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Wahr ist vielmehr... das Gegenteil!

Sehr selten bringe ich mich in diesem Forum ein. Im Text von Elisabeth Kabelis-Lechner stecken aber u.a. so viele eklatante Unwahrheiten, dass ich nicht umhin kann, ein paar Fakten anzumerken:

1.) Im Bestand zeigen sich fast alle Hofflächen weitgehend versiegelt bzw. bebaut. Nur 8 Liegenschaften im gesamten Planungsgebiet haben einen gut begrünten Garten. Mit der allmählichen Umsetzung des Bebauungsplans wird es auf weiteren 8 Liegenschaften zu einer erheblichen Entsiegelung kommen, auf allen anderen zu keiner Veränderung bzw. einer ähnlichen Bilanz.

2.) Die grundstücksbezogenen Bebauungsdichten liegen im Bestand zwischen 0,3 und 4,7; blockweise berechnet für den Nordteil knapp unter 2,0 und für den Südteil deutlich über 2,5. Die Dichten des Flächenwidmungsplans orientieren sich also am Bestand.

3.) Abgesehen von Dachraumausbauten ermöglicht der Bebauungsplan nur bei 5 Liegenschaften eine Dichteüberschreitung; diese entsprechen in Summe einer BGF von rund 870m2. Die BGF im Planungsgebiet beträgt insgesamt weit über 50.000m2 …

4.) Die kritisierte „zweite Zeile“ (Liegenschaften Idlhofgasse 83-107) ist sinnvoll! Ihre Errichtung ist nur bei Abbruch der bestehenden Hofbebauungen zulässig, damit entsteht mehr Grün und verschwinden die Brandwände an den Grenzen zu den Nachbargärten. Von Dichtemaximierung kann keine Rede sein, die Dichte auf diesen Liegenschaften liegt nach Vollausbau bei ca. 1,6.

Bernhard Inninger,
Stadtplanung Graz

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