Ihrer Meinung bin.
    Mit freundlichem Gruss, Gerda Missoni.

    Autor: Gerda Missoni

  • Liebe Gerda Missoni,
    war ich bei einer anderen Veranstaltung? Der kleine Saal in Rabenstein war bei dem von mir besuchten Vortrag von Friedrich Achleitner ganz und gar nicht voll und der Inhalt des Vortrags von Achleitner, den ich ansonsten sehr schätze, war für mich nach dem Titel "Die Moderne in der steirischen Architektur" enttäuschend und eine glatte Themenverfehlung. Ich habe mich, offensichtlich im Gegensatz zu Ihnen, geärgert darüber, denn erstens habe ich mir nach dem Titel anderes erwartet, etwa die Ansätze zu einer Moderne im Werk von Eichholzer, Schuster oder in Einzelwerken wie dem Grazer Stadtwerkegebäude am Andreas-Hofer-Platz oder der Thalia.Und außerdem war das Unterfangen, die wichtigsten "Stationen"/Bauwerke der modernen Architektur in der Steiermark in einen eineinhalbstündigen Vortrag zu packen, wie Achleitner eingangs selbst gesagt hat, fundiert nicht möglich. Tatsächlich blieb es fast bei einer reinen Aufzählung mit Dias, wie man sie aus Publikationen auch bekommen hätte können ohne sich bei Starkregen, wie Sie beschreiben, ins Auto zu setzen. Entweder war der Titel mißverständlich - immerhin ist "die Moderne" ein ziemlich klar umrissener Begriff - oder Achleitner hat den Aufwand gescheut, einen eigenen Vortrag zur Moderne in der steirischen Architektur zusammenzustellen und hat das genommen, was er archiviert hat. Wie auch immer, die von mir besuchte Veranstaltung war, unter widrigen Umständen, enttäuschend.

    Autor: Karin tschavgova

  • Liebe Frau Missoni, was ist also demnach falsch wenn die heurige Jury der Geramb-Rose den Uhrturmschatten eine Rose verleiht und was war falsch daran daß GAT darüber berichtet hat ?

    Autor: feyferlik

  • Bravo, Graz zeigt sein wahres Gesicht als "Welthauptstadt" für Architektur.

    Autor: ein Grazer

  • Das ist schon recht eigenartig, dass hier - absolut vorzeitig - zwei von mehreren vorgeschlagenen Bauten als Geramb - "Rosenträger" angeführt werden.
    Erstens: meines Wissens ist die Verleihung der "Rose" noch nicht erfolgt, zweitens: der Vorstand des zuständ. Vereins noch nicht einmal tätig geworden, d.h. hat noch nichts beschlossen und drittens: es gibt weitaus mehr Bauwerke, die als "Rosenträger" vorgeschlagen worden sind. Also woher kommt denn diese amputierte Information weit vor der Zeit??
    Schon eigenartig, finde ich.
    Will man damit jemanden "festnageln", ein bisserl "erpressen", taktierne oder was?
    Mir gefällt das gar nicht, wenn diese Plattform für derlei missbraucht wird.

    Autor: Gerda Missoni

  • Thomas Herzog - Architektur + Technologie /

    Ausstellung Design Center Linz
    1.10.2003-12.10.2003

    Autor: Dipl.-Ing. Haider Alexander

  • Zaha Hadid.Architektur
    17.Juni bis 17.August 2003

    MAK-Ausstellungshalle
    Weiskirchnerstraße 3; A-1010 Wien

    Autor: Dipl.-Ing. Haider Alexander

  • 04.06.-31.08.2003
    Pinakothek der Moderne - München
    Barer Straße 40
    D-80333 München

    www.pinakothek-der-moderne.de

    Autor: Dipl.-Ing. Haider Alexander

  • Ausstellung 5.6.-25.7.2003
    Ins Land einischau`n / public art in Niederösterreich

    Autor: Dipl.-Ing. Haider Alexander

  • Alpbacher Architekturgespräche 2003
    15.08-16.08.2003

    Alpbach/Tirol
    www.alpbach.org

    Autor: Dipl.-Ing. Haider Alexander

  • In Herberstein wird für den Bildhauer Bruno Gironcoli, bzw. für sein überdimensionales Lebenswerk, ein Ausstellungsort gebaut. Mitfinanciers - vermutlich kräftige - sind das Land Steiermark und der Bund. Als planende Architekten werden H.Eisenköck und G.Domenig festgelegt. Von wem? Wodurch legitimiert? Wo bleibt die Vergabekultur der Frau Landeshauptmann in diesem Fall. Wieder einmal nur leere Worthülsen, geäußert in einer "Vorzeigeveranstaltung" ?

    Autor: tschavgova

  • ... dass Ereignisse, wie das Verfahren "Aufstiegshilfe Riegersburg" in Zukunft der Vergangenheit angehören werden.

    Für die, die es nicht wissen:
    Kollegen "schnappten" mit offenbar besseren Verbindungen, den Wettbewerbsgewinnern (propeller z) den Auftrag weg, und hatten auch nichts dagegen, in ORF-online vom 11.5.2003, sogar als Wettbewerbsgewinner bezeichnet zu werden.
    Die öffentliche Hand zahlt in eine Errichtungs- und Betreibergesellschaft ein; diese wähnt sich als "privat" und handelt nach dem Motto – „solang’s nix kost’, ist alles erlaubt – nämlich, sich einen Wettbewerb zum Ideen - Sammeln zahlen zu lassen, um dann die beste Idee mit den eigenen (falschen) Planern umzusetzen.

    Das ist nur eines, weil momentan das Aktuellste, von unzähligen Beispielen, wo das Instrument Architekturwettbewerb als Feigenblatt missbraucht wird.
    Aber solange der Architekturwettbewerb vergaberechtlich nicht den Status eines Vergabeverfahrens, das direkt zum Auftrag führt, bekommt, wird auch in Zukunft die willkürliche Auftragserteilung, die nicht dem Ergebnis des Wettbewerbes entspricht, als Kavaliersdelikt akzeptiert werden.

    So auch nachzulesen auf der letzten Seite im Album des Standard vom 24.5.2003.

    Autor: feyferlik

  • Sehr geehrter Herr Gollenz !
    GAT ist eine Initiative der Plattform Archikektur - und versteht sich als Infoportal zum Thema Architektur und Lebensraum. Der von Ihnen angesprochene Artikel über die Thalia ist unter der Rubrik "Die freie Meinung" verfasst und widerspiegelt die Meinung des Autors, die nicht unbedingt die Meinung der Redaktion sein muß.
    GAT gibt Ihnen aber die Möglichkeit entweder direkt im Kommentarfeld eine Darstellung aus der Sicht von Acoton darzulegen, oder dies im Leserbriefteil zu tun wenn diese Darstellung eigenständig sein möchte und nicht eine Reaktion auf eine vorliegende Nachricht.
    Sie können auch eine Nachricht mit Bildern, Darstellungen, Erläuterungen an die GAT-Redakion senden, wir werden auch diese Mitteilung in der Rubrik "Die freie Meinung" veröffentlichen.

    Mit freundlichen Grüßen
    die GAT-Redaktion

    Autor: redaktion GAT

  • Leider werden immerwieder Gerüchte veröffentlicht, die nicht den Tatsachen entsprechen.Die rechtliche Vorgabgsweise ist mit Brüssel abgestimmt,Wehdorn war nicht Wunschgutachter von Hierzegger,ich habe niemals die Unterschriften " für den Papierkorb" kommentiert, den Bedarf und die Wirtschaftlichkeit des geplanten Projektes haben wir selbstverständlich untersucht. Wann wird einmal objektiv über das Projekt berichtet, das wäre die Aufgabe Ihrer Plattform, leider lassen auch Sie sich von subjektiven Meinungen gewisser Verhinderer lenken.

    Autor: Ing.Gerald Gollenz
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