Recent comments


  • sondern es bleibt nur mit einzustimmen.
    heute ist mittwoch und es gibt erst 2 chormitglieder - sind die lauten querdenker mittlerweile alles wendehälse und zu duckmäusern mutiert.

    Autor: rottensteiner

  • die, die es ernst meinen mit der architektur,
    stimmt ein in den giencke-chor!
    keine konfrontation ist zu scheuen,
    wir müssen immer wieder und noch lauter schreien!
    und niemals aufhören oder in den ruhestand gehen, das wäre der tod der architektur und der sieg der belanglosigkeit, die leider immer mehr an boden gewinnt

    Autor: thomas thaler

  • Wer sich selbst schon einmal in einem politischen Gremium oder einer Interessensvertretung aktiv engagiert hat weiß, dass es selbst bei allergrößtem Einsatz meist nur gelingt, einen Bruchteil dessen durchzusetzen, was man auf der Agenda hatte. Insofern finde ich bei Betrachtung des vorliegenden Gesetzesentwurfs, dass die Bundeskammer gute Arbeit geleistet hat, denn viele ihrer Vorschläge haben Eingang gefunden. Schließlich schreibt nicht die Kammer das Gesetz, sondern das Ministerium. Leider war einiges zu diesem Zeitpunkt eben nicht durchsetzbar.
    Besonders gut finde ich die Erleichterungen beim Berufszugang, die waren überfällig. Auch dass die Kammer insgesamt offener werden will (Anwärterschaft, etc.) finde ich gut, denn je größer die Kammer, desto stärker kann sie sein - möglichst viele Architekturschaffende sollten bei ihr ihre Zugehörigkeit finden können. Weitere Öffnung durchaus erwünscht!
    Die Präzisierung der früher schon vorhandenen Weiterbildungsverpflichtung durch Festlegung einer Mindeststundenzahl basiert offensichtlich nicht auf dem Vorschlag der Kammer und ist passiert, weil sie in anderen Berufsgruppen auch üblich ist. Für einen Beinbruch halte ich sie nicht, denn schließlich soll die Definition, was anrechenbar ist, ja von den Kammersektionen selbst vorgenommen werden. Und was das betrifft, gehe ich optimistisch davon aus, dass die (gewählte) Standesvertretung die Interessen ihrer Mitglieder tatsächlich vertritt und sinnvolle Kriterien aufstellt, die dem Berufsalltag entsprechen. Bei Wettbewerbsteilnahmen oder Jurytätigkeiten zB. lernt man ausgesprochen viel, warum also nicht anrechnen? Unser Beruf ist tägliches Lernen - jedes Projekt bringt Neues mit sich und damit wird in den Büros Wissen erarbeitet - das ist Alltag und sollte sich in adäquater Form anrechnen lassen. Und ein paar vernünftige Kurse außer Haus oder Konferenzteilnahmen, Vorträge hin und wieder sind sicher auch kein Nachteil. So betrachtet sind 30 Stunden pro Jahr zwar immer noch irgendwie willkürlich aber auch nicht sehr viel. Das Positive ist, dass man nach dem neuen Modell objektiv beweisen wird können, was man bisher nur behauptet hat, nämlich dass man sich ständig weiterbildet. Das kann in Haftungsfällen schon ein Vorteil sein.

    Autor: Ida Pirstinger

  • Im Sinne der Gleichberechtigung scheint das Urteil klar, aber aus meiner Sicht stellt weder das eine noch das andere eine Praxiszeit dar... da es hier konkret um einen Wissens- bzw. Erfahrungserwerb geht, der nur in der Praxis möglich ist... schwierig, schwierig...
    Herzliche Grüße zurück!

    Autor: Anonymous

  • Anlass des Wunsches der Kammer nach Anrechnung von Mutterschutzzeiten war, dass in einer Länderkammer gleichzeitig ein Mutterschutzfall und der Fall eines ähnlich langen Krankenstandes eines männlichen Befugniswerbers zu behandeln war. Nach der geltenden Rechtslage stellen Zeiten des Krankenstandes Praxiszeiten dar, Zeiten des Mutterschutzes nicht. Diese Ungleichbehandlung erschien einer Mehrheit der gewählten Berufsvertreter nicht sachgerecht. Sie widerspricht auch EU-Recht, vgl zB. die Stellungnahme der Gleichbehandlungsanwaltschaft im Rahmen der Begutachtung: https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/SNME/SNME_30780/index.shtml

    Die Thematik wurde intern aber durchaus kontrovers diskutiert.

    Herzliche Grüße
    Felix Ehrnhöfer

    Autor: Felix Ehrnhöfer

  • Im Sinne der Gleichberechtigung sollten dann auch die Zivildienst- und die Grundwehrdienstzeiten als Praxiszeit anerkannt werden!

    Autor: Anonymous

  • Liebe Frau Tschavgova,

    ich wäre gespannt darauf, ob Sie sich bei dreiplus bereits über das Projekt schlau gemacht und dieses genauer angesehen haben und was Sie danach als Kommentar schreiben werden?

    Halten uns doch bitte auf dem Laufenden.

    Autor: Anonymous

  • Zitat Anfang
    "Praxiserwerb
    Die Regelungen über die praktische Betätigung sollen liberalisiert werden: Während eines Masterstudiums zurückgelegte Dienstzeiten sowie Mutterschutzzeiten zählen künftig als Praxiszeiten."
    Zitat Ende

    Es ist absolut außer Frage, dass Mutterschutzzeiten für die Pension angerechnet werden, aber mir stellt sich bei oben angeführtem Zitat die Frage, inwieweit der Mutterschutz als Praxiszeit gelten kann, wenn es doch Ziel der Praxiszeit ist, nachweislich Berufspraxis (Baustellenpraxis) zu erwerben. Das sind zwei unterschiedliche Bedingungen und es ist auch keine optimale Vorbereitung auf die Selbstständigkeit.... Irgendwie entsteht der Eindruck einer Beliebigkeit, wo vor 10 Jahren noch der Zugang zur ZT-Prüfung massiv erschwert wurde, geht es jetzt fast in die andere Richtung, sodass eigentlich gleich mit dem Studienabschluss die ZT-Berechtigung erworben werden könnte....

    irritierte Grüße!

    Autor: Anonymous

  • ...
    '„Dem Lauf der Jahrzehnte folgend ist das Buch in sechs Tage gegliedert, der siebente Tag dann der biblischen Ruhe gewidmet.“ Die einzelnen Tage symbolisieren die Jahrzehnte und in jedem Jahrzehnt zeigt Dietmar Steiner in einer sehr persönlichen Art und Auswahl, was ihn beeindruckt hat.'
    ...
    '... untermalt mit persönlichen Geschichten, Gedanken, Sammlungen, Artikeln, Briefen, Fotos, Interviews und Biografien'
    ...
    Anfang und Ende des Buches werden ebenso inhaltlich beschrieben, sowie Informationen zum Autor geliefert.

    Seine Vorlieben und Kommentare sind Thema des Buches und eine Rezension darf nicht nur aus einer Nacherzählung oder Inhaltsangabe bestehen, sondern sollte auf die Gesamtheit des Werkes // Autor, Struktur, .. // eingehen und somit eine Hilfestellung zum etwaigen Kauf bieten.

    Autor: Anonymous

  • Liebe Frau Karin Tschavgova!

    Um mehr Einblick über das Projekt und seine Entstehung zu bekommen lade ich sie jederzeit recht herzlich zu uns in die Ballhausgasse ein.

    Autor: Thomas Heil - dreiplus

  • Damit sind meiner Meinung nach die anderen Wettbewerbsteilnehmer gemeint. Hohe Investition und dann verloren..

    Autor: Elisabeth Kabelis-Lechner

  • Dies beinhalte auch negative Aspekte wie die große finanzielle Belastung der „Verlierer“, aber ...... (siehe Textbeitrag)
    Wer sind die unter Anführungsstriche gesetzten Verlierer, oder anders gefragt, wen meinte Bettina Götz damit und warum?

    Autor: Karin Tschavgova

  • Ja, glaube ich. Was ist an diesem (m) Kommentar von mir nicht konstruktiv? Ich begründe meine Kritik mit mehreren Argumenten zu Themen des Siedlungsbaus zB. Städtebau oder Siedlungsstruktur, Identifikationsmöglichkeit mit dem eigenen Haus (wie denn in dieser Wiederholung des Immergleichen? Durch unterschiedliche Färbelung?) Bildung von Freiräumen, Platzbildung und nicht zuletzt einem innovativen, zeitgemäßen Ansatz der Architektur oder des Designs. Sie verwechseln offensichtlich "konstruktiv" mit "positiv" - ein fataler, aber häufiger Irrtum. Konstruktiv wird eine Diskussion, auch eine zur Architektur dann, wenn Positionen, auch unterschiedliche, argumentiert werden. In diesem Fall wäre das also meine Argumente durch Gegenargumente zu beantworten - im besten Fall natürlich auch nicht anonym, wie Sie das machen. Warum?
    Eine Diskussionskultur im Sinne einer offenen, ungeschönten Auseinandersetzung mit einem Thema, einem Anlass, ist hierzulande nicht besonders ausgeprägt, auch wenn man sie einfordert wie Sie. Das verstehe ich (und nicht nur ich) unter einer konstruktiven Auseinandersetzung.

    Autor: Karin Tschavgova

  • wie wirklich ist die Natur Natur .... könnte es auch heißen.

    Autor: Karin Tschavgova

  • Lieber Wenzel,
    danke für diesen Beitrag - wie wirklich ist die (nein, nicht Wirklichleit) Natur - dieses Thema beschäftigt mich, seit ich den Zeichner Max Peintner als ersten, frühen Mahner gegen die totale Verbauung und die Zerstörung von Natur kennengelernt habe. Das Buch von Peintner, in dem man die erwähnte frühe Zeichnenung neben vielen anderen zum Thema anschauen und eigene Texte lesen kann, heißt "Ewigkeit im Tagbau" und ist 1977 in der edition neue texte erschienen. Übrigens ist diese Zeichnung damals berühmt und vielen bekannt gewesen, weil der Stern sie in einem Leitartikel zum Thema Waldsterben als großes Bild verwendet hat. Ein anderes Buch von Max Peintner, genauer gesagt zwei Bände - ein Text-, ein Bildband - im Schuber, heißt "Bilderschrift", erschienen 1984 im damals noch wunderbaren Residenzverlag. Auch dieses kann ich sehr empfehlen, es enthält in freier essayistischer Manier viele philosophische Überlegungen zur von Menschenhand gemachten Naturzerstörung (und zur Wahrnehmung und zur Liebe). Ich lese bis heute immer wieder drinnen und finde es immer wieder (gedanken-)anregend.
    Falls es die Bücher in der Bibliothek nicht gibt: ich verleihe sie gern.

    Autor: Karin Tschavgova

  • Liebe Redaktion!

    Glauben Sie wirklich, dass dieser Kommentar ein Beitrag zu einer konstruktiven Architekturdiskussion ist?
    Ich bin etwas verwundert über diese Art der Bewertung in diesen Kommentar.

    Autor: Anonymous

  • Steirischer Wohnbau - wohin bist du verkommen? Mir schläft alles ein beim Anblick dieser Banalität des ersten Preises. Keine Platzbildung, kein gemeinsamer Freiraum, Milieu (schon einmal gehört?) keine Identifikationsmöglichkeit mit dem eigenen Haus, dem eigenen Zugang angestrebt - kein Städtebau erkennbar. Und nirgends Innovation.

    Autor: Karin Tschavgova

  • ... zum Vergaberecht grundsätzliche Anmerkungen aus der Position der Berufsgruppe der geistig Dienstleistenden.

    Seit Bestehen der IG-architektur wird die Stellung von geistigen Leistungen im volkswirtschaftlichen Kontext einer Wissensgesellschaft diskutiert und kommentiert. Die aktuelle wirtschaftpolitische Diskussion zur Abwägung von Billigstbieter- und Bestbieterprinzip in der Sach- und Dienstleistungsproduktion ist aus dieser Sicht vor allem eine medial interessenspolitische der beteiligten Gruppen.
    Durch die letzten Novellierungen des Vergabegesetztes wird die Abgrenzung zwischen Billigst- und Bestbieterprinzip aufgeweicht. Dabei wird argumentiert, dass Leistungen, die bereits bisher zum Ausschreibungszeitpunkt bis ins letzte Detail durch Zulassungskriterien, Vorbemerkungen, zwingend zu erfüllende Qualitätskriterien und konkrete positionsweise Leistungsbeschreibungen definiert werden können, nicht nach dem Billigstpreisprinzip ausgeschrieben werden können. Realpolitische Themen, wie Preisdumping, Sozialbetrug, freier Wett-bewerb ohne Rücksicht auf regionale oder branchenspezifisch Bestandssituationen lassen nach dem Bestbieterprinzip auch für diese Leistungen rufen. Was dabei nicht erwähnt wird, ist, dass all diese un-erwünschten Folgeerscheinungen genau so durch entsprechende Vorbedingungen in Leistungsbe-schreibungen verbindlich aufgenommen werden können. Bei entsprechender Prüfung sind solche Kriterien für die Zulassung oder Ausscheidung von Angeboten zu bewerten und führen zu klaren Ergebnissen. Die Gesamtheit der Leistung kann dabei zum Zeitpunkt der Beauftragung im vollen, inhaltlichen Umfang definiert werden. Damit ist die billigste Bieterin, die sämtliche Vorgaben erfüllt, auch mit dem Zuschlag zu versehen.

    Ein Bestbieterprinzip in diesem Kontext würde argumentieren, dass bei Sach- und Dienstleistungen die Anbote eigentlich nicht direkt verglichen werden können und nur bei juryartigen Verhandlungen, eine Bestbieterin auserkoren werden kann. Dabei entsteht viel Spielraum für Interpretationen und Einflussnahmen, die bei exakt beschriebenen Leistungsanforderungen nicht notwendig sind. Als gelernte Marktteilnehmerinnen wissen wir, wie gewichtige Wettbewerberinnen sich in diesem Umfeld besonders gut ins Licht zu rücken verstehen und diesen Vorteil zu nutzen wissen.

    Es ist daher eine klare inhaltliche Trennung von Bestbieter- und Billigstbieterprinzip, begründet durch die jeweilige Aufgabenstellung, weiterhin anzustreben.
    • ist die zu erbringende Leistung und deren Rahmenbedingungen zum Zeitpunkt der Beauftragung klar definierbar - Billigstbieterprinzip.
    • ist die zu erbringende Leistung zum Zeitpunkt der Beauftragung noch nicht als konkretes Produkt definierbar - Bestbieterprinzip.

    Es wird aus Sicht von geistigen Dienstleistungsunternehmen daher die aktuelle Diskussion zum sozial- und wirtschaftspolitischen Nutzen des Bestbieterprinzips in die falsche Richtung geführt. Die knapp verteidigte generelle Beibehaltung des Bestbieterprinzips für geistige Dienstleistungen ist aus dieser Perspektive als kleiner abwehrerfolg in einer generellen Strategie der Öffnung der Vergaberegimes zu sehen.

    LG Johannes Zeininger

    Autor: Johannes Zeininger

  • das würde ich mir in der kommentarleiste von all denen erwarten deren einzige chance es ist zu mittelgroßen und größeren bauaufgaben zu kommen und nicht gleichzeit bittsteller bei diversen stellen zu sein damit man all die hier genannten verfahren die kein offener anonymer arch.wettbewerb sind bestreiten und überstehen zu können.
    ich mach den anfang, DANKE

    Autor: pratsch

  • wird ja gottlob beibehalten und nicht - wie ursprünglich geplant - in ein Magazin für die Rara-Sammlung umgestaltet. Dazu etwas beigetragen zu haben, macht stolz. Dass man dem altehrwürdigen Bibliotheksbau nun noch ein Toupet samt Tolle verpasst, hat aber nichts mit der gängigen Präsidentenmode zu tun, sondern ist einfach moderne Architektur. Der freie Raum unter dem Vordach wird sicher ein sehr zugiges Campuszentrum. Zu meinem runden Geburtstag werde ich mich 2019 dort lieber nicht einfinden, ich habe Angst vor Eiszapfen.

    Autor: Laukhardt
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