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Ich bin nicht Teil eines Zustandes,

und schon gar nicht eines Zustandes namens "Postmoderne". Mir kommt aber diese seltsame Sprache, die solches behauptet, sehr "postmodern" vor, hat doch "postmodernes" Denken frei nach Feyerabends Slogan 'anything goes' dazu geführt, dass man (als Postmoderner) alles irgendwie cool finden kann, wenn es nur irgendwie gut klingt oder gut ausschaut. Diesen postmodernen Fundamentalrelativismus kann ich aber sehr wohl blöd finden. Was das "Ablaufdatum" der beiden Projekte betrifft, sehe ich eigentlich keinen Grund, sie nicht durch etwas Besseres zu ersetzen, worunter natürlich auch "besser nutzbar" und "besser funktionierend" zu subsumieren werden kann. Hier nach "Denkmalschutz" zu rufen mutet doch äußerst übertrieben an. Ich sehe es ganz evolutionär: Architektur, die sich bewährt (und dazu gehört mehr, als Ikone einer Modeströmung zu sein), überlebt im allgemeinen auch.

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