Recent comments


  • Nein, nein, noch nicht resignieren (das bringt nur Magengeschwüre) geschätzter M. Grilj. Auch wenn das nicht generell meine Art ist, würde ich in diesem Fall die zuständige Behörde kontaktieren - das Gewerbeamt. Wir haben so viele - fast bin ich geneigt, viel zu viele zu sagen - Vorschriften einzuhalten zum Arbeitnehmerschutz, wenn wir ein Geschäft, einen Gastronomiebetrieb aufmachen wollen. Was für Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen gilt, sollte doch auch für Anrainer gelten, die durch Lärm oder Gestank oder andere Ausflüsse massiv gestört sind in ihrem täglichen Leben und ihrer Lebensfreude.
    Normalerweise schreibt das Amt vor, dass für eine funktionierende Entlüftung in Gastroräumen gesorgt wird - die Riesenrohre sieht man allerorts. Der nette Kebabianer muss dann vielleicht wirklich tätig werden, nicht nur freundlich lächeln, sondern eine Luftabsaugung installieren lassen, die in diesem Fall eben erst über Dach für Entlüftung und Frischluftansaugung sorgt. Das hatte man sogar dem Großgastronom als Quereinsteiger in die Grazer Stadtpolitik vorgeschrieben bei der jüngst erfolgten Erweiterung mit Umbau der Küche des Cafés im Kunsthaus. Nachfragen, denn wie gesagt: ein Nein ist ein Nein, und Ihr Ärger berechtigt.

    Autor: Karin Tschavgova

  • Der Kommentar des Kommentarverfassers Sepp Müller, offensichtlich ein Pseudonym, zu dem Bericht zu den ZT-Kammerwahlen wurde von der Redaktion aus dem Portal genommen.

    "Sepp Müller war ein hoch angesehener Architekt, dessen Werke fern jeder Modeströmung zum Besten gehören, was die österreichische
    Architektur in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hervorbrachte ".
    So die Kammer der Architekten und Ingeneurkonsulenten für Wien, Niederösterreich und Burgenland in einer Aussendung zum Todes ihres langjährigen Funktionärs.
    Sepp Müller ist im Jahre 2010 verstorben.

    Es ist durchaus üblich, wenn für Kommentare Pseudonyme verwendet werden. In diesem konkreten Fall wurde aber bewusst dieses Pseudonym verwendet, und in der sich entwickelten Diskussion ging es nicht mehr um die Sache, sondern der Name wurde zum Spielball der Rethorik und es wurde nach Ansicht der Redaktion die Würde des Verstorbenen und im Interesse der Angehörigen nicht mehr entsprechend gewahrt.  
    Der Verfassers des vom Netz genommenen Kommentars ist aber eingeladen, seine fachliche Meinung in die Diskussion einzubringen.

    Autor: Redaktion GAT.st

  • Lieber Kollege Wührer, lieber Rainer,

    Es stimmt, wir wurden eingeladen in der Zivieltechnikerkammer mitzuarbeiten. Wie du weißt, haben wir diese Einladung auch angenommen, konstruktive Anträge bei Sektionstagen und Kammervollversammlungen eingebracht und uns aktiv an den daraus folgenden Ausschüssen beteiligt. Leider entsprachen die Ergebnisse nicht unseren Zielen und Vorstellungen, da diese Ausschüsse ins Leere liefen und die besprochenen Veränderungen vom Kammervorstand teils abgelehnt wurden, ohne uns weiter einzubinden. Als Begründung haben wir dann gehört, der gewählte Vorstand müsse die Entscheidungen treffen. Die Konsequenz war für uns, einer demokratiepolitischen Logik folgend, nun selbst zur Wahl anzutreten.

    Wir sind eine Gruppe von steirischen Architekturschaffenden und Architektinnen, die sich seit drei Jahren monatlich trifft um über unseren Berufsstand, Vergabe, Baukultur und Architekturpolitik konstruktiv zu diskutieren. Im Rahmen dieses lebendigen Diskurses hatten wir auch mehrfach Kontakt mit KollegInnen aus anderen Bundesländern. Diese Gespräche haben uns gezeigt, dass sich Probleme decken, Synergien anbieten aber natürlich auch Meinungen unterscheiden. Wenn uns nun, unter anderem über dubiose Pseudonyme, unterstellt wird, dass wir Interessen von Außen vertreten, können wir das nur schärfstens von uns weisen. Wir bilden uns natürlich selbstständig und unabhängig eine Meinung, die wir auch vertreten. Wir finden es zwar positiv, dass nun ein Meinungsaustauch stattfindet, irritierend ist allerdings, dass wir schon alleine deswegen angegriffen werden, weil wir uns einer demokratischen Wahl stellen.

    Davon abgesehen schätzen wir die gute Gesprächsbasis mit Dir und den anderen Mitgliedern Deiner Liste, auf deren Basis wir nach der Wahl sicher gemeinsam konstruktive Arbeit leisten werden, was im Sinne aller Kammermitglieder ist.

    Martin Brischnik, Gottfried Prasenc, Burkhard Schelischansky im Namen der Liste 1 / Wir geben euch die Wahl! Liste IG Architektur für Steiermark und Kärnten

    Autor: Burkhard Schelischansky

  • Zu 1962 wäre noch nachzutragen, dass man damals auch daran dachte, den Reinerhof am Schloßbergplatz und das daneben stehende, angeblich baufällige Palais Khuenburg abzureißen. Erst die Bemühungen um einen Standort für das Stadtmuseum brachten die Wende. Weitere großflächige Abriss-Ideen von Versicherungen in der Innenstadt und das Projekt einer Tiefgarage im Landhaushof führten 1968 (vor 50 Jahren!) zu energischen Protesten von Kleiner Zeitung und engagierten Bürgern, und es kam 1974 zu einem Altstadtschutz-Gesetz für Graz.
    Und heute?
    Die Tiefgarage unter dem Admonterhof und dem Kaufhaus hat die Wünsche nach einer Schloßberg-Garage vergessen gemacht, die spätere Erweiterung jedoch die Gewölbe eines Palais zerstört. Das ebenso wie die Westfassade noch unfertige Ungetüm am Dach bringt Fotografen zur Verzweiflung: wie kann ich nur vom Uhrturm aus das Welterbe fotografieren, ohne dass diese Bausünde zu sehen ist? Ein Schwenk nach Osten hilft auch nicht, denn vom Café Aiola sieht man das Gegenstück m ehemaligen Pfauengarten: maßstabsprengende Kubaturen mit einer schwarz-lila Lochblechfassade. Zuletzt sollte man noch mit "Argusaugen" von der Burg zum Opernhaus wandern; was hier an der Stelle des ehemaligen ersten Opernhauses von Graz, später Kommodhaus genannt, in die Höhe gezogen wird, ist wirklich unglaublich.
    Und das alles mitten in der Altstadt-Schutzzone 1 und im Kern des Welterbes. Da läuft wohl ziemlich viel schief!

    Autor: Laukhardt

  • Demokratische Wahlen sind selbstverständlich, kritisch zu sehen ist es, wenn die Wahl zum Selbstzweck wird und Interessen plötzlich von außen herangetragen werden.

    Als Liste Plattform Architektur Steiermark - Kärnten sind und waren wir von Anfang an offen für Kolleginnen und Kollegen, die sich einbringen und in der vielfältigen Arbeit einer Interessensvertretung beteiligen wollen. Und eine inhaltliche Diskussion erfolgt immer und laufend, nicht nur - wie suggeriert wird - während einer Kammerwahl. Die mehrmalige Einladung zur Mitarbeit erfolgte bereits lange vor der Wahl. Und wenn es vor 4 oder 8 Jahren keine Wahlen gab, war auch das im Einklang mit dem demokratischen System und jede und jeder hatte die Wahl, sich in der Kammer zu engagieren.

    Daher möchte ich euch liebe Kolleginnen und Kollegen ermutigen, von eurem Wahlrecht Gebrauch zu machen und euch danach auch in die Diskussionen einzubringen und nach Möglichkeit im einen oder anderen Ausschuss mitzuarbeiten. Eine starke Kammer lebt von der Identifikation der Architektinnen und Architekten mit ihrer Interessensvertretung!

    Autor: Rainer Wührer

  • Kann man sich jetzt Auszeichnungen schon erkaufen ?

    Wie blöd sind denn Kollegen, die dieses Marketingkonzept unterstützen und nicht überreissen , dass sich damit jemand nobelst finanziert.
    Da muss die Not am Selbstvertrauen schon sehr gross sein ...

    Langsam muss man wohl auch an reddot.... zweiffeln ....

    Autor: Jo August

  • Als Mitglied der Gruppe von Architekturschaffenden, die als Liste „Wir geben euch die Wahl! Liste IG Architektur für Steiermark und Kärnten" (www.wirgebeneuchdiewahl.at ) antritt, möchte ich alle KollegInnen noch einmal ermutigen, auf jeden Fall von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen! Nach 8 (!) Jahren gibt es in unserer Länderkammer wieder ein Wahl – und das führt zu einer inhaltlichen Diskussion zu Themen, die für den Berufsstand wichtig sind. Aus dieser Diskussion werden wir als Berufsgruppe gestärkt hervorgehen. Unabhängig davon, wie die Wahl ausgehen wird. Burkhard Schelischansky

    Autor: Burkhard Schelischansky

  • Lieber Volker Giencke,
    zuerst einmal: Gratulation zu diesem Preis. Dass der Great Amber international entsprechend wahrgenommen wird, ist eine Freude, auch für mich als Architekturkritikerin, als die ich das Gebäude zu den schönsten und gelungensten Großbauten der letzten Jahre zähle, europaweit.
    dann aber: warum nimmt das Büro für die Präsentation des Preises eine Abbildung, die das Bauwerk und seine Qualität überhaupt nicht vermittelt und noch dazu für jene, die den Great Amber nie vor Ort gesehen haben (gefühlte 99,9% aller österreichischen Architekturinteressierten) irreführend und unverständlich ist. Das langgestreckte ehemalige Hafengebäude, jetzt ein Hotel mit Restaurants, wirkt auf diesem Bild wie ein Teil des Great Amber - ist es aber nicht. Der Solitär kommt überhaupt nicht zur Wirkung, so, im Hintergrund mit Dachsaum. Warum es als freistehendes Gebäude, das gut ins Stadtgefüge einpasst ist, verstecken?
    Zur Vermittlung von Baukultur gehört selbstverständlich auch die Abbildung. Die muss verständlich sein und zusätzliche Erkenntnis bringen. Meiner Meinung nach ist Kunstfotographie, so wie sie beim Steirischen Landesarchitekturpreis so gern bestellt wird, dabei eine eigene Kategorie, die oft nicht zur Verständlichkeit und damit zur Vermittlung von Qualität beiträgt (ich erinnere an den Landesarchitekturpreis für die VS Hausmannstätten von Tischler/Mechs, deren riesige Abbildung in der Ausstellung eine Gesamtaufnahme des Ortes gezeigt hat, in der die prämierte Schule weit im Hintergrund lediglich als Flachdachsaum zu sehen war) Gut vermittelt? Also bitte den Preis durch ein weiteres Foto des Great Amber verständlich machen. Es gibt ja großartige zur doppelschaligen, farbigen Glasfassade.

    Autor: Karin Tschavgova

  • woarscheinli habn die zwa net gwusst dass baun a mit kultur wos zu
    tuan hot - aber seidn aufsteireren is ehna die esskultur holt wichtig wordn.

    Autor: kunsthausbesucher

  • was man von vorarlberg lernen kann, bleibt mir ein ewiges rätsel

    Autor: Anonymous

  • sehr geehrte frau spannocchi,
    leider kenne ich nur die gesummte version, kenne keinen titel und - so es einen text gibt (bei einem schlaflied, das ja meist die mama singt, gibt es den wohl), den leider auch nicht.
    gelernt habe ich es übrigens während der arbeit als fensterputzer in den frühen 70-ern. das hat mein chef während des wischens über die scheiben oft gesummt. er war damals gerade vater geworden. zum fensterputzen eignet es sich übrigens auch.
    ich hätte ihnen gern weitergeholfen.
    für das kind ist es wahrscheinlich gar nicht tragisch, oft dasselbe zu hören. es verlangt ja nach verläßlichkeit.
    als brauchbar haben sich noch erwiesen:
    - abend wird es wieder...
    - der mond ist aufgegangen
    - should auld acquaintance be forgot
    - schlafe, schlafe, holder süßer knabe
    - guten abend, gut nacht
    - abendstille überall
    - el condor pasa

    mit lieben grüßen und besten wünschen!
    mathias grilj

    Autor: Anonymous

  • .....ihre Geschichte über die Heimat habe ich übrigens meinem Neffen zur Taufe seiner in den ver.Staaten geborenen Tochter geschickt...all das schickt mir mein Mann.....

    Autor: Anonymous

  • Lieber Mathias Grilj, danke für die vielen wunderbaren Geschichten. Soo gerne würde ich dieses Wiegenlied singen. Wie finde ich das? Wie heißt es?
    Übrigens kenne ich auch zu gut die parkettpfade .....aber mein Lied ist mir schon langweilig und leider ein Ohrwurm.....
    Herzlichen Gruß,
    Barbara Spannocchi

    Autor: Anonymous

  • .....2014 zuerst Text weg - in Graz mit fadenscheinigen Begründungen des damalig zuständigen Referenten und heutigen FPÖ-Vizebürgermeister Eustacchio.
    und nun im Gedenkjahr 1938 "Anschluss" und Novemberpogrom, 1948 Allgemeine Erklärung der Menschenrechte Beschluss der UN-Generalversammlung, 1958 Ratifizerung der EMRK durch Österreich und 60 Jahre Mitgliedschaft Österreichs in der europäischen Menschenrechtskonvention, greift Eustacchio, Vizebürgermeister in Graz- der Stadt der Menschenrechte- in seiner Rede am rechten Kongress" der Verteidiger Europas" die Menschenrechte an, worüber u.a. der Standard, die Kleine Zeitung, der ORF Steiermark kritisch berichteten.
    Eigentlich müsste es laut sein in Graz, wegen der Aufschreie, der Empörung darüber, ist es aber nicht. Das stimmt traurig, macht auch Angst, bereitet Sorge, was kommt als nächstes, worüber werden wir uns noch wunderen müssen?

    Dieser Text von Hans Rauscher im Standard vom 13.3. hat mich zu diesem Kommentar bewogen.

    80. Jahrestag des 12. März 1938: Wie handle ich heute? EinserkastlHans Rauscher12. März 2018, 17:43 304 Postings Was bin ich heute, wo es nicht den geringsten Mut erfordert? Gedenken. Ist so eine Sache. Kann bei allem guten Willen zu einem inhaltsleeren Ritual werden. Der "Staatsakt" in der Präsidentschaftskanzlei aus Anlass des 80. Jahrestags des 12. März 1938 ("Anschluss" an Hitler-Deutschland) war das nicht. Bundeskanzler Sebastian Kurz hielt eine inhaltlich korrekte, konventionelle Rede, Bundespräsident Van der Bellen sprach eine kluge Warnung vor der "schleichenden Aushöhlung der Demokratie" aus. Der Künstler André Heller würdigte den unfassbaren Mut derer, die Widerstand leisteten. Und sagte dann, heute riskiere man eben nicht Folter und Tod, wenn man gegen Rassismus, Fremdenhass etc. auftrete. "Daher gibt es keine Ausrede, dagegen nicht aufzutreten." Am Vorabend sagte Karin Bergmann, die Direktorin des Burgtheaters, ganz Ähnliches: "Man kann nicht wissen, wie wir uns damals verhalten hätten. Aber wir wissen genau, was wir heute zu tun haben." In die stringenteste Form hat das aber der Schauspieler Miguel Herz-Kestranek gebracht: "In dem Zusammenhang stellen sich zwei Fragen. Die schwere Frage lautet: Wie hätte ich damals gehandelt? Schwer zu sagen. Ganz leicht hingegen antworten kann man auf die zweite Frage: Und wie handle ich heute?" - derstandard.at/2000075944448/80-Jahrestags-des-12-Maerz-1938-Wie-handle-ich-heute

    Autor: Elisabeth Kabelis-Lechner

  • bitte nicht verallgemeinern und nicht nur schwarzsehen - es gibt auch viele andere. solche, denen bewusst ist, dass wir unsere umwelt selbst mitgestalten können und mitgestalten müssen.

    Autor: anonym

  • Das angesprochene "Gemeinwesen" scheint ja wirklich zu einem Supermarkt zu verkommen, in dem sich jeder bedienen kann.
    Konsumieren ist ja schon längst zu einer Alltagsphilosophie geworden und die Abstinenz von einer mittragenden Verantwortung zum Selbstverständnis.

    Autor: Ulrike Sbaschnik-Nagy

  • solange nicht jeder einzelne verinnerlicht, dass sein tun und nicht tun das stück entscheidung ist, das diese kugel mit mensch oder ohne mensch überleben lassen wird, wird das "solange" wie eine zündschnur in kürze abgebrannt sein.

    aber auch im schnellen sinkflug ist es wichtig den lebensraum, den wir verlieren, uns poetisch und sinnlich in erinnerung zu rufen.

    Autor: feyferlik

  • Liebe Karin Tschavgova,

    ich komme hier wohl viel zu selten vorbei. Heute war ich jedenfalls da und habe mit stiller Aufmerksamkeit gelesen, was du da so schreibst. Abgesehen von deiner Schilderung der Ruhe, die durch den frisch gefallenen Schnee in einer Stadt entsteht und leider viel zu schnell wieder verschmilzt, danke ich dir für deine ganz normalen Feststellungen. Es braucht so wenig, um viel zu haben.

    Na gut, eigentlich ist damit schon genug gesagt. Die schon getippten Zeilen sind gelöscht. Ich denke, es reicht auch das ;-)

    Mit herzlichen Grüßen,
    Fritz Schöffauer

    Autor: Fritz Schöffauer

  • Der Artikel ebenso wie der - jetzt hoffentlich wirklich letzte und schon gestern ernsthaft angekündigte - Schnee im Süden: das sind doch wir, oder? Schade nur, dass man uns und der Natur das so übertrieben versalzt.

    Autor: Laukhardt
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