Recent comments


  • Das Zitat "Das erbarmungslose Praktische" stammt von Theodor W. Adorno.
    In seinem Essay "Funktionalismus heute" (Ohne Leitbild, p. 111, edition suhrkamp,1957) heißt es: "Fast jeder Verbraucher wird das Unpraktische des erbarmungslos Praktischen an seinem Leib schmerzhaft gespürt haben.

    Autor: Jörg Uitz

  • Es wird ruhig im GAT ohne Dich werden. Ruhe in Frieden oder bleib umtriebig, wonach Dir ist, wo immer Du bist. Hier wirst Du jedenfalls fehlen....

    Autor: Anonymous

  • Wir haben alles versucht - vergeblich. Aber nur scheinbar! Ich, als Optimist, sehe aber einen Silberstreifen am Horizont. 2025: Die Unterführung ist gebaut, es staut sich zurück bis in die privaten Sammelgaragen in Reininghaus. Die Stadt reagiert prompt: Sperre der Strecke für den Individualverkehr, dafür fährt eine der SW-Buslinien durch den Tunnel. Nein, kein Benziner, ein E-Bus! Er hat freie Fahrt, niemand will sich mehr in einen Pkw setzen. Mehraufwand: eine Oberleitung. Dafür kann sich die Stadt die enormen, nicht finanzierbaren Kosten des Straßenbahnprojekts sparen. Wie ich höre, wird ja in der Holding bereits seit längerem darüber gerätselt, warum in Salzburg der O-Bus jetzt nicht nur zum Stadtrand fährt, sondern weiter zur Talstation der Untersberg-Seilbahn in Grödig und zurück. Und zwar ohne Oberleitung. Das neue Gerät kann nämlich locker diese 10 km mit dem während der Fahrt aus der Oberleitung gespeisten Akku weiterfahren. Fake news sagt die Holding? Fährt doch einmal nach Salzburg, aber bitte mit dem Zug, nicht mit dem Flieger.

    Autor: Laukhardt

  • einfach unglaublich, aus der krise lernen, wie immer eine hohle phrase ...

    Autor: Anonymous

  • Habe gerade in der Kleinen Zeitung gelesen, dass der UVP-Bescheid für die Unterführung positiv ausgegangen ist.
    Wenn man diesen UVP-Genehmigungsbescheid grob durchliest, bekommt man dass Gefühl, in diesem Viertel ist eh alles wurscht, da ja schon jetzt die Luftgüte sehr schlecht ist und es viel Verkehrslärm gibt. Mögliche Überschreitungen sind dann für das Gutachten irrelevant!!!!

    Ich beantrage daher die Umbenennung des Bezirk Gries in Bezirk " Wir sind der Stadtpolitik wurscht" (mit Politik sind die gemeint, die das Sagen in Graz haben)

    Bitte dennoch die Petition dagegen unterschreiben.

    Autor: DI Elisabeth Kabelis-Lechner

  • Erfreulicher Weise ist auch die Region Steirischer Zentralraum für einen Sonderpreis nominiert!

    Autor: Anonymous

  • Nun wurde auch das nette Bacherl, an dem die Kinder im Rosenhainwald so gerne spielten KANALISIERT. Wann kommt endich ein Ökologiekonzept für den Rosenberg??? Die Teiche kippen auch immer wieder - Algenteppiche - keine Enten mehr...nur schwimmende Hunde?!

    Autor: Anonymous

  • wertes Projektteam,
    super Idee+Umsetzung. Wandere die Stadtränder schon seit ein paar Jahren ab.
    Vor allem den Grazer Westen und Norden. Im Osten und Süden gibts noch Lücken.
    Wenn ihr mal Lust auf eine gemeinsame Wanderung habt, bitte melden:
    Maria Fanta, Wanderfrau und Pensionistin...

    Autor: Maria Fanta

  • An dieser Stelle auf GAT habe ich, und nicht nur ich, die zuständigen Stellen, also jene Ämter, die solche Bauvorhaben genehmigen, schon öfter aufgefordert, Stellung zu beziehen und die gesetzlichen Beweggründe und Grundlagen öffentlich zu erläutern, zu erklären, wie es sein kann oder muss, genau solche Baugenehmigungen zu erteilen. Oder zum Beispiel ein neues Stadtteilzentrum in Graz-Waltendorf errichten zu lassen, bei dem die Planung des öffentlichen Raums und des Grünraums offensichtlich niemandem ein Anliegen war und daher jetzt, wo alles mit Asphalt und Beton versiegelt ist, nachgebessert werden soll. Beispiele ließen sich noch zahlreich anfügen. Haben an ihrer Stadtentwicklung interessierte Grazer Bürger und Bürgerinnen nicht das Recht, Aufklärung zu verlangen und zu verstehen, auf welcher Basis und mit welchen Auflagen hierorts private Investments (die beim Beispiel Waltendorf ein Stadtteilzentrum werden sollten) getätigt werden können?
    Es wird wieder Schweigen aus dem Walde geben - Hoffnung auf Transparenz und Bürgernähe habe ich nicht mehr, auf offenen Diskurs schon gar nicht.

    Autor: Karin Tschavgova

  • Liebe Karin, danke für den Bericht - wieder alles richtg gemacht in den letzten Jahren.....keinen Kristallkitsch gekauft und die Kleine Zeitung abbestellt.

    p.s.:eine privatisierte "Insel" haben wir seit 4 Wochen auch in Graz - den Karmeliterplatz, betrieben von der Grazer Nachtgastronomie unter der Führung der "drei Affen" !

    Autor: Steinegger

  • Die Stadtplanung schwebt offenbar "optimales Fahren in dauernd leichtem Fluß" vor, in bester Tradition zu Bernhard Reichow, 1944 Berater im "Arbeitsstab für den Wiederaufbau bombenzerstörter Städte" und damit Mitarbeiter von Reichsminister Albert Speer...

    Autor: W. Steinegger

  • Dass man im Jahr 2020 mitten im Stadtzentrum einen Autotunnel plant, so etwas gibt es auch nur in Graz.

    Autor: Anselm Wagner

  • jeder der covid 19 betr. des beruhigten autoverkehrs als positiv, neben den an sich nicht so positiven gesamtereginis, emfpunden hat, sollte hier seine unterschrift leisten.

    Autor: feyferlik

  • Gerüchteweise sei die Schliessung bzw. Umwandlung aller Zeichensäale schon beschlossene Sache!

    Mal sehen ob es am 30.08. noch Räumlichkeiten gibt, in die zurückbezogen werden kann.

    Autor: Anonymous

  • Lieber Martin Spaett,
    danke für die inhaltliche Stellungnahme und die Verteidigung einer "Solchen", die sich, dem anonymen Niemand nach, mit ihrer Glosse "produziert in einem Ton, in dem man nicht mehr diskutieren will".
    Natürlich kamen hier wieder nur pauschale Vorwürfe wie "hier von oben herab ge- und beschimpft wird", keine konkreten Hinweise. Ich habe ge- und beschimpft? Bitte? Man lese meinen Text aufmerksam (der zum großenTeil aus Zitaten besteht).
    Der Aufruf zur inhaltlichen Diskussion in Gottes Ohr, aber er wird wort-, kommentar- und inhaltslos verhallen, denn was der Niemand mit dem "mit einer solchen will man nicht mehr diskutieren" eigentlich sagt, ist, denke ich, dass man überhaupt nicht diskutieren will. Nichts soll diskutiert werden und schon gar nicht kritisiert, denn Kritik wird hierorts nie als konstruktive Chance gesehen, sich mit anderen Meinungen auseinanderzusetzen, etwas zu lernen und als Conclusio vielleicht auch besser zu machen.
    Wenn hier in schlechtem Deutsch steht, "mit einer solchen will man nicht mehr diskutieren", so ist das im Zusammenhang mit dem Hinweis, dass "hier von oben herab auf Gat.st ge- und beschimpft wird" leider nicht mehr ganz so bedeutungslos und harmlos, denn es wird ganz subtil auch GAT diffamiert. Nun ist das Online-Forum GAT, das mittlerweile in ganz Österreich gelesen wird, als Nonprofit-Unternehmen auf finanzielle Unterstützung, auf Subventionen angewiesen und der Anonymus könnte durchaus die Möglichkeit und Macht haben, diese Vergabe zu beeinflussen.
    Mich kriegt man nicht so schnell aus dem "Schussfeld", das wäre die Forderung nach Zensur, aber GAT?

    Autor: Karin Tschavgova

  • Lieber "Anonymous"

    Die Diskussion geht doch gerade erst los! Also: Visier runter und INHALTLICH mitdiskutieren und nicht nur über "solche" schimpfen.

    Martin Spaett

    Autor: Martin Spaett, Architekt

  • Ich muss Herrn Schaffer recht geben und anfügen: Der Ton, mit dem Frau Tschavgova sich hier produziert ist einer ernsthaften und konstruktiven allen konstruktiven Diskussion nicht mehr dienlich. Im Gegenteil. Die Art und Weise wie hier von oben herab auf Gat.st ge- und beschimpft wird, verhindert einen echten konstruktiven Dialog. Mit solchen will man nicht mehr diskutieren.

    Autor: Anonymous

  • Der Artikel trifft es für mich genau auf den Punkt und verdeutlicht am Kopenhagener Beispiel sehr schön: die langfristige und strategische Planung und Gestaltung des öffentlichen Raumes muss von einer öffentlichen, unabhängigen Stadtbau- und Stadtentwicklungsplanung untersucht und unter Beteiligung der Öffentlichkeit und durch stadträumliche Wettbewerbe ausdifferenziert als Baurecht festgelegt werden, bevor Investmentinteressen (die ja auch gemeinnützig sein können) Stadträume besetzen, die dann das Glück nur im Vorteil der eigenen Parzelle zu finden suchen und eine „begleitende“ Stadtplanung lediglich noch der Rechtfertigung des bereits Genehmigten dient.

    Die Ursache des Problems sind nicht die Einzelaktionen der jeweiligen Parzellenausnutzer, deren symptomatische Reaktionen exemplarisch im Artikel geschildert werden, sondern das offensichtlich fehlende Gesamtkonzept für die Waltendorfer Hauptstraße von unten bis oben, die - obwohl so nahe am Kerngebiet der Stadt gelegen und noch mit Resten der eigenen Ortsgeschichte gesegnet - zu der Wahllosig- und Massstabslosigkeit einer Ausfallstraße wie der Triester zu verkommen scheint.

    Martin Spaett
    Architekt

    Autor: Martin Spaett, Architekt
Kommentar antworten