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Ehrung
Mo. 25/09/2017 18:00h
Tiroler Landespreis für Kunst an Volker Giencke
Innsbruck

Das Land Tirol verleiht 2017 den Landespreis für Kunst an den Architekten Volker Giencke.

Die Ehrung wird durch Landesrätin Dr. Beate Palfrader im Großen Sall des Landhauses in Innsbruck vorgenommen.

Der Preis wird jährlich zur Anerkennung hervorragender künstlerischer Leistungen als Würdigung eines Gesamtwerks oder einer außergewöhnlichen Einzelleistung verliehen.
 Die Zuerkennung geschieht durch Beschluss der Landesregierung über den Vorschlag der vom Landeskulturreferenten zu berufenden Jury. Eine Bewerbung um den Preis ist nicht möglich. Die Preishöhe beträgt EUR 14.000,00.

Volker Giencke
Geboren 1947 in Wolfsberg/Kärnten hat Giencke nach seinem Architektur- und Philosophiestudium in Graz und in Wien unter anderem mit Merete Mattern in München/Berlin, dem Landschaftsarchitekten Raimund Herms und Günther Domenig in Graz/Wien zusammengearbeitet.
1981 wurde das Atelier Giencke & Company Architects in Graz eröffnet, weitere Büros folgten 1990 in Sevilla und 2004 in Riga.
Seit 1992 unterrichtet Volker Giencke als Professor für Architektur an der Universität Innsbruck, Institut für Hochbau und Entwerfen. 2000 gründete er dort das ./studio3, Institut für Experimentelle Architektur.
Zahlreiche Lehrverpflichtungen und Vorträge an internationalen Universitäten führten ihn als Davenport Professor an die YALE School of Architecture in New Haven, als External Examiner an die UCL Bartlett School of Architecture in London, an die Columbia Universit in NY und an das Rizvi-College in Mumbai sowie als Gastprofessor an die Universidad de Buenos Aires.
Sein Oeuvre ist gekennzeichnet von innovativen und konstruktiv anspruchsvollen Bauten, darunter der Expo-Pavillon für Sevilla (1992), die Glashäuser im Botanischen Garten der Universität Graz (1995), das Hotel Speicher Barth an der Ostsee (1997) oder die Adaptierungen in der Abtei Seckau (2001). 2015 wurde das Konzerthaus Great Amber in Liepaja/Lettland eröffnet.

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