Recent comments


  • Sehr geehrte Frau Lechner,

    In gewisser Weise kann ich "Herrn" (Kann auch eine Frau geschrieben haben) Anonymus schon verstehen.
    Ich meine dies nicht in Bezug auf Ihre Architektur, sondern bezüglich der Kritik, dass Architekten, Ihre Kollegen (bzw. Bauträger), öffentlich im GAT Forum als mangelhaft bewerten.
    Meiner Meinung nach ist es nicht der richtige Weg über Kollegen zu urteilen, sondern Konzepte, Visionen und neue Ideen aufzuzeigen.
    Architekten sollen nicht zu permanenten Nörglern mutieren sondern sich mit wirklich wichtigen Problemen auseinandersetzen.

    LG Marieke

    Autor: marieke knees

  • wie ich diese feige Art anonym zu kommentieren nicht mag.
    Aber sehr geehrter Herr Anonymus, da Sie offensichtlich meine Werke reflektierenswert finden und mir unterstellen,dass ich dies nicht ausreichend machen und mir somit absprechen, Kritik an anderen Bauten zu üben, lade ich Sie herzlich ein doch ein reflektiertes Minus über eines meiner von mir nicht ausreichend reflektierten Werke zu schreiben. Ich freue mich über echte Kritik.

    Autor: Elisabeth Lechner

  • Diejenigen, die anderer Architektur so kritisieren....
    ..sollten vorher einmal ihre eigenen Werke reflektieren!

    Autor: Anonymous

  • dann wirds wohl zeit hier den sogenannten schulterschluss mit allen betroffenen zu suchen und auf die strasse zu gehen.
    würde mir wünschen, im dienste der transparenz, zu erfahren wer im ministerium lässt sich diese art von gestztesnovellierung einfallen - welche politischen kräfte arbeiten hier ?

    Autor: feyferlik

  • s.g. Damen und Herren,
    ich bin durch Zufall auf ihre wunderbare Rubrik gestossen...
    und würde mir wünschen,
    daß es selbige breiter gefächert in ganz Österreich geben könnte,
    daß positive/negative Beispiele Platz für Diskussionen und Verbesserungen bieten;
    (ähnlich der goldenen Himbeere ;)
    weiter so.. !
    und beste grüsse aus innsbruck

    t

    Autor: thomas thaler

  • In der Gegend von Graz nimmt die Stadtplanung schon lange keine planerische Funktion mehr war. Wo war hier der Gestaltungsbeirat, ach ja, wahrscheinlich war das Projekt gerade zu klein.

    Autor: feyferlik

  • In der Gegend von Graz nimmt die Stadtplanung schon lange keine planerische Funktion mehr war. Wo war hier der Gestaltungsbeirat, ach ja, wahrscheinlich war das Projekt gerade zu klein.

    Autor: feyferlik

  • sehr schön gesagt, ja, nikos grigroriadis war ein wegbereiter, der den filmliebhabern und interessierten in graz eine welt eröffnet und mir und viele anderen zahllose wunderbare kinoerlebnisse voller schönheit und nachdenklichkeit beschert hat, wofür ihm große dankbarkeit und eine bleibende erinnerung gewiss ist.
    dass er so früh gehen musste, ist schockierend und traurig.

    Autor: Willi Stadler

  • Industrie und Handel gibt es, weil wir konsumieren. Keine Nachfrage, keine Industrie, kein Handel. Daher kommen wir nicht darum herum, uns auch für deren Energieverbrauch mitverantwortlich zu fühlen. Bauen/Dämmen von Häusern passiert meist mit Materialien, die wenig nachhaltig sind (von der Produktion bis zum Entsorgen). Ich bin nicht für das Murkraftwerk, kann aber angesichts meines Energiehungers eigentlich nur schwer dagegen sein.

    Autor: Michaela Wambacher

  • Elektrische Geräte sind heute energie- , also stromsparender gebaut als früher, wir verwenden Energiesparlampen und laut "Standard" vom 10.März verbraucht das iPhone 7 bei täglichem Aufladen in einem Jahr 3,88 Kilowattstunden /ca. 84 Cent und ein Akku eines Laptops im mittleren Preissegment ca. 41 Watt pro Tag/ ca. 4,62 Euro pro Jahr. Ich kann das nicht verifizieren, aber ganz falsch wird es nicht sein. Jedenfalls bleibt uns noch als Selbstbestimmung, auch unseren eigenen Stromkonsum noch zu steuern.
    Wirklich große Verbraucher sind wohl die Industrie, der Handel inklusive Werbung in den Städten (Lichtverschmutzung) und die, die mit Strom heizen, so wäre auch der starke Anstieg des Stromverbrauchs im Winter zu erklären, der heuer im Jänner angeblich europaweit fast (!) zu einem Engpass geführt hat. Und Alternativen zum Heizen mit Strom kennen wir doch, sie fangen beim Dämmen von Häusern an und enden noch nicht beim Umrüsten von Heizungen.
    Liege ich da ganz falsch? Wenn nicht, dann gibt es wirklich keinen Grund, das sogenannte "höhere öffentliche Interesse" (Stromerzeugung mit Wasserkraft), mit dem in der UVP trotz zugestanderner Verschlechterungen in fast allen der geprüften Punkte der Bau des innerstädtischen Murkraftwerks legitimiert wurde, höher zu bewerten als die Erhaltung des frei fließenden Flusses und seiner ungezähmten Natur des uferbegleitenden grünen Baumsaums.
    Übrigens: Auwald wirst du dort tatsächlich nie mehr einen sehen, nicht nur in unserem fortgeschrittenen Leben nicht, sondern sowieso nie, weil gar keiner geplant ist von der Energie Steiermark und dem Bürgermeister links und rechts an der jetzt zerstörten Uferzone.

    Autor: Karin Tschavgova

  • ...mit meinem Kommentar befürworte ich den Kraftwerksbau keineswegs, die Argumente dagegen hab ich schon verstanden. Ich fahre ja recht oft über die Murbrücke in Kalsdorf (mit dem guten alten Drahtesel) und da erahnt man, wie lange es dauern wird, bis wieder Grün nachkommt. Außerdem ist alles deshalb so trostlos dort, weil das Flussbett begradigt wurde und die Mur kein Leben mehr hat. So mache ich mir keine Hoffnungen, dass es in Graz anders sein wird und ob ich dort in meinem Leben noch jemals einen Auwald sehen werde, bezweifle ich....In meinem Heimatdorf wird gerade mein Badeplatz seit Kindheitstagen durch ein hässliches Kraftwerk zerstört, ich bin zerstört. Trotzdem: Ist es legitim sich dagegen aufzulehnen, wenn man selbst für allen möglichen Komfort viel zu viel Strom verbraucht? Und welche sauberen Lösungen gibt es wirklich, außer zu einzusparen und sich zu bescheiden? Nenn mir ein Beispiel, mir fällt nämlich keines ein....

    Autor: Michaela Wambacher

  • Dass jeder und jede einzelne auch etwas dafür tun muss, um Strom zu sparen, ist den Murkraftwerksgegnern und -gegenerinnen bewusst, liebe Michi. Da bin ich mir sicher. Ganz abgesehen davon gibt es in der Zeit außer im Winter genügend Strom, nicht nur in Österreich, sondern in ganz Europa wird der hin- und hergeschoben. In lange extrem kalten Wintern haben wir in Europa ein Problem mit der flächendeckenden Versorgung, sagt uns die Energieagentur am beispiel des heurigen Jänner. Nur da, in so einer Situation, würde das Murkraftwerk auch nicht beitragen gegen die Stromknappheit, weil im Winter wenig Wasser und daher nur Strom für geschätzte 6000 Haushalte, sagen Experten. Dafür aber so viel Grün in einer Stadt zu opfern, die jeden Baum dringend bräuchte, um das Feinstaubproblem ein wenig zu reduzieren, das ist nicht nur Barbarei, sondern auch total unvernünftig und unverantwortlich. Mein letztes Argument: schau dir die Sauerei an den Murufern ab Höhe Seifenfabrik nach Süden einmal an, und wenn Du da nicht zum Heulen kommst, dann ruf mich an. Ich kann dir noch viele weitere Argumente gegen den Kraftwerksbau innerhalb der Stadt liefern, auch solche, die mit einem Demokratieverständnis und mit der Einhaltung von Beschlüssen zu tun haben, zu denen sich die Stadt im Gemeinderat mit Mehrheitsbeschluss einst verpflichtet hat - zum Beispiel der zum Grünraum, bei dem das grüne Band an den Murufern als schützenswertes hohes Gut eingestuft und festgelegt wurde.

    Autor: Karin Tschavgova

  • Bei allem Respekt für den Einsatz der Murkraftwerksgegner, möchte ich folgendes zu bedenken geben, was nie (auch nicht von den Grünen) thematisiert wird: unser Energiehunger (auch der der Grünen und Kraftwerksgegner) steigt beständig an, durch e-Bikes, Mobiltelefone, Computer(-netzwerke), und Elektroautos, die mehr werden (und die ich aufgrund der Produktion und wegen der Batterien gar nicht nachhaltig finde, ebenso wie Photovoltaikanlagen!), uvm... Woher kommt der Strom dafür, ach ja, aus der Steckdose. Keiner möchte zurückstecken (interessantes Wortspiel), obwohl die Reduktion jedes Einzelnen auf das Wesentliche wohl die effektivste Energiesparvariante wäre. Ich bin eine hoffnungslose Sozial-Romatikerin? Ja, eh!

    Autor: Michaela Wambacher

  • RCR Arquitectes plant derzeit in Klosterneuburg eine Fußgängerbrücke über die Bundesstraße 14. Diese Brücke wird den Campus von IST Austria mit dem neuen Technopark in Maria Gugging verbinden. 2016 hat das Architekturbüro nach einer einstimmigen Juryentscheidung den vom Land Niederösterreich dafür ausgeschriebenen Architekturwettbewerb gewonnen.

    Autor: Petra Kickenweitz

  • Guten Tag

    Was ist dem Baum passiert. Er ist weg !
    Zuerst war er nur gestutzt. (Ziemlich grausam sogar)

    Wäre für eine Info dankbar
    LG Dr Wolfgang Gspandl

    Autor: Anonymous

  • aus 101 eingelangten Interessentenmeldungen wurden folgende TeilnehmerInnen gelost:

    Architektin Dipl.-Ing. Ulrike Wallnöfer, Graz
    RÖTHL Architektur ZT GmbH, Leoben
    Architekt Dipl.-Ing. Ulf Leitner, Graz
    Architekten URH ZT GmbH, Sittersdorf
    Architekt Dipl.-Ing. Edgar Hammerl, Graz
    Architekt Dott. Antonio Rizzo, Velden
    Architekt Dipl.-Ing. Hermann Buhrandt, Wolfsberg
    Architekt Dipl.-Ing. Hubert Wolfschwenger, Graz

    Autor: Anonymous

  • Offensichtlich gibt es auch Angst vor Diskurs zum Thema Murkraftwerk bei den Gat- LeserInnen. Schade, das diesesThema planenden, gestaltenden Menschen so wurscht ist.
    Aber dafür dürfen wir über die Architektur des Abschieds - Sterbehilfe und Freitod lesen. Was hat dieser Beitrag in einem Architekturforum verloren?

    Autor: Elisabeth Kabelis-Lechner

  • offiziell ist es doch verdächtig ruhig, offensichtlich will man es einfach aussitzen. warum werden die fakten nicht einfach klar auf den tisch gelegt, warum wird eine negative umweltverträglichkeitsprüfung solange gebogen bis es passt. An sich sollte ich mich als bürger dieses staates auf ein bundesgesetz und ihr vollzugsorgan verlassen können. Ätsch, geht nicht, die politik kann hier offensichtlich an der schraube drehen. Sicherst sich hier ein scheidender politiker einen aufsichtsposten. Wovor hat man angst einen ehrlichen inhaltlichen diskurs zu führen. Ruderer an der mur kann doch nicht ernsthaft ein pro argument sein. Wirtschaftlich scheint es keiner diskussion ernsthaft stand zu halten. Dieser jänner hat doch eindeutig gezeigt, dass es in diesem monat keinen strom aus diesem kraftwerk zur staubreduzierung gegeben hätte. Wer hat hier seinen säckel ganz weit aufmachen dürfen ?

    Autor: feyferlik

  • Wer trägt die politische Verantwortung für die Vernichtung von hochwertiger Au- ähnlicher Fläche im Ausmaß von mehr als 8 Ha die unter Wasser kommen sollen, die rechtlich äußerst umstrittene Verweigerung einer Volksbefragung wo es doch um massive Beeinträchtigung der Grazer geht (finanziell und hinsichtlich Feinstaubbelastung) , die andauernde Nichteinhaltung von bescheideten Auflagen im Zusammenhang mit geschützten Tierarten? Dies alles und noch mehr zeigt für mich das Fehlverhalten der Entscheidungsträger, Bauwerber und Bauausführenden. Genauso wie die in Summe € 100 Mio (samt Revision der Kläranlage, Ufer- und Freiraumgestaltung, Speicherkanal....) die sich Graz nicht wirklich leisten kann. Sind doch bereits 2019 für den Zinsendienst bereits bestehender Darlehen neue Kredite aufzunehmen (wohlgemerkt nicht zur Rückzahlung der endfälligen Darlehen , sondern nur der Zinsen). Und die angeblich so miese Mischkanalisation (die Mur ist ausgewiesenerweise keine Sanierungsfall - solange sie fließt) wäre und ist immerhin durch die Baureferenten sukzessive abstellbar (gewesen), wenn diese ihren baurechtlichen Auftrag bei jeder "Großen Sanierung" ernster nehmen würden und den Stand der Technik von den Investoren einfordern würden. Dezentrale Rückhaltung von Regenwässern allein wäre kein allzu großer Auftrag innerhalb der Stadtgrenzen und ohne Speicherkanal möglich, zukünftig im Sinne der Klimawandelanpassung einer Stadt auch ungemein wichtig- auch wenn solche dezentrale Rückhaltungen in Summe noch teurer sind, aber eben nicht von der öffentlichen Hand, sondern den Investoren zu tragen wären. Internationale Beispiele zeigen auch Möglichkeiten Entwässerung von Straßen nicht über Kanäle zu führen. Und dann gebe es noch Möglichkeiten der dezentralen Vorklärung einiger Mischwasserentlastungen. Bemerkung am Rande- vom antiquierten System der Mischwasserentlastungen sind in großem Maße auch die Grazer Bäche betroffen. Ihr Zustand wird- anders als der der Mur - von der EU kritisch gesehen. Ihnen würde die Verlängerung des zentralen Speicherkanals nicht helfen.

    Autor: Fokus
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