Neueste Kommentare


  • ... natürlich gibt der vorstand auf anfrage namen etc. bekannt... hab ich etwa nicht deutlich genug angefragt? wie sagte helmut qualtinger? (auflösung: legitimieren soll er (sollen sie sich) der (die) pinkel...)

    jetzt wirds peinlich: "...haben karin t. nie und nimmer aufgefordert, nicht mehr zu schreiben, sondern nur, alles mit dem ausdruck des bedauerns zurückzunehmen und das gegenteil zu behaupten, und schon hätten wir sie wieder gemocht, unsere karin."... armer vorstand. jetzt hilft die nennung eurer namen auch nix mehr, sondern eigentlich nur mehr der (kollektive) rücktritt.
    mit der euch gebührenden achtung!
    hermann candussi

    Autor: hermann candussi

  • Der Stellungnahme des GAT-Vorstands, in der dieser „festhält, dass wir als GAT Vorstand nie inhaltliche Einschränkungen ausgesprochen haben und nie Texte zensuriert haben“ möchte ich jene Passage aus dem Mail des GAT-Vorstandes anfügen, die letztlich meine Entscheidung ausgelöst hat, meine anGedacht Kolumne zu beenden.

    Der Vorstand teilte mir mit:
    „Grundsätzlich aber halten wir fest: wir als vorstand von gat lehnen diese
    art von texten, in denen personen letztendlich unreflektiert
    angeschwärzt und unterschwellig persönlich diffamiert werden, entschieden
    ab und bitten dich umgehend, dich in gat und bei den personen persönlich
    dafür zu entschuldigen.
    liebe grüße dein gat vorstand."

    Die Feststellung des GAT-Vorstands „Wir sehen GAT nicht als Plattform für pauschale persönliche Angriffe
    oder als Austragungsort von möglicherweise persönlichen Differenzen, da dies unserer Meinung nach kein Beitrag zu den oben genannten Punkten sein kann“ kann ich aus vollster Überzeugung mit unterschrieben und weise deswegen aufs Allerschärfste zurück, mir derartige Motive zu unterstellen.
    Wenn mein Satz „In eigener Sache wussten schon einige der Funktionäre von Standes- oder Interessensvertretungen der Architekten vor ihm die Anfrage um Teilnahme an der Messe oder in der zur Messe erscheinenden Sonderbeilage der "Kleinen Zeitung" in den letzten Jahren für sich zu nützen“ als ungerechtfertigter, pauschaler persönlicher Angriff gesehen wird, hätte man mich veranlassen können, meine Behauptung zu argumentieren. Diesen Level an Streitkultur hätte ich mir erwartet, nicht aber den Aufruf , mich für „persönliche Diffamierungen“ zu entschuldigen.
    Ich verstehe im Gegenzug nicht, woraus sich für den GAT-Vorstand aus dem Inhalt des anGedacht 046 die Behauptung ableiten lässt, „Plattform für pauschale persönliche Angriffe oder Austragungsort von möglicherweise persönlichen Differenzen“ zu sein. Ich denke, dass jeder, der das anGedacht 046 vorurteilslos und genau liest, aus meinem Text die Absicht, Denkanstoß zu sein, herauslesen kann. Persönlich dabei kann mein Anliegen zur (vereinfacht gesagt) Architekturvermittlung gelesen werden, wie schon in früheren anGedachts formuliert.

    Autor: Karin Tschavgova

  • was ist daran unterschwellig: „... amtierender Präsident... gibt Durchblick in Architektur auf der Messe ...“? er soll es tun, wenn er dadurch mehr aufträge bekommt - prof. gassi gratuliert. ich werde vorerst nur 1m2 mieten und schauen wie sich die sache entwickelt.
    die karin soll weiter schreiben. ich habe ihre g(l)osse nicht wirklich gelesen, andere beiträge auch nicht, aber die ist irgendwie wichtig!

    Autor: Prof.Dr. Gemma Gassi

  • Wir halten fest, dass wir als GAT Vorstand nie inhaltiche Einschränkungen ausgesprochen haben und nie Texte zensuriert haben ! Wir sehen GAT als Informations-, Diskussions- und Architketurvermittlungsforum der Steiermark.

    Wir sehen GAT nicht als Plattform für pauschale persönliche Angriffe oder als Austragungsort von möglicherweise persönlichen Differenzen, da dies unserer Meinung nach kein Beitrag zu den oben genannten Punkten sein kann. Es ist weder ein Beitrag zur Baukultur noch zu einer Diskussionskultur.

    Wenn Karin Tschavgova die wöchentliche Kolumne angedacht, die gemeinsam mit uns entwickelt und iniziert wurde, nicht mehr betreuen will, dann ist das ihre persönliche Entscheidung, die wir so durchaus bedauern, aber vorerst zur Kenntnis nehmen müssen.

    Wir haben uns lediglich erlaubt Karin Tschavgova mitzuteilen dass der aus unserer Sicht unterschwellige Vorwurf im angedacht 046 „Der Referent ist amtierender Präsident der Kammer für Steiermark u. Kärnten. Durchblick in Architektur gibt er auf der Messe als Architekt und Leiter seines Büros“ von uns im Zusammenhang mit dem übrigen Inhalt nicht befürwortet wird und es eine Entschuldigung bzw. Abklärung des Schreibers mit der angesprochenen Person geben sollte.
    ****
    die Namen des Vorstandes des Vereines GAT "Verein zur Förderung steirischer Architektur im Internet" können selbstverständlich bei der Redaktion nachgefragt werden, es wurde aber bei Installierung des Vereines bewußt darauf verzichtet diese Namen im Internet nach Aussen zu tragen.

    Autor: GAT-Vorstand

  • irgendwie fällt es mir schwer, das so zu glauben, wie es da steht: "unüberbrückbare meinungsverschiedenheiten zwischen gat-vorstand und der verfasserin" von als solchen gekennzeichneten kommentaren... . das würde ich bei einer zeitung noch hinnehmen, aber im gat? irgendwer macht sich da meiner meinung nach lächerlich, bloß kann ich nach der kryptischen meldung von karin t. nicht sicher sagen wer.könnte sich auch der vorstand outen? könntet ihr uns erklären, worin genau der konflikt liegt? sollte sich mein verdacht bewahrheiten, dass der disput zur nicht-präsenz der architektenschaft bei der häuslbauermesse auslösend war, dann fände ich es endgültig lächerlich.
    in jedem fall täte es mir leid um den für mich wirklich spannenden teil des gat. schade!

    Autor: hermann candussi

  • In diesem Zusammenhang wäre es jetzt interessant zu erfahren, wer eigentlich der "GAT-Vorstand" ist. Unter "Impressum", "Gründer", "Initiatoren" usw. ist hier nichts zu finden.

    Ich würde es jedenfalls schade um diese Kolumne finden.

    Autor: Matthias Kahlert

  • Das find ich jetzt aber schade. Im Titel steht doch gat Diskussionsforum. Es ist doch eh so schwer, eine Diskussion in Gang zu bringen und die Karin hat sich da in letzter Zeit wirklich bemüht. Ich hab mir die Seite in den letzten Monaten immer häufiger angeschaut, weil sie wirklich aktuell geworden ist. Wenn sich das jetzt wieder auf reine Wettbewerbsankündigung und -ergebnisse reduziert, pfeif ich drauf.

    Es ist nun einmal so, dass eine Glosse als persönliche Meinung des Autors definiert ist. Ganz da unten gibt es aber das nette Wort "kommentieren" und das steht ja jedem frei und unzensiert zur Verfügung. Auch eigenständige Kommentare sind meines Wissens durchaus erwünscht.

    Es wird immer passieren, dass die angesprochenen Inhalte jemanden persönlich treffen. Kritik muss erlaubt sein, solange sie sachlich und nicht persönlich diffamierend formuliert ist. Wahrheiten muss man auch sagen dürfen, auch wenn sich jemand auf den Schlips getreten fühlt - auch wenns vielleicht Kammerherren betrifft.

    Nicht dass ich jetzt immer mit den Meinungen der Karin einverstanden wäre, stelle ich trotzdem fest, dass sie in der nicht üppigen Schreiberlandschaft doch gewisses Gewicht erlangt hat, seit man von Ute Woltron nicht mehr viel zu lesen kriegt und zum Beispiel den unsäglichen Oliver Elser ertragen muss. Natürlich war die Replik auf Feyferlik zu persönlich und zu emotionell und nicht wirklich guter Diskussionsstil - das ließe sich aber wohl auch aus der Welt schaffen, oder?

    Ein Abwürgen jeder Diskussion durch das Zentralkommittee find ich jedenfalls beschissen und unwürdig. Jubelblätter gibts woanders genug.

    Autor: Peter Eder

  • war das einmal ein label, so scheint es nun das motto des neuen Jahrbuches 2005 HdA Graz zu ein. Wer ist die Jury - unknown - nach welchen Kriterien wird ausgewählt - unknown - Der einzige factor scheint zu mich zu sein "Du gleichst dem Geist den begreifst" - oder was man halt so kennt. Ich kritisiere die chuzpe mit der der Führer gemacht wird - ursprünglich war mit Schreiben, eingelangt am 27.1.2005 die Abgabe der Unterlagen bis 4.2.2005 vorgesehen - Fotorechte - sind beizubringen - egal wie - Darfs nicht ein bißchen mehr (Vergabe)Kultur sein für so ein wesentlichens Unterfangen ?

    Autor: Christian Andexer

  • die ig-architekturfotografie
    findet diese Ausschreibung inhaltlich äußerst bedauerlich! Es ist nicht wirklich nachvollziehbar, warum das HDA im Sinne einer gemeinsamen professionellen Architekturvermittlung eine wichtige Berufsspezies, nämlich die der Österreichischen ArchitekturfotografInnen, in ihren online gestellten Ausschreibungsunterlagen für das "Jahrbuch 2005 HDA Graz" einfach ignoriert. Angesichts der Tatsache, dass Fotos in Bezug auf Architektur Publikationen wohl einen der wichtigsten Bestandteile darstellen, ist diese Verweigerung und Ignoranz wirklich nicht verständlich. Die Vermittlung von Architektur wird (fast) ausnahmslos über die fotografische Darstellungen von Bauwerken kommuniziert! Jeder Verlag, auch der "Verlag Haus der Architektur Graz", sollte ein Minimum an Wissen bezüglich Urheberrechte und auch einen professionellen Umgang damit intus haben. "Fotorechte" als solche, können nicht von dem/der ArchitektIn weitergegeben werden. Nur der Urheber = der/die ArchitekturfotografIn kann eine entsprechende Bewilligung vergeben bzw. über sein/ihr Fotografisches Werk und dessen Verwendung verfügen! Offensichtlich ist den Betreibern des HDA nicht wirklich klar, in welch widerrechtlichem Zustand sie sich, auch mit schriftlicher Zustimmung der abverlangten Rechtseinräumungen seitens der ArchitektInnen, befinden. Die ig-architekurfotografie legt den Verantwortlichen dringend nahe, mit den betroffenen ArchitekturfotografInnen zu kooperieren und sich mit ihnen finanziell zu einigen! Da der Verlag Haus der Architektur Graz dieses Buch "weltweit vertreibt" (= weltweit verkauft), müssen die Publikationshonorare direkt mit den ArchitekturfotografInnen abgesprochen werden.

    Mit freundlichen Grüßen
    Pez Hejduk
    Sprecherin ig-architekturfotografie

    Autor: Pez Hejduk

  • ich kann mich dem kommentar von p.eder nur anschließen, es wird wieder pauschal hinausgerufen, bitte schickt's was. viele fragen sind noch offen. s. fotorechte. offen ist aber auch wie die jury aussehen wird - außer daß sie international sein wird. gibts eigentlich schwerpunkte für das jeweilige jahr ? wie wird die jury vorgehen oder wird damit gerechnet, daß sowieso nur die einreichen die auch bereit sind mindestens € 1000,- (4x€ 250,-) auszugeben. ein klar beschränkter zugangskreis. ich fordere daher nocheinmal, das jahrbuch kann eigentlich nur die dokumentation der jeweiligen steirischen architekturpreise sein, denn die gibt es bis dato nicht. kostensparender nebeneffekt, man braucht keine eigene jury.

    Autor: feyferlik

  • In bewährter Weise drückt sich das HdA wieder um die leidige Frage der Veröffentlichungsrechte und -honorare.

    Kleine Nachhilfe: Der Begriff "Fotorechte" kann nur das Werknutzungsrecht meinen. Wenn jemand dieses weitergibt, hat er in Zukunft kein Recht an seinem eigenen Foto mehr und dürfte es selbst nicht mehr verwenden (also auch nicht der Architekt). Es kann sich also höchstens um eine Werknutzungsbewiligung handeln, die wiederum nur der Fotograf vergeben kann.

    Es wird also wieder das übliche Feilschen geben, weil das Honorar dafür beim Architekten hängen bleibt. "Ich hab dich eh für die Fotos bezahlt, warum soll ich jetzt wieder..."

    Wenn das HdA die Jahrbücher verschenkt, ist das ok, weil wir Fotografen die Werknutzungsbewilligung für Eigenwerbung immer mit vergeben. Sobald die Bücher verkauft werden, soll das HdA gefälligst endlich einmal so professionell sein wie die Kollegen etwa vom VAI oder AZW. Wir haben zwar mit den "Dialogues in Time" das HdA für alle Zeiten genug gesponsert, aber man könnte ja wenigstens im Vorfeld mit uns darüber reden, oder?

    Autor: Peter Eder

  • Lieber Günter Koberg, hier die von Dir erwartete Erklärung meines vielleicht zu wenig intellektuell geratenen Kommentars:

    Zur Hirarchie: es geht hier um ein (oder kein) „öffentliches Interesse“ an (Bau-)Kultur.
    Da nützt es gar nix, wenn man das eigene Wollen als Maß aller Dinge sieht. Im Kleinen mag ja Dein Satz („Jeder ist für sich selbst und.......“) stimmen, aber ein öffentliches (politisches) Interesse kannst Du damit nicht bewirken. Dazu musst Du Dich schon mit Haut und Haar in entsprechende Netzwerke hineinbegeben (aber wem sag´ ich das!).

    Zum Wollen (ganz ohne Zynismus – ich bin nicht zynisch, meine alles ernst): „Politischer Wille“ - und nur um den geht es mir – wird, sobald beschlossen, in der Regel zügig und konsequent umgesetzt: Förderungsmittel, Organisation, Personal, mediale Aufbereitung, unterstützende Regelwerke werden bereitgestellt bzw. veranlasst.

    Zu Kulturverordnung: die oben genannten Umsetzungsmethoden sind jedenfalls demokratische. Rufe nach Gestaltungsvorschriften, Auflagenkatalogen und Typenentwürfen werden jedoch wieder lauter, aus Gründen, die K. Tschavgova in ihrem „anGedacht“ beschreibt. Und in den Gemeinden finden sich immer öfter unglaublich enge Gestaltungsverordnungen.
    Und: Kultur in Diktaturen (meinst Du vielleicht doch eher Kunst??)....... kann man das vielleicht ein anderes Mal diskutieren?

    Herzliche Grüße, Gerda

    Autor: Gerda Missoni

  • Ich bezweifle, daß etwas wie Individualisierung schuld an der Zersiedelung trägt. Passender scheint mir der Begriff der sozialen Sättigung. Die Flucht vor Gemeinschaften verstehe ich nicht als Wunsch Individuum zu werden, eher als Möglichkeit die Lebensform zu wechseln, einem romantischen Ideal gleich, und Störfaktoren auszublenden die jenes bedrängen. Dieser Wunsch ist ein soziales Phänomen und die Annahme, daß dann in diesen Bauten Individuen leben, enttäuscht wie die ästhetische Betrachtung dieser Strukturen. Wobei hier wieder die Fragen anknüpfen die Fabian präzise stellt.

    Autor: Bernhard Maurer

  • vielleicht ist es der schreiberin des artikels entgangen, daß es nicht nur den herrn in schwarz sondern auch die frau in bunt gibt die sich hier angesprochen fühlen dürfte. aber zurück zur häuslbuauermesse. nicht vertreten zu sein ist, wenn man die problematik der zersiedelung gerade durchs "häusl" nimmt, nur deshalb eine schande, weil man die vortragsreihe auf der messe nicht nutzt um vom "häusl" abzuraten, gerade im sinne von vielen angedacht's beiträgen. daher große verwunderung warum hier unreflektiert der reine wirtschaftliche gewinn als präsenz gefordert wird, wohl versteckt unter qualitativer häuslbauerarchitektur. die aber, wie wir herrn in schwarz und frauen in bunt wohl wissen, nix retten würde. statt immer den kobold hinter der hecke zu vermuten, wäre ein aufgreifen dieser problematik zum thema häuslbauermesse das einzige was mir dazu einfällt. ob man dazu aber vortragstermine vom verantalter bekommen würde wage ich zu bezweifeln. also institutionell wär's wohl schwierig hier im namen von qualität aktiv zu sein, privat will ich niemanden vorschreiben, wo und wann jemand zu welchem thema und aus welchem grund, stellung bezieht.

    Autor: feyferlik

  • Liebe Gerda, ich verstehe nicht was Du meinst, mit den "zuerst drei Tatsachen". Kannst Du mir das bitte erklären? Wieso ist es eine Tatsache, dass Verantwortung hierarchisch verlauft? Es gibt doch auch den Satz: "Jeder ist für sich selbst (und sein Umfeld) verantwortlich". Wo ist denn in letzterem Satz eine Hierarchie?
    Oder: "Was man wirklich will, kann man auch erreichen." Es kann doch nicht dein Ernst sein, sowas als "Tatsache" hinzustellen? Oder meinst Du`s ironisch/zynisch? Die letzte "Tatsache", "Kultur läßt sich nicht verordnen" verstehe ich am ehesten, obzwar auch diese Aussage nicht für alle Systeme und Zeiten zutreffend ist. Denn es gibt/gab sehr wohl Beispiele wo dies funktioniert(e). Freilich nicht in demokratischen Gesellschaftsformen.
    In Erwartung deiner Erklärung verbleibe ich mit lieben Grüßen, Günter

    Autor: Koberg Günter

  • Wenn die Profession des Architekten heute mit ihrem Selbstverständnis ringt, dann nicht nur deshalb, weil Architektur allgemein lediglich als Verschönerung des an sich Notwendigen wahrgenommen wird; die Architektenschaft selbst neigt dazu, Gebautes, Stadt oder Landschaft aus überwiegend ästhetischen Gesichtspunkten zu beurteilen. Allein: Die Landschaft ist kein Museumspark, und wo sie als solcher wahrgenommen wird, konterkarieren die Folgewirkungen der Tourismusindustrie die vermeintliche Idylle.

    Es ist die Widersprüchlichkeit unserer Lebensräume, die die Architektur heute herausfordert – weniger im Sinn der Produktion einer Gegenwelt, als im Sinn der engagierten Auseinandersetzung mit einem konkreten Kontext. Gestaltung spielt dabei möglicherweise eine untergeordnete Rolle; die Zersiedelung der Landschaft, verstanden als Produkt des Wunsches nach Individualisierung, bietet Anlass zu strukturellen Überlegungen. Wie kann das gesellschaftliche Potential dieser Siedlungsstrukturen erkannt und verdichtet werden? Wo sind die Knotenpunkte sozialer Interaktion, und wie kann für ihr Umfeld ein Mehrwert gewonnen werden?

    Autor: Fabian Wallmüller

  • Danke für ihren Artikel!
    Viele Grüße k.r.

    Autor: Karl Reinprecht

  • Das verlangt nach Abhilfe!
    1) Nicht in die Obersteiermark fahren.
    2) Nicht in die Oststeiermark fahren.
    3) Die Bauern dazu bringen, dass sie ihre Bauernhöfe aufräumen. Sie haben eh sonst nix zu tun.
    4) Die Futtermittel abdecken und endlich und schnell an die Ochsen, Kühe, Schweine, Ziegen, Hühner, Truthähne, Damhirschen, Kälber, Stiere, Esel, Hängebauchschweine, russische Kampfhühner, Dackel verfüttern. Rest in die Wildfütterungen verbringen.
    5) Kahle Blumenbeete einebnen und unkenntlich machen.
    6) Betonpflanztröge sprengen und ggf. die Fuhrrinnen mit den Splittern auffüllen.
    7) Leere Blumenkisten in den Keller stellen.
    8) Holzgeschnitzte Hinweisschilder abmontieren und in den Stall stellen. Am besten dort, wo früher das Grünfutter gelagert war, dort ist jetzt Platz, weil das Grünfutter eh zu Ballen gedreht wird.
    9) Frostsicher verpackte Ortsbrunnen und Dorfplätze ggf. besser möblieren, vorher gut Staub wischen bzw. wenn der Brunnen wieder entpackt ist, abspritzen.
    Aber was machen wir jetzt mit der zufällig zersiedelten Landschaft?

    Autor: MARIANIEVOLL

  • "Die Urlaubssimulanten" von Sven Hillenkamp"

    Autor: Anita Schepp
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