Reply to comment

Die Mehrheit: Unbelehrbar!

Die Kritik von Wenzel Mraček ist in jedem Detail berechtigt. Einfach in der Jauerburggasse 15 ein eingeschossige Werk- oder Lagergebäude durch einen sechsgeschossigen Wohnblock zu ersetzen, kann wohl nicht als erwünschte Stadtentwicklung bezeichnet werden. Aber: alles, was jetzt - angesichts der überhitzten Stadt - immer stärker als Fehlleistungen der Stadtregierung aufgelistet wird, hat sich schon vor Jahren deutlich abgezeichnet. Als ich gegen die ohne irgendeinen Ausgleich erfolgte Versiegelung des Joanneum-Parks protestierte, wo blieb da die Unterstützung? Als der Wahnsinn der Schlägerung tausender Bäume für das Murkraftwerk mit mächtigen Demonstrationen kritisiert wurde, was geschah bei der anschließenden Gemeinderats-Wahl? Die Betonierer-Parteien wurden von den Grazer mehrheitlich bestätigt. Und am Tag danach erfolgte der Todesstoß für den natürlichen Grünraum. Kürzlich hat eine Sprecherin des ORF Steiermark sogar von einer Badebucht beim neuen Augarten gesprochen. Will man einfach nicht wahrhaben, dass das Baden in der Mur wegen der Keimbelastung überhaupt verboten ist? Und nicht zu vergessen den eloquenten UH mit seinem Gaukler-Spruch: "Wo jetzt ein Baum steht, werden künftig drei stehen." Es wäre zum Lachen, wäre es nicht so traurig.
Also: wieso nur den Bürgermeister allein anprangern? Es ist leider ein unbelehrbarer Teil der Grazer, die sich alles mögliche vorgaukeln lässt und damit genau diese Politik verschuldet, die den Grazern ihre Zukunft stiehlt!

Reply

The content of this field is kept private and will not be shown publicly.

CAPTCHA

This question is for testing whether you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.
Kommentar antworten