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  • Im gegenständlichen Artikel werde ich mit “einzelnen Eltern” als Projektgegner dargestellt.
    Faktum ist, ich habe lediglich eine Gruppe von nachweislich 80zig Befürwortern für den derzeitigen Standort Mariagrün fachlich beraten.
    Diese hauptsächlich aus betroffenen Eltern bestehende Gruppe ist zumindest gleich groß, wie die Gruppe der Befürworter für den Standort Schönbrunngasse.
    Hier lieber Berichterstatter bitte ich um etwas mehr demokratische Fairness!
    Diese Gruppe hat lediglich eingefordert, von einem unabhängigen Fachmann die Erweiterbarkeit des Bestandes überprüfen zu lassen,
    da die Pauschalgegenargumente, der auf den Standort Schönbrunngasse fixierten Beamten, mit der Überschreitung der Bebauungsdichte bzw. mit einer erforderlichen Widmungsänderung, gegen den Bestandsausbau doch etwas zu dürftig waren.
    Beides sind keine ausreichenden Argumente, da mit der Ausweisung ‘Sondernutzung Schule’ die Bebauungsdichte nicht mehr relevant ist.
    Der Standort Schönbrunngasse liegt überdies derzeit ebenfalls in reinem Wohngebiet und ist von einem dichten, qualitätsvollen Baumbestand besetzt.
    Die verkehrstechnische Erschließung ist - wie allseits bekannt - äußerst problematisch. Die negativen Verkehrsgutachten werden vorsorglich nicht erwähnt.
    Abgesehen von den wesentlich höheren Kosten am Neubau-Standort, vergibt man die Chance eine der letzten dörflich-urbanen Zentren innerhalb der
    Stadtgrenzen von Graz zu schaffen bzw. zu erhalten. Dieses zu gestalten wäre auch eine wesentlich spannendere Aufgabe für Architekten, als zwischen
    dichtem Baumbestand eine Schule hineinzuzwängen.
    Arch. DI Hermann Eisenköck

    Autor: Architekt DI Hermann Eisenköck

  • Laut heutiger Auskunft wurde das Verfahren "WETTBEWERB Neugestaltung Wirtschaftskammer Steiermark" von der Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Stmk + K nicht freigegeben und wird somit vom Auslober ohne Kooperation mit derselben durchgeführt.

    Autor: Redaktion

  • ... die nicht unter diesen voraussetzungen fallen? wie kammermitglied oder baumeister wirtschaftskammer? ist es nicht so, dass es sehr viele architekturschaffende gibt, die als sogenannte neue selbständige arbeiten oder teils in angestelltenverhältnisse stehen und trotzdem architektur schaffen und versuchen eine nische zu finden oder fuß zu fassen? ... man sollte die voraussetzungen überdenken ... und weiter, breiter öffnen ...

    Autor: Petra Kickenweitz

  • Eine Anfrage beim Wettbewerbsausschuss der Architektenkammer ergab, dass der "Offene Wettbewerb Neugestaltung der Wirtschaftskammer Steiermark" derzeit nicht in Kooperation mit der Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Steiermark und Kärnten durchgeführt wird. Die Auslobung liegt der Architektenkammer noch zur Prüfung vor.

    Autor: Redaktion GAT

  • * Architekten und Architektinnen, Zivilingenieure und Zivilingenieurinnen f. Hochbau
    * ZT-Gesellschaften mit entsprechender Befugnis
    * Baumeister und Baumeisterinnen lt. Gew.O §99
    * Ingenieurbüros f. Innenarchitektur

    sind teilnahmeberechtigt. Sollte jemand diese Kriterien also erfüllen, kann Er/Sie sich registrieren und erhält dann die Zugangsdaten zu den Ausschreibungsunterlagen. Darin finden sich dann auch die Absichtserklärung, Informationen zu den Preisgeldern, usw.

    Da es sich um eine recht komplexe Aufgabe handelt, und allen Teilnehmern möglichst die gleichen Informationen zur Verfügung stehen sollen, hat sich der Auslober dazu entschlossen die Teilnahme an der Begehung und dem Hearing verpflichtend zu machen.

    Ein Unverhältnis zwischen Auftraggeber und -nehmer entsteht, nach meinem Dafürhalten durch die Registrierung nicht.

    mit freundlichen Grüßen

    Martin Krammer

    Autor: Martin Krammer

  • Wo bleibt die Absichtserklärung des Auslobers, wo die Information über die Preisgelder? Muss man sich erst anmelden und danach verbindlich zur Begehung gehen, um jene Informationen zu erhalten, die Voraussetzung für eine Entscheidung zur Teilnahme am Wettbewerb sein sollten? Es ist üblich geworden - auch bei Stellenanzeigen - nur Bedingungen zur Teilnahme bzw. Bewerbung um eine Stelle bekannt zu geben, was geboten wird, erfährt man nur mehr in seltenen Fällen. Dabei ist das Gleichgewicht zwischen Leistung Suchenden und dem, der sie anbietet, längst aus den Fugen geraten. Warum eigentlich?

    Autor: Tschavgova

  • genau diese Diskussion wollte ich nicht ausloesen, da sie nie zu einem Ergebnis fuehren kann.

    Es geht weder um die Diskriminierung der Frau oder des Mannes auch nicht darum, dass die Frau in der Sprache "verschwindet", sondern rein um die Lesbarkeit von Beitraegen und diese wird meines Erachtens durch diese Schreibweise erschwert.

    Es gibt einige andere Faktoren in der Gleichberechtigung, um die es sich eher zu kaempfen lohnt als eine gendergerechte Schreibweise, aber das ist eine andere Geschichte.

    Autor: M. Morgenstern

  • Na, die Männerwelt würde sich schön bedanken, wenn sie plötzlich in unserer Sprache nicht mehr vorkäme. Warum also möchte man die Frauen immer noch verschweigen. Nur wegen des Lesevergnügens? Das bezweifle ich!

    Autor: B. bertold

  • Wieso nicht diese Version des ersten Absatzes, für ungestörtes Lesevergnügen: „Das Büro meiner Kollegin“ (DBMKin) ist die Nachfolgeveranstaltung der sechsteiligen ZV-Reihe „Im Büro meiner Kollegin“ (IBMK) im Jahr 2009. Die Veranstaltungen von DBMKin finden an verschiedenen Orten in der Steiermark statt. Traf man sich bei IBMKin im Büro einer Kollegin, so werden im Rahmen von DBMKin Architekturschaffende auf einer ihrer Baustellen bzw. in einem ihrer fertigen Bauwerke besucht. Wieder wählt eine Kollegin eine Kollegin aus, präsentiert ein Projekt und stellt es vor einer interessierten Gruppe zur Diskussion. Diskussionsforum ist die Baustelle/das Bauwerk der Kollegin. Ziel ist, wie schon bei IBMKin, der informelle Austausch. Die eigene Arbeit wird kritisch „durchleuchtet" und diskutiert.

    Autor: Michaela Wambacher

  • Ungegenderte Version des ersten Absatzes, für ungestörtes Lesevergnügen:

    „Das Büro meines Kollegen“ (DBMK) ist die Nachfolgeveranstaltung der sechsteiligen ZV-Reihe „Im Büro meines Kollegen“ (IBMK) im Jahr 2009. Die Veranstaltungen von DBMK finden an verschiedenen Orten in der Steiermark statt. Traf man sich bei IBMK im Büro eines Kollegen, so werden im Rahmen von DBMK Architekturschaffende auf einer ihrer Baustellen bzw. in einem ihrer fertigen Bauwerke besucht. Wieder wählt ein Kollege einen Kollegen aus, präsentiert ein Projekt und stellt es vor einer interessierten Gruppe zur Diskussion. Diskussionsforum ist die Baustelle/das Bauwerk des Kollegen.
    Ziel ist, wie schon bei IBMK, der informelle Austausch. Die eigene Arbeit wird kritisch „durchleuchtet" und diskutiert.

    Autor: Martin Brischnik

  • Hallo,

    Gleichberechtigung in allen Ehren, aber der Beginn des Artikels ist leider aufgrund der Abkuerzungen und gendergerechten Schreibweise nur schwer lesbar - ev. waere eine Idee, dass zu Beginn oder am Ende eines Artikels auf die Gendergerechtigkeit hingewiesen wird, sodass auf diese komplizierte Schreibweise verzichtet werden koennte? Dies waere eine Aufwertung des Lesegenusses. Um Missverstaendnissen und langen Diskussionen vorzubeugen, ich bin nicht per se gegen diese Schreibweise, aber es geht (fuer mich) auch um ein Lesevergnuegen, welches sich bei derart formulierten Beitraegen leider in Grenzen haelt!
    Schoenen Gruss
    MM.

    Autor: M. Morgenstern

  • Fällt in solchem Zusammenhang eigentlich auf - oder ist das nur mein Eindruck eines "Mieters mit geringem Verstand" - dass jede Menge potentieller Wohnraum in der Stadt errichtet wird, für dessen Nutzung ich beispielsweise keineswegs infrage komme? Ich sehe den Neubau auf dem Gelände der Villa Hartenau, im Bereich der Messe sind gestern einige Arbeiter durch eine offenbar billige Decke gebrochen, im Bereich einer alten Villa in Geidorf wird entgegen der Baudichte ein Objekt durchgeprügelt, 4 oder sechs Geschosse sollen statt dem ehemaligen Sparmarkt ganz in der Nähe hochgezogen werden, der Kolpinghof hatte ähnlichem zu weichen, dann gibt's noch das ehemalige Kommod, Andreas-Hofer-Platz, Reininghausgründe etc. etc. Fällt eigentlich auf, dass hier immer die gleichen Investoren im Spiel sind, die diesen potentiellen Wohnraum infolge an andere Investoren verchecken? Keine Rede davon, erschwinglichen Wohnraum etwa für mich anzubieten, sondern "Anlegerwohnungen". Sind solche Fragen Teil der "Baukultur" oder wieder mal nur Äpfel und Birnen vom Mracek?

    Autor: Wenzel Mracek

  • Lieber Wilhelm Hengstler, deine Kommentare sind immer willkommene Erfrischung, verleiten mich aber doch von Zeit zu Zeit zum Widerspruch. Denn "von so geringem Verstand" ist der hier über eine kleine veranstaltung nachdenkende Auto wohl nicht, wie er es gerne vorgibt. Du hast ganz richtig aus einer Definition zitiert "dass Baukultur alle menschlichen Anstrengungen umfasst ...... ". Daraus leitet sich ab, dass Baukultur uns eben alle betrifft! "Die Mieter mit geringem Verstand" ebenso wie die Bewohner der von Dir in´s Spiel gebrachten Megastädte. Ein "(Über-)Lebensthema", um bei deinen Worten zu bleiben, ist Baukultur daher nicht (nur) für Architekten, sondern für jedermann und jede Frau. Egal ob sie dafür arbeiten, als Bauarbeiter, LKW-Fahrer, Spengler, Hauswart oder ob sie dort wohnen, arbeiten, ihre Zeit verbringen.
    Ich denke es ist wesentliche Aufgabe einer Vermittlungsinstitution wie es das HDA eine ist, auf diesen Umstand hinzuweisen. Dass Baukultur ALLE angeht. Dass alle im Rahmen ihrer demokratischen Möglichkeiten Einfluss nehmen können. Das Reden über Baukultur ist der erste Schritt. Hierbei ist es eine ganz essentielle Notwendigkeit die Sprache zu finden. Die Ermächtigung über Baukultur zu sprechen ist nicht einfach. Es geht nicht um eine Spezialistensprache die es zu erlernen gäbe. Es geht darum, dass die wenigsten von uns gelernt haben räumliche (mit Gebautem in Verbindung stehende) Empfindungen in Sprache umzusetzen. Es wäre schön, wenn Menschen wie Du, also solche die mit der Sprache sehr vertraut sind, die in der Welt zwischen den Worten und den Bildern zu Hause sind dabei behilflich wären.
    Es ist dies einer der gründe, wieso wir mit verschiedensten Bevölkerungsgruppen reden: mit SchülerInnen, mit StudentInnen, mit KünstlerInnen und mit PolitikerInnen, um nur einige zu nennen eben auch: weil alle von dem Thema Baukultur betroffen sind. So wie wir immer wieder für die Einhaltung der Menschenrechte eintreten müssen, so müssen wir uns auch für die Baukultur in einem humanitären Sinn einsetzen.
    Danke Dir für deinen Beitrag!

    Autor: Günter Koberg

  • TEAM A GRAZ hat einen Kindergarten in Peggau mit 2 Gruppen, eine Gruppe mit 25 Kindern, eine mit 20 Kindern = 45 Kinder geplant. Kosten incl. Einrichtung € 750.000,- netto bei 500 m² Nutzfläche. Warum sind die Projekte Prohaskagasse und Schönbrunngasse so viel teurer? Mit freundlichen Grüßen

    Autor: Arch.Dipl.-Ing.Herbert Missoni, TEAM A GRAZ

  • Es ist sehr zu begrüßen, dass ein nicht in Graz verhafteter, fachlich qualifizierter Experte für Stadtplanung den für Graz so wichtigen Posten des Stadtplanungschefs übernehmen soll. Gleichwohl wäre es interessant zu erfahren, wie diese Auswahl zustandekam. Wurde ein Hearing mit mehreren KandidatInnen veranstaltet? Gab es eine Expertenkommission? Oder handelt es sich bei der Entscheidung um einen Alleingang Nagls?

    Autor: Fabian Wallmüller

  • finde ich immer wieder richtiggehend erheiternd:...vor jeder wahl werden die identischen frage-antwortspiele mit den wahlwerbenden politikern in sachen baukultur, architektur, innovation,sozialer wohnbau, etc.etc.bühnenreif gespielt!...so, als ob in zukunft die grossen innovativen "würfe" jedes mal zu erwarten wären!

    ..immer das gleiche ernüchternde fazit nach der wahl:...nichts neues im lande dänemark!..aber bekanntlich sind papier und leere worthülsen geduldig!!...und das nichterfüllen von vollmundigen ansagen und versprechungen bekanntlich nur beim salzamt einklagbar!
    ergo:..die wortspenden diverser politiker kann man tunlichst, und das konsequent im rethorischen papierkorb entsorgen!!

    Autor: arch.di viktor jung

  • Allen Unkenrufen im Vorfeld des Wettbewerbs zum Trotz kann man den Gewinnern des Verfahrens zu ihrem Projekt nur gratulieren. Es ist ihnen gelungen, einer ebenso heiklen wie sensiblen Bauaufgabe ein Maximum an Qualität für die zukünftigen NutzerInnen abzugewinnen. Sich einer solchen Herausforderung zu stellen: Das ist Architektur!

    Autor: Fabian Wallmüllerfqb

  • ...dass architekten als planer in diversen gazetten nicht genannt werden, ist ja schon die normalität!

    Autor: viktor jung

  • Ein Ansatz dem ich sehr viel abgewinnen kann, vor allem dann, wenn die Initiativen, die sich um eine Vermittlung von Architektur auf Augenhöhe bemühen, auch einen dem entsprechenden Etat zur Verfügung hätten.
    Denn es mangelt weder an guten Ideen noch an kompetenten und engagierten Personen, die das ohnehin praktizieren, engagiert mit viel Enthusiasmus und wenig Mitteln.

    Autor: ute angeringer-mmadu
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