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Schon die Baugenehmigung darf

Schon die Baugenehmigung darf nur dann erteilt werden, wenn alle qualitätsbildenden Grundzüge des Projekts, das die Fachjury ja genau deshalb zum "Sieger" eines Wettbewerbs gemacht hat, in der Einreichung zur Baugenehmigung noch enthalten sind. Dabei spreche ich nicht von Fassaden (die in einem Rendering verschönert dargestellt werden können) sondern von essentiellen Qualitäten, etwa wie EG-Zonen genützt werden, wie Freiräume gestaltet werden, ob Gemeinschaftsräume erhalten bleiben, Müllräume nicht ungeschützt ins Freie wandern ect. EG-Wohnungen mit Schlafräumen haben in so einer engen Nachbarschaft, mit so wenig Abstand von den Nachbarn und Passanten, sowieso nichts zu suchen, sie dürften meiner Meinung nach gar nicht genehmigt werden, weil das eine grawierende Einschränkung privaten Lebens bedeutet. Privatgärten für einige wenige übrigens auch nicht. Schweizer Gäste bei meinen Architekturtouren sind immer erstaunt und zugleich entsetzt, wenn ich ihnen den Wohnungsbau in der Laimburggasse zeige, wo zugunsten einiger weniger, die große private, eingezäunte Gartenflächen ihr eigen nennen können, sogar auf den obligatorischen Spielplatz verzichtet werden durfte. Man schaue sich einmal die Gestaltung der für alle Hausbewohner:innen verbliebenen Restgrünfläche an. In Zürich sei eine derartige EG-Verbauung mit Wohnungen nicht genehmigungsfähig, erklärte man mir. Also gesetzlich vorgegeben ....

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