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WB-Entscheidung
Baukulturgemeinde-Preis 2016 – Preisträger

Im Rahmen eines Fests der Baukultur im Wiener Palais Eschenbach präsentierten LandLuft und der Österreichische Gemeindebund am 28. Jänner 2016 die Gewinner des LandLuft Baukulturgemeinde-Preises 2016. In einem mehrstufigen Verfahren hatte die ExpertInnen-Jury zehn österreichische Gemeinden sowie eine Region für den Preis nominiert.
Der Baukulturgemeinde-Preis 2016 ging schließlich an Krumbach und Lustenau in Vorarlberg sowie an Ybbsitz in Niederösterreich.
Ernsthofen (Niederösterreich), Fließ (Tirol), Moosburg und Velden am Wörthersee (Kärnten) sowie die Region Südsteiermark dürfen sich über Auszeichnungen freuen.

Preisträger 2016

Krumbach (Vorarlberg)
Das im Vorderen Bregenzerwald gelegene Krumbach hat 1.040 Einwohner. In den meisten österreichischen Gemeinden dieser Größe findet sich all das längst nicht mehr: fünf Gasthäuser – einige davon mit überregionaler Ausstrahlung, zwei (kleine) Kurhäuser, ein Caféhaus am Dorfplatz, 130 Gästebetten, ein Nahversorger sowie ein Sennerei-Verkauf, eine Bank und ein Friseur, ein Sozialzentrum und ein Haus für betreutes Altenwohnen. Und – als Sahnehäubchen und Beleg für den Stellenwert des öffentlichen Verkehrs – sieben von internationalen Architekturbüros gestaltete und rund um den Globus publizierte Bushaltestellen.
Auch wenn diese Kennwerte für sich sprechen, sagen sie noch wenig über das eigentliche Phänomen Krumbach. Denn die meisten dieser Bauten sind von eindrucksvoller Qualität, vielfach publiziert und ausgezeichnet, nicht nur unter dem Gesichtspunkt des hohen architektonischen Niveaus, sondern auch unter den Aspekten von Nachhaltigkeit und Energieeffizienz (viele Neubauten mit Passivhauswerten) sowie wegen ihrer teils erstaunlichen Entstehungsgeschichten. Sie drehen sich um vielerorts virulente Fragen wie Ortskernentleerung, Zersiedlung und Kulturverlust im ländlichen Raum.

Lustenau (Vorarlberg)
Lustenau im Vorarlberger Rheintal ist ein sonderbarer Ort, städtebaulich nicht zu definieren und kaum zu beschreiben. Weil Lustenau keine Vergleiche kennt. Mit nahezu 23.000 EinwohnerInnen ist Lustenau größer als manche österreichische Kleinstadt, aber weder als Stadt noch als Dorf zu identifizieren. Den Straßen fehlt grundsätzlich jene Logik, der man nur zu folgen braucht, um etwa zu einem Zentrum zu finden.
Historisch war der Ort eine Ansammlung von Landwirtschaften, weit verstreut zwischen Obstgärten. Die im 19. Jahrhundert boomende Textilindustrie, aus der Schweizer Nachbarschaft importiert, hat dieser Gemeinde zu einem beachtlichen Wohlstand verholfen. An einigen stattlichen Villen ist das noch erkennbar. Orte von der Größe und Struktur Lustenaus bringen regelmäßig auch die Jury des Baukulturgemeinde-Preises – der ja auf ländliche Verhältnisse fokussiert – an ihre Grenzen. Wie sind globale Dynamiken, die auch die Entwicklung von Lustenau bestimmen, zu bändigen? Welche Maßstäbe sind hier anzusetzen? Wohin kann die Entwicklung im besten Falle gehen? Das Bewusstsein für Baukultur ist in Lustenau sehr früh gewachsen. 1986 wurde der erste Gestaltungsbeirat konstituiert – somit schon zwei Jahre nach dem ersten legendären Salzburger Gestaltungsbeirat. Also lange bevor große österreichische Städte diesem Beispiel folgten und sich dieses Modell auch in Vorarlberg etablierte.

Ybbsitz (Niederösterreich)
Ybbsitz, im niederösterreichischen Mostviertel gelegen, hat knapp 4.000 EinwohnerInnen. Seinen Wohlstand verdankt der Ort zwei Flüssen (an deren Kreuzungspunkt es liegt), dem Kraftstoff Holz (aus den dichten Umgebungswäldern) und seiner Nähe zum steirischen Erzberg. Wasserkraft, Holz und Eisen, auf diesen Elementen haben die BewohnerInnen sehr früh schon ihre wirtschaftliche Existenz aufgebaut. So erfolgreich, dass die Wirkung noch bis heute in einer urbanen Baustruktur und sehr stattlichen Häusern Niederschlag findet.
Ybbsitz passt deswegen gut in die Riege der Baukulturgemeinden, weil sie zeigt, wie die Besonderheiten der Landschaft von Menschen genutzt werden und ihr Wirtschaften aus speziellen Bedingungen Einzigartiges entstehen lässt. Geschichte wirkt fort und bleibt bis in die Gegenwart fruchtbar, wenn die unerbittlichen Veränderungsdynamiken auch als Chance begriffen und die Gestaltungsansprüche mit den Erfordernissen der Gegenwart abgeglichen werden. Ybbsitz setzt noch heute auf die Eisenbearbeitung als wirtschaftliche Grundlage. Eisen wurde als Thema eigener Identität und Außenwirkung neu – und so wirkungsvoll – etabliert, dass nicht nur ca. 60 Prozent der Bevölkerung davon leben, sondern auch der Tourismus aus dem Thema Eisen seinen Nutzen zieht. Landesweite Auszeichnungen hat Ybbsitz bislang einige gesammelt, mit dem europäischen Dorferneuerungspreis 2006 auch eine beachtliche internationale Anerkennung. Die nationale Aufmerksamkeit ist längst überfällig und zu Recht mit dem Baukulturgemeinde-Preis erreicht.

Auszeichnung 2016

Moosburg (Kärnten) – Zukunft wird gemacht
Aufgeteilt auf 35 Ortschaften im Hinterland des Wörthersees, pflegte Moosburg bis in die 1980er Jahre ein bescheidenes Dasein. Konsequente Beteiligungsprozesse zur Orts- und Regionalentwicklung seit dem Beginn der 1990er Jahre haben den Ort mittlerweile zur Innovativsten Gemeinde Österreichs und zur Europäischen Dorferneuerungsgemeinde gemacht. Mit dem Bildungscampus positioniert sich Moosburg als dem lebenslangen Lernen verpflichtete Kommune und will bis 2020 sogar DIE Bildungsgemeinde Österreichs werden.
Die Baukultur fußt auf den seit den 1990er Jahren regelmäßig erarbeiteten Entwicklungskonzepten, in die auch externe Expertise einfließt. Diese haben die Nahversorgung im Ortszentrum gesichert, sehen Beratung für private Bauherren vor und schlagen sich in diversen Bauprojekten nieder: Wertstoffsammelzentrum in Kooperation mit Nachbargemeinden, Umbau einer alten Schule zum Wohnhaus, eine Wohnanlage in der Ortschaft Tigring, Neubau bzw. Neugestaltung von Sportzentrum, Gemeindezentrum und Dorfplatz. 2010 startete Moosburg einen Zukunftsentwicklungsprozess mit den Schwerpunkten Bildung, Wirtschaft, Verwaltung und Energie. Er fand seinen Niederschlag u. a. im Ausbau des Bildungscampus sowie in der Etablierung eines kommunalen Co-Working-Spaces.

Velden (Kärnten) – Die Rückkehr zur Baukultur
Velden am Wörthersee ist einer der bekanntesten und beliebtesten Fremdenverkehrsorte Österreichs und verfügte mit der Wörtherseearchitektur einst über eine stilprägende, im 20. Jahrhundert in Vergessenheit geratene Baukultur. Die Beliebtheit der Urlaubsdestination ließ die Immobilienpreise steigen und steigen, die Investoren rangeln um die besten Plätze am See und die Gebäude sollten in den Himmel wachsen, um mehr Profit pro Quadratmeter Grund abzuwerfen. Die hohe Zahl der Zweitwohnsitze schien bis in die 1980er Jahre in indirekt proportionalem Verhältnis zur darniederliegenden Baukultur zu stehen.
Erste Maßnahmen zur Wiederbelebung der Baukultur waren kommunale Architekturwettbewerbe, die Errichtung der Seepromenade oder eine Aktion zur Förderung ortsbildkonformer Fassadenfarben. Ein wichtiger Schritt war die Einsetzung eines Architekturbeirats. Er federt die Wünsche der Investoren gegenüber der Gemeinde ab, seine Entscheidungen sind für den Gemeinderat bindend. Als Leitprojekte, die den „Willen zur Reparatur“ ins Werk setzen, gelten der zeitgenössische Zubau zum Schloss am Wörthersee, das als Luxushotel konsumfreudige Klientel nach Velden lockt, sowie der Shared Space am berühmten Corso, wo das Recht des Schwächeren nun ein gefahrloses Flanieren ermöglicht, ohne den Autoverkehr ganz auszusperren.

Ernsthofen (NÖ) – Ein Ort der Kommunikation
In Ernsthofen am westlichen Rand von Niederösterreich herrscht ein ungewöhnlich großer Zusammenhalt unter den EinwohnerInnen. Die Kultur des Miteinanders und die Bereitschaft, immer und überall mit anzupacken, haben Ernsthofen zu dem gemacht, was es heute ist: eine ländliche Gemeinde mit Bevölkerungszuwachs, guter Verkehrsanbindung, reichem Freizeitangebot und gepflegten Sozialbeziehungen, die in den vergangenen 15 Jahren eine Baukultur im besten Wortsinn geschaffen haben.
Die ErnsthofenerInnen bringen sich z. B. in Arbeitsgruppen zur Zukunftsentwicklung oder zu Sozialthemen ein und bereiten dort auch richtungsweisende Bauprojekte vor, von Infoleitsystem und Skaterpark bis zum Haus für betreubares Wohnen, von der kommunikationsfördernden Neugestaltung des Ortsplatzes bis zum Schulumbau und dem Neubau einer Musikschule. Mit unzähligen Freiwilligenstunden half die Bevölkerung mit, die Baukosten auf ein leistbares Maß zu senken. Baukultur ist in Ernsthofen Teil der Gemeindestrategie und schlägt sich u. a. in Beratungen für BauwerberInnen sowie in der regelmäßigen Erstellung von Ortsentwicklungskonzepten nieder.

Fließ (Tirol) – Eine steile Entwicklung
Fließ ist ein Haufendorf im Tiroler Oberland und liegt auf einem Plateau etwa 200 Meter über dem Inn. Einzigartige keltische, römische, rätische und spätere Funde belegen die Rolle von Fließ als wichtige Station im europäischen Altstraßennetz. Wie viele ländliche Gemeinden hatte es vor einigen Jahren stark mit Abwanderung zu kämpfen. Neben fehlender Infrastruktur im Zentrum war auch die eingeschränkte Mobilität für die Menschen in den verstreuten Ortsteilen dafür ausschlaggebend. Ein Nachdenkprozess und das Ideenpotenzial im Ort haben seit 1999 zu einer Fülle von baukulturellen Aktivitäten geführt, die schließlich den Umschwung gebracht haben und dem Ort mittlerweile eine steigende Einwohnerzahl bescheren.
Die kluge Baulandpolitik der Gemeinde zielt auf Betriebsansiedlungen und Belebung des Ortszentrums ab. Dort schafft eine aus einem Architekturwettbewerb hervorgegangene, städtebaulich bemerkenswerte Baulösung Raum für Nahversorgung, Gemeindeverwaltung, Gemeindearzt, betreubares Wohnen, Startwohnungen für junge BürgerInnen sowie eine Tiefgarage mit freigelegten Ausgrabungen. Zudem erwarb die Gemeinde ein altes, zentral gelegenes rätoromanisches Mittelflurhaus, investierte in seine Sanierung und schaffte Raum für kommunale Nutzung.

Region Südsteiermark – die BauKulturlandschaft
Die Südsteiermark hat eine ausgeprägte Kulturlandschaft mit steilen Hügeln, Wäldern, Weingärten und dazwischen gestreuten landwirtschaftlichen Anwesen. Der durch den (Wein)Tourismus ausgelöste Bauboom führte zur Zersiedelung und teils groben Eingriffen in die Landschaft. In der Region rund um den Naturpark Südsteiermark arbeitet man deshalb seit Jahren daran, ein Bewusstsein für baukulturelle Qualität und einen sensiblen Umgang mit landschaftlichen Ressourcen zu schaffen. 2007 erarbeiteten die Gemeinden der Region ein Leitbild zur Baukultur, inkl. Wettbewerbsverpflichtung für kommunale Hochbauten. Die Gemeinderäte beschlossen es als Verordnung und ebneten so den Weg für Gestaltungsbeiräte, die privaten Bauherren mit einem gedruckten Bauherrenbegleiter Bauen in der Steiermark zur Hand gehen.
Ermutigt und gestützt durch die Baukulturinitiativen und die Gestaltungsbeiräte werden die Beispiele guten Bauens in der Südsteiermark mehr, allen voran die architektonischen Landmarks innovativer Weinbaubetriebe. Der Naturpark Südsteiermark beansprucht ebenfalls eine Vorreiterrolle und hat in Kaindorf an der Sulm, seit der Gemeindefusion ein Teil von Leibnitz, die ehemalige Meierei von Schloss Seggau renoviert und adaptiert. Jetzt sind in drei ehemaligen Wirtschaftsgebäuden aus dem 16. Jahrhundert das Büro des Naturparks, das Regionalmanagement, eine Regionalausstellung, eine Vinothek und ein Gastronomiebetrieb untergebracht, im Hof können Veranstaltungen durchgeführt werden. (Fotos s. Fotoleiste Seite 2)

Nominierte 2016

Thalgau (Salzburg)
In Thalgau, einer Gemeinde unweit von Salzburg, hatten Baukultur und zeitgenössische Architektur bis zum Beginn des neuen Jahrtausends einen schweren Stand. Als „Eisbrecher“ fungierten der Neubau eines Seniorenwohnheims und eines Kindergartens (2000) sowie ein Öko-Passivwohnhaus für drei Parteien auf einem Einfamilienhausgrundstück (2002). Es folgten die Umsetzung eines Hochwasser- schutzkonzepts, die Entwicklung eines Energieleitbildes und eines räumlichen Entwicklungskonzeptes unter Einbeziehung der Bevölkerung sowie der Neubau eines Biomassekraftwerks, an das alle kommunalen Bauten angeschlossen sind. Die Wasserversorgungsanlage Enzersberg bewahrt die familienfreundliche Gemeinde 200 Jahre lang vor dürren Zeiten.
Um der drohenden Wohnungsnot vorzubeugen, stellte die Gemeinde 2 ha Grund zur Verfügung und bewirkte die Errichtung von rund 200 neuen Wohnungen. Sanierte Schulbauten, ein Naturschwimmbad, ein revitalisierter und für gewerbliche Nutzung umgerüsteter Bauernhof, Gebäude für betreutes Wohnen im Zentrum sowie die 2016 geplante Finalisierung der Ortsplatz-Neugestaltung sind erwähnenswerte Projekte im baukulturellen Portfolio Thalgaus.

Mils (Tirol) – Dorfzentrum mit Sonnenenergie
Mils ist eine Speckgürtelgemeinde im Osten von Innsbruck und startete seine baukulturelle Entwicklung Ende der 1990er Jahre mit den Zielen, leistbaren Wohnraum zu schaffen, Betriebe anzusiedeln und das Dorfzentrum zu attraktivieren.
Eine gemeindeeigene GmbH kaufte Grundstücke privater Besitzer auf und widmete ein Betriebsgebiet. Die angesiedelten Unternehmen schufen bis 2013 800 neue Arbeitsplätze – und spülten reichlich Kommunalsteuer in die eigene sowie in die Gemeindekasse der Nachbargemeinde Baumkirchen, die dafür auf die Ausweisung eigener Gewerbeflächen verzichtet.
Ein baufälliges Gehöft mitten im Dorf wurde nach Machbarkeitsstudie und Architekturwettbewerb zum Gemeindezentrum umgebaut. Auch dem Neubau der Volksschule sowie der Neugestaltung des Dorfzentrums gingen Architekturwettbewerbe voran. 2006 erstellte Mils ein Verkehrskonzept, das vor allem für FußgängerInnen und RadfahrerInnen spürbare Erleichterungen vorsieht. Das kommunale Energiekonzept orientiert sich an den Kyoto-Zielen und weist in Richtung Sonnenenergie. BürgerInnen erhalten kostenlose Beratung in Energiefragen.

St. Johann in Tirol – Masterplan Ortskern
Den Beginn der baukulturellen Entwicklung markiert ein 2006 gestarteter Leitbildprozess zur Zukunft der Gemeinde, an dem sich etwa hundert BürgerInnen beteiligten. 2010 wurde er mit externer Beratung fortgesetzt, das Projekt Masterplan Ortskern erstmals als Leuchtturmprojekt definiert und ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben. 2015 wurde der erste Teil des Projekts fertiggestellt. Das Bauprojekt „Haus der Jugend“ wiederum schafft eine erfreuliche Symbiose zwischen Jugend, Sport und diversen Vereinsaktivitäten.
Durch den Um- und Ausbau des Hotels Post sowie die Errichtung neuer Wohneinheiten entstand ein neuer öffentlicher Platz im Zentrum der Gemeinde. In Kooperation mit dem Hotel wurde der Posthof mit den neuen – im Rahmen vom Masterplan Ortskern entwickelten – Sitzmöbeln bemustert. Die Möbel können von Posthof-BesucherInnen bewertet werden. Auf Basis dieser Bewertungen werden die Möbel- Typen für das erste Neugestaltungsprojekt ausgewählt.

LandLuft Baukulturgemeinde-Preis Allgäu

Auszeichnung 2016

  • Holzgünz, Unterallgäu / Bayern
  • Irsee, Ostallgäu / Bayern
  • Wolfertschwenden, Unterallgäu / Bayern

Auszeichnung Innenstadtentwicklung 2016

  • Memmingen, Unterallgäu / Bayern

Nominierungen 2016

  • Ettringen und Mauerstetten, Unterallgäu / Bayern
  • Wangen / Deuchelried, Westallgäu / Baden-Württemberg

Verfasser / in:

LandLuft Verein zur Förderung von Baukultur in ländlichen Räumen
Redaktion GAT GrazArchitekturTäglich

Datum:

Mo. 01/02/2016

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Infobox

LandLuft Baukulturgemeinde-Preis 2016

Krumbach, Lustenau und Ybbsitz erhielten einen Preis, Ernsthofen, Moosburg, Velden und die Region Südsteiermark eine Auszeichnung.

Der Preis würdigt Kommunen, die auf innovative bauliche Gestaltung als wichtige Strategie einer zukunftsorientierten Gemeindeentwicklung setzen. Zentrales Handlungsprinzip ist dabei die Einbindung der BürgerInnen in die Gestaltung ihres Lebensraums.

Eine umfangreiche Publikation sowie eine Wanderausstellung zeichnen die baukulturellen Prozesse der prämierten Gemeinden nach und sollen zum Abenteuer Baukultur ermutigen.

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