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Minus für das Minus

Echt jetzt?

Wenn man nur will findet man das sprichwörtliche Haar wohl in jeder Suppe. Man könnte ja auch einen Artikel schreiben und einmal damit beginnen was dort alles sehr gut funktioniert.
- Oder mit einer Bewohnerin oder einem Bewohner sprechen und herausfinden ob der Stadtplatz beispielsweise wirklich so daneben ist.
- Oder darüber schreiben wie die wohlproportionierten Höfe einen sanften Übergang zwischen dem öffentlichen Raum und den privaten Gärten schaffen.
- Oder wie großzügig die Balkone sind und wie diese von den Menschen dort angenommen werden.
- Man könnte auch schreiben dass sich die Gestaltung angenehm zurück nimmt und die Architektur dort den Menschen ihre Bühne bietet.

Aber ich verstehe schon dass die Methodik der tristen verzerrten Fotografie besser funktioniert und einfacher zu bewerkstelligen ist. Ein Müllplatz und ein leerer Stadtplatz sind ja auch super Boulevardthemen. Bravo!

Seltsam, ich sehe dort bei schönem Wetter eigentlich immer Menschen sitzen die sich ihren Platz aneignen. Von den spielenden und umhertollenden Kindern gar nicht zu sprechen.

Es stimmt schon, die Müllplätze sind noch nicht sehr großartig. Aber die Hecken werden schon noch höher und ein stinkender Müllraum ist zumeist auch nicht erwünscht.
Es ist immer wieder interessant wie kleine Probleme herausgenommen und aufgebauscht werden und dabei komplett auf das Gesamtkonzept und die Makroebene vergessen wird.

Dieser Artikel ist ein Schlag ins Gesicht für ein engagiertes Architekturbüro und einen engagierten Bauträger.

Vielen Dank und weiter so!

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