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Innenhöfe müssen Tabu bleiben!

Es könnten sicher noch weitere Argumente gegen den vorliegenden Bebauungsplan ins Treffen geführt werden, aber es gibt einen entscheidenden Grund, ihn abzulehnen: Die Bebauung von Innenhöfen in der Blockrandbebauung muss weiter ausgeschlossen bleiben. Wenn hier einmal ein Präjudiz geschaffen wird, dann ist der Damm gebrochen. Da ja immer weniger Bauflächen in der Stadt zur Verfügung stehen, würden sich die Investoren auf die Innenhöfe stürzen, Einbauten und Tiefgaragen wären d e r Renner. Ähnliches ist der Stadtplanung ja schon in der Wiener Straße "gelungen" (wo hinter der Straßenfront ein mächtiger Riegel ohne ausreichenden Abstand eingezogen werden soll), auch in der Idlhofgasse sind Hofeinbauten ohne genügend Abstand bewilligt bzw. schon gebaut worden - allerdings ist hier ex definitione keine Blockrandbebauung gegeben. Hier - im Geviert des BBPl. 05.30.0 - ist also ganz klar das eindeutige "Stop!" des Stadtentwicklungs-Konzeptes gültig: keine Verbauung im Innenhof! Der vorgelegte Plan muss also neu gemacht werden. Und last but not least: Bevor die Stadtregierung nach dem 26. September 2021 nicht die Parameter der nun von allen Parteien angestrebten Baubremse erarbeitet hat, müssten a l l e Bebauungspläne sistiert werden. Graz braucht dringend eine Atempause und die Stadt muss neue Planungsgrundsätze erarbeiten, die endlich auch die unaufschiebbaren Erfordernisse des Klimaschutzes und der Lebensqualität ihrer Bewohner berücksichtigen!

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