PLUS / MINUS _ Laubsauger

Diskurs?

Nur eine kurze Frage: Statt mit Verboten zu wedeln, hat schon jemand mit diesem Herren gesprochen und eventuell gemeinsam eine Lösung erarbeitet? Wie zum Beispiel die Anschaffung einer leisen Kehrmaschine (Gibt es unter 100€, bei 700 Bewohnern, wenn 30% zusammenzahlen sind das 4e pro Nase) oder eventuell sogar ein gemeinschaftlicher Laubrechensonntag?

Es gibt viele bessere Alternativen als sich über andere im Internet aufzuregen und auf Verbote zu pochen. Das hat ein bisschen was von der alten Dame, die am Fenster nur darauf wartet, die Polizei rufen zu dürfen. (Ohne persönlichen Angriff)

bessere Alternative

Ich stimme prinzipell zu, dass das Miteinander-Reden, um eine gute Lösung zu finden die bessere Alternative ist - wäre - aber leider muss man immer wieder feststellen, dass vieles in unserer Gesellschaft nur über Verbote (oder sehr hohe Kosten) durchgesetzt werden kann. Der Hausmeister in der Eisteichsiedlung hätte den Laubsauger doch auch jetzt schon, vor dem Verbot, verräumen und durch weniger feinstauberzeugende Alternativkehrmethoden ersetzen können, wenn er, ja wenn er die Einsicht hätte, dass diese Geräte in mehrerlei Hinsicht schlecht für die Umwelt sind. Informationen darüber hat es in ausreichendem Maß in allen Medien gegeben.
Außerdem: Pardon, aber die Aufgabe von mir als Journalistin ist nicht, mit diesem Hausmeister zu reden und mit der Hausgemeinschaft eine bessere Lösung zu erzielen, sondern solche Dinge aufzuzeigen und damit Bewusstsein zu schaffen.

Aber warum denn nicht ?

"Außerdem: Pardon, aber die Aufgabe von mir als Journalistin ist nicht, mit diesem Hausmeister zu reden und mit der Hausgemeinschaft eine bessere Lösung zu erzielen, sondern solche Dinge aufzuzeigen und damit Bewusstsein zu schaffen."

Meine Güte, Ihre Antwort hat in etwa die gleiche Tatkraft wie jene, welche Sie in Ihrem Beitrag so sehr anprangern. Ich frage also direkt : Ja aber warum denn nicht mit dem Hausmeister oder der Hausgemeinschaft reden? Warum nicht direkt selber aufmerksam machen? Ein netter Anruf hätte das Problem auf direkterem Wege lösen können und sie hätten auch den Kommentar gar nicht erst schreiben brauchen? Das wäre effizient, konsequent gewesen. Egal ob Journalismus oder nicht?

Kommentar antworten