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  • Was macht gute Architekturvermittlung – Architekturpublizistik aus?
    Vertiefte Recherche, echtes Interesse am Gesamtprozess, Diskussion mit allen Beteiligten, ein kontinuierlicher Dialog auf Augenhöhe und vor allem Respekt vor dem Gegenüber!
    Dies alles vermisse ich aber leider in Ihrer, unseren Bau betreffenden, Kolumne.
    Erlauben Sie mir vor allem zwei Punkte Ihrer Aussagen richtig zu stellen:
    1.) „Die schlaue Gemeinnützige Genossenschaft, die schon längst auch einen gewinnorientierten Firmenzweig betreibt ….“
    Diese Behauptung ist unwahr!
    Sowohl die Österreichische Wohnbaugenossenschaft gemeinnützige reg. Gen.m.b.H. als auch die ÖWGES Gemeinnützige Wohnbaugesellschaft m.b.H. sind gemeinnützige Unternehmen.
    Es handelt sich bei der ÖWGES - nicht wie unterstellt - um ein „gewerbliches Tochterunternehmen“! Sie unterliegt wie alle gemeinnützigen Unternehmen dem WGG und dem Kostendeckungsprinzip! Dieser Umstand wäre bei einer zuvor durchgeführten Recherche leicht erkennbar gewesen.
    2.) „…. und eine baumlose grüne Wiesenfläche, leicht geneigt gegen Überschwemmung, aber so öde, dass der 0815-Trinkbrunnen am Rande schon ein Highlight ist. Keine einladende Verweilmöglichkeit, keine Sitzbank zum Eis essen, nichts.“
    Leider haben Sie es nicht für nötig gehalten mit uns Kontakt aufzunehmen, um sich über den Fertigstellungsgrad zu informieren.
    In enger Abstimmung mit der Abteilung für Grünraum wurde die Gestaltung dieses Bereichs unsererseits gestoppt, um mit einem Landschaftsarchitekten die bestehende Planung nochmals zu überarbeiten.
    Es würde mich aber sehr freuen, mit Ihnen nach Fertigstellung des Projektes einen Rundgang durch die Anlage zu machen und eine Diskussion darüber zu führen.

    Mit freundlichen Grüßen
    DI Hans Schaffer
    Geschäftsführung

    Moserhofgasse 14, 8010 Graz
    +43 316 8055-170 / Fax -8170
    hans.schaffer@oewg.at
    www.oewg.at

    Österreichische Wohnbaugenossenschaft gemeinnützige reg. GenmbH
    FN 66398 w Landes- als Handelsgericht Graz

    ÖWGES Gemeinnützige WohnbaugesmbH
    FN 57140 f Landes- als Handelsgericht Graz

    Autor: Hans Schaffer

  • liebe Gertraud, für Dein Engagement, die offenen Worte in diesem Interview und das klare Aufzeigen der Probleme des Altstadtschutzes. Es ist schade, dass die österreichische Bundesverfassung noch immer verlangt, dass die Arbeit einer so wichtigen Institution meist im Dunkeln bleiben muss. Dadurch wird bei den Bürgern oft ein falscher Eindruck erweckt und eine Identifikation mit dem Sinn des Altstadtschutzes erschwert. Ich hoffe wie Du sehr auf einen bald transparenteren Staat.
    Viel Erfolg mit den neuen Aufgaben, auch hier ist Dein Wissen sehr gefragt.

    Autor: Laukhardt

  • der leichtigkeit des wb-projektes folgt die schwere der realisierung, an wenigen kleinen rädchen wurde geschraubt und schon ist die leichtigkeit dahin - schon ein bisl schade

    Autor: Anonymous

  • Ja, Wasser, Marsch! Mein NICHT GELUNGEN bezieht sich ja gerade auf die städtebaulich verfehlte Aktion des Zuschüttens des linken oberen Mühlgangs OHNE eine entsprechende Grün-und Wasserflächengestaltung zu überlegen und auszuführen. Nur ei geladenes Gutrachterverfahren zur Errichtung von Gebäuden wurde gemacht: eib Beistieel für die Aktion "gelungen | nicht gelungen".

    Autor: Bernhard Hafner

  • würde die für bäume zuständige abteilung grünraum strategisch und professionell planen, was sowies voraussetzung ist, hätten wir viele von bäumen begleitete und somit kühle, schattige straßen mehr in graz.

    Autor: bürger der stadt

  • Die Kammer der ZiviltechnikerInnen Steiermark und Kärnten, bzw ich als Sektionsvorsitzender, hat in Form eines Leserbriefes in der Kleinen Zeitung ebenfalls auf die Ausssage von Bürgermeister Sigfried Nagel reagiert.
    hier der Link zum Leserbrief:

    http://www.ztkammer.at/uploads/file/2020/2020_06_05_Leserbrief%20Kleine%...

    lg Burkhard Schelischansky

    Autor: Burkhard Schelischansky

  • Lieber Wolfgang Wehap,
    wir sind uns wohl einer Meinung darüber, wie fein es ist, dass endlich quer über fast alle im Stadtsenat vertretenen Parteien hinweg über die Neuverteilung des Straßenraumes zugunsten sanfter Mobilitätsformen nachgedacht wird.
    Super! - denke ich mir, jetzt wird es ja hoffentlich endlich schnell gehen, mit den längst fälligen Rad-Schnell-Routen durch und um die Innenstadt. Sogar der Bürgermeister, der vor Jahren noch eine Koalition zerplatzen ließ, weil die damalige Verkehrsreferentin einen Radweg am Joanneumring plante und man in der Körblergasse meinte, der Innenstadthandel ginge gemeinsam mit den gefährdeten Vitrinen den Bach hinunter - sogar dieser Bürgermeister fordert jetzt eine höhere Schlagzahl bei Radverkehrsprojekten.
    Super! - denke ich mir, da wird die jetzige Verkehrsreferentin ihn wohl beim Wort nehmen und sofort handeln.
    Die Hoffnung lebte - eine halbe Stunde lang. Denn so lange wurde den Radler*innen am Joanneumring die Rote Fahne ausgelegt.
    Dann ging es weiter wie bisher: Radler*innen und Fußgänger*innen dürfen sich weiterhin in der Hans-Sachs-Gasse gegenseitig gefährden, und weiterhin in der Stubenberg- und Schmiedgasse übereinander ärgern, bis ... ja bis irgendwann eventuell 2024 die Planung für die Innenstadtentflechtung der Tram abgeschlossen, die Schienen gelegt, ... viel Wasser die Mur hinunter und über die Staumauer Puntigam drüber geflossen ist.
    Dabei wurde uns schon andernorts in Graz gezeigt, wie es gehen könnte:
    Zack-zack-zack wurde unter der Ägide des freiheitlichen(!) Verkehrsreferenten in der Wickenburggasse eine PKW-Fahrspur abgeplankt, um einfach einmal zu schauen, wie das ausgeht, was sich viele (vielleicht auch der F-erkehrsreferent selbst) nicht vorstellen konnten. Das Wunder geschah, weil nichts von dem geschah, was befürchtet wurde. Die Radler*innen hatten den nötigen Platz und der Verkehr floss weiterhin und nach einer erfolgreichen Probezeit wurde das Provisorium in neue Gehsteigkanten gegossen.
    Genau das wünsche ich mir nun von deiner Chefin: Dass sie sich ein Herz nimmt, die Gunst der Stunde nützt und mehrere Straßenzüge, von denen wir schon lange wissen, dass es ganz anders sein müsste, also beispielsweise den Opern- und Joanneumring, die Neutorgasse, die Mandellstraße und, und und ... zum Versuchslabor macht, indem sie einfach Rad- und Fußwege in menschenwürdigen Breiten abplankt, schaut was passiert, sich Diskussionen stellt, Lösungen nach Bedarf adaptiert und sie dann, wenn wir sehen, wie es am besten läuft, endgültige bauliche Umsetzungen realisiert.
    Das ist es, Wolfgang, was ich mir denke, wenn ich im Konferenzzimmer des Akademischen aus dem Fenster schaue, mitansehen muss, wie Radler*innen und Fußgänger*innen vorsätzlich auf zu wenig Raum zusammengepfercht werden und die Verkehrsreferentin verspricht, dass in vier(!) Jahren alles besser wird.

    Autor: Hermann Candussi

  • Wie immer ein Genuß - oder schreibt man das jetzt mit Doppel-s?

    Liebe Grüße, Reinhard

    Autor: Reinhard Sudy

  • Es tut weh, diese Zeilen zu lesen und zu verstehen, dass scheinbar ein Mensch darüber entscheiden kann, was Kunst ist und was nicht. Zudem finde ich es unmöglich, Zusicherung zu machen und diese dann nicht einzuhalten.

    Diese Brutalismus (vom französischen Beton Brut, Vollbeton)-Monster sind vielleicht nicht in jedem Auge schön aber sie sind Teil einer Architekturbewegung, die immer mehr verschwindet, da diese Gebäude häufig nicht den Status Denkmalschutz erreichen und daher meist monetärer Gier weichen müssen.

    Autor: S. Arndt

  • dieser müsste aber bei einem solchen bauvolumen unbedingt dabei sein, es war ja kein wettbewerb. da sie offensichtlich wissen, dass dieser nicht dabei war, schließe ich daraus, dass sie uns leser die begründung, warum er nicht dabei war, zukommen lassen.

    Autor: anwohner

  • offenbar, ich habe gerade die Homepage des oa. Bauträgers durchforstet. Viel spannendes zu finden dort. In der Münzgrabenstrasse entsteht ein weiteres Highlight welches dann Jahrzehnte lang die Grazer Stadteinfahrten zieren wird.

    Autor: Anonymous

  • Anscheinend steht die Baustelle seit einer Woche still....

    Autor: Anonymous

  • mittels digitalem ...... mittels verlangt den 3.Fall.

    Autor: Achtung Sprachpolizei

  • sind wir jetzt in irgendeiner bescheuerten whatsapp-Gruppe?
    gat ist eine plattform für architektur steiermark, schon vergessen? stammtischplaudereien zum stammtisch. ich möchte auf einer kulturplattform auch beiträge dazu lesen. und dieser beitrag ist ja kein privater kommentar sondern ein gesetzter beitrag. derart privat politsche äußerungen haben in diesem medium partout nichts verloren.leute, die über political correctness in anführungszeichen schreiben, sind mir und auch anderen demokraten suspekt!

    Autor: democrat

  • genau Hr. Grilj,

    wie können Sie es wagen...

    Dudu. [mit erhobenen Zeigefinger]
    Sowas sagt man[n] nicht, das gehört sich nicht.

    Die private Meinung kundzutun ist eine Angelegenheit die maximal im Wirtshaus beim Stammtisch oder Sonntags beim Frühschoppen mit-geteilt werden darf, nicht mittels digitalen Medium.

    Wie können Sie es wagen...
    Die [doppelmoralische] Gesellschaft sooo zu irritieren und vor den Kopf zu stoßen
    UND die »Political Correctness« soo zu missachten?

    Autor: Ikis

  • Geschätzter Herr Mathias Grilj!
    (Bis gestern Sehr geschätzter...)

    Ich habe soeben Ihr Privatissimum gelesen. Auch wenn Sie es vielleicht nicht glauben können, war auch ich nie begeistert von der Bestellung von Frau Lunacek.
    (Und jede/jeder die/der in die Kunstszene nur ein bisschen hineingeschnuppert hat, wusste, dass diese Bestellung nicht glücklich war.)
    Doch dass Ihnen jetzt nach dem Abgang nichts Besseres gelingt, als noch einmal ordentlich "hinzuhauen", enttäuscht eigentlich sehr und spricht nicht unbedingt für Sie und dem Sinn des Privatissimums auf GAT.
    Ich würde mich sehr freuen, wenn ein so begabter Künstler wie Sie es sind, seine Fähigkeiten und Können auf GAT bald wieder wirklich zum Nachdenken für mich am dritten Dienstag im Monat präsentieren wird.

    Ich freue mich auf das nächste Privatissimum vom Grilj

    Günter Knaß

    Autor: Günter Knaß

  • ja Sie haben völlig recht, das wird man Ihnen vorwerfen, dieses Nachtreten, Frauenbashing und Grünenbashing. Gleichzeitig bekommt auch noch Resetarits von Ihnen ausgerichtet, dass er ein eher behäbiger Kleinkünstler ist. Das alles spricht für Ihr Format.

    Autor: Elisabeth Kabelis-Lechner

  • 1. Die Villa heisst (oder hiess) 'Josefinenvilla'
    2. die Frage, ob nicht alles was 1m oder 1,5m? Tiefe bei Grabungen gefunden wird, der 'Öffentlichkeit'-Stadt-?? gehört, jedenfalls gemeldet - und 'behandelt werden muss - dieses Gesetz gibt es jedenfalls bei archäologischen Funden. Und ich kann mir vorstellen, dass das auch bei Quellen so ist, besonders wenn es sich um ein (unterirdisches) Quelleneinzugsgebiet (hier zwischen Hochbehälter Ferdinandshöhe und Rosenhain) handelt.
    Diese hier gefundene Quelle führt(e) einen Teil des Grazer Trinkwassers und sollte (meine ich) nicht nur dieser Baustelle (drei 'Villen' mit je fünf Wohnungen' zur Verfügung stehen.
    3. ist im Grazer Flächenwidmungsplan so wie auch der Grazer Grünraum und Bäume auch das Wasser- (Quelleneinzugs)gebiet berücksichtigt? Das wird immer wichtiger für unser Trinkwasser werden.

    Autor: Eva Mohringer
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