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Würde hierorts nur halb so

Würde hierorts nur halb so viel Energie wie in vollmundige Ankündigungen in ernsthafte Realisierungsabsicht - also vorausschauende Planung und Umsetzung - gesteckt, "Stadtväter" wären wählbarer, Verwalter*innen wären glaubhafter und , Bürger*innen wären nicht so oft frustriert über Versäumnisse und Fehler. Ein Beispiel: die großspurig angekündigte "Kulturachse" vom Schlossberg über den Karmeliterplatz in den Stadtpark - ein Mauseloch in der Stadtmauer, das jahrelang in eine unbefestigte Abgrabung der Wiese geführt hat, die nach Regenfällen zur rutschigen Schlammlacke wurde. Nun ist der Durchstich halbwegs saniert, doch das Ergebnis ist never ever eine Kulturachse.
Die Ursachen für solche Missstände, die sich in langen Listen fortsetzen ließen, sind meiner Meinung nach. Ankündigungspolitik als kurzfristiges und kurzlebiges Pop Up (für "politisches Kleingeld"), fehlende Masterpläne und Weitsicht, fehlende fachliche Kompetenz und keine bis äußerst "zache" Kooperation aller Abteilungen und Ämter, die für urbane Eingriffe zusammenarbeiten müssten (hört man immer wieder von Insidern).

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