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Do. 29/09/2016 12:00h - So. 09/10/2016 9:30h
Mobile Tea House – Rainer Prohaska
Leibnitz, Leutschach

Auf Einladung des Instituts für Kunst im öffentlichen Raum Steiermark und steirischer herbst realisiert Rainer Prohaska das Projekt Mobile Tea House. Rainer Prohaska bringt Ratschengurte und Holzbauprofile nach Leibnitz und Leutschach und ruft zum kollektiven Bau eines Teehauses auf. Ein Plädoyer für Flexibilität und Offenheit. Und eine Einladung zum Dialog aller Kulturen.

Rainer Prohaskas temporäre Architekturen zielen stets darauf ab, den öffentlichen als Raum sozialer Interaktion zu thematisieren und einen Begegnungsort für die Menschen, die sich darin aufhalten, zu schaffen.

Im Rahmen von steirischer herbst entsteht 2016 in Leibnitz und Leutschach das Mobile Tea House, in dessen Bauprozess die Bevölkerung eingebunden wird. Tee und die dazugehörigen Zeremonien dienen dabei als verbindendes (Kommunikations-) Element zwischen den beteiligten Akteuren aus unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen.
 
Unter Beteiligung des Publikums entsteht dieses mobile Teehaus auf Basis der für Rainer Prohaska charakteristischen Toy Kit Architecture, einer modularen Baukastenarchitektur, die durch Reduktion auf wenige Grundelemente einen intuitiven Bauprozess vor Ort und on the fly ermöglicht.
Bei steirischer herbst 2016 lädt Rainer Prohaska die BewohnerInnen von Leibnitz und Leutschach zum gemeinsamen Bauen, zu Teezeremonien unterschiedlicher Kulturen und einem vielseitigen Rahmenprogramm mit literarischen und diskursiven Beiträgen geladener KünstlerInnen ein.
 
STATIONEN

  • Leibnitz – Hauptplatz, 8430 Leibnitz
    Do 29.09, Fr 30.09, Sa 01.10, jeweils von 12:00 – 19:30 Uhr
  • Leutschach - Parkplatz vis-à-vis Kniely Haus
    Arnfelserstraße, 8463 Leutschach an der Weinstraße
    Fr 07.10, Sa 08.10, So 09.10, jeweils von 12:00 – 19:30 Uhr

Der Eintritt ist frei.

Rainer Prohaska
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1966 in Krems an der Donau, lebt als multimedial und multidisziplinär arbeitender Künstler in Wien. Prohaska arbeitete als Grafik- und Industriedesigner ehe er 1999 bis 2005 in Linz, Wien und Krakau Experimentelles Design, Experimentelle Medienkunst und Digitale Kunst studierte. Seither befasst er sich mit allen Facetten der Installations- und Performancekunst: sein Oeuvre reicht von Architektur („Un Vol De“, 2011) über Transportmittelbau („Cargo“, 2014) bis hin zu klassischem Ausstellungs- („Résidence Modulaire“, 2012) und Grafikdesign (Briefmarkenserie für die Österreichische Post, 2011). Prohaska, dem im Jahr 2015 das Österreichische Staatsstipendium für bildende Kunst verliehen wurde, war darüber hinaus als Artist in Residence in Finnland, Südkorea und China tätig.

Veranstalter
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