Recent comments


  • Lieber Peter Laukhardt,
    Nagl abserviert, aber welche Aufträge für Verschandelungen sind schon unterschrieben? Hoffen und beten.....bleiben Sie am Ball! Danke, Astrid

    Autor: Astrid Kohlfürst

  • Ich würde sofort investieren!
    Aber die ASVK sieht das in den Schutzzonen meines Wissens anders!
    Wer wird sich hier durchsetzen?

    Autor: Privater Hauseigentümer

  • Das fehlende Interesse seitens der steirischen Architekten, der ZV, der ZT-Kammer Stmk (Kammer Ktn und Bund waren ebenso wie FH Joanneum, zumindest an einem Tag vertreten) und vor allem der TU Graz mit 13 Professoren / Instituten und entsprechenden Anzahl an Mitarbeitern ist erschreckend und gleichzeitig peinlich! Das Thema der Konferenz war politisch und inhaltlich wichtig.
    Gerade der Konferenzteil in Maribor, wäre für einen Austausch mit dem Nachbarland / deren Universitäten naheliegend gewesen und eine engere Zusammenarbeit für die ganze Region wäre enorm wichtig.

    Autor: Anonymous

  • Sehr gutes Projekt welches den völlig verbauten Innenhof entsiegelt und begrünt und die Lazarettgasse höhenmässig besser einfasst.
    Wenn man dann noch endlich das nahe Rösselmühlareal mit Hochhäusern und Grünflächen aufwerten würde wäre das so ein Gewinn für diese bisher stark vernachlässigte Gegend!

    Autor: Anonymous

  • Dieses Grätzel von Gries kann man bald als Pongraz-Zieseriztsch-City umbenennen.

    Autor: griesbewohner

  • Liebe Karin, sehr gerne. Ich finde, dass das Projekt von Pentaplan tatsächlich Anlass zu einer spannenden und auch gerne kontroversiellen Debatte geben kann. Ich melde mich, wenn ich in Graz bin!

    Autor: Fabian Wallmüller

  • Das "in Wien allenthalben anzutreffenden Mittelmaß an architektonischer Qualität" kann man, meiner Meinung nach, auch der Mehrzahl der bereits fertiggestellten oder fast fertiggestellten Bauten, die sich südlich und westlich vom Park weg entwickeln, zuschreiben. Auch dort ist einiges in den eben erwähnten Braunschattierungen zu finden (und war mit gemeint) und trägt damit nicht gerade zu einem vielfältigen und lebendigen Eindruck oder Ausdruck des neuen Quartiers bei. Von Pentaplan erwarte ich mir mehr, auch ein Mehr an Anmutung, freundlicher Ausstrahlung, einladender Geste und Gliederung, auch wenn nur das Letztere eine eindeutig architektonisch festzumachende Kategorie ist. Das Gegenteil von "Eintönigkeit" ist für mich noch nicht automatisch "geschmäcklerisch anbiedernd", sondern im besten Fall vielstimmig in oder trotz "klarer städtebaulicher Setzung", wie Du meinst. Solche Beispiele finde ich im Copenhagener Nordhavn oder auch in neuen städtebaulichen Erweiterungen und Konversionen in Amsterdam. Aber vielleicht diskutieren wir das einmal vor Ort, gerne meinerseits, aber an einem trüben, regnerischen oder nebeligen Tag wie heute.

    Autor: Karin Tschavgova-Wondra

  • Die Kritik an der mangelnden Steuerung der Stadtentwicklung in Reininghaus durch die Stadt Graz ist berechtigt, sie trifft allerdings im Fall der Bebauung rund um den zentralen Park (Entwurf und Planung: Pentaplan) die Falschen. Denn im Unterschied zu einigen anderen Projekten in Reininghaus, aber auch in der Seestadt ist diese Bebauung weder städtebaulich diffus noch geschmäcklerisch anbiedernd, sonden das eindrückliche Beispiel einer Architektur, die sich durch entschiedene Abstraktion zurücknimmt, um die klare städtebauliche Setzung, den öffentlichen Raum und damit den zentralen Park wirken zu lassen.
    Wenn der Wiener Kollege dazu nur den Kopf schütteln kann, hat das eventuell auch mit dem in Wien allenthalben anzutreffenden Mittelmaß an architektonischer Qualität zu tun, dessen oberste Maxime die Gefälligkeit zu sein scheint. Dass Architektur aber auch unsere Sehgewohnheiten herausfordern kann und soll, scheint hier noch nicht wirklich angekommen zu sein. Umso größere Vorsicht wäre daher angebracht, derartig undifferenzierte Ansichten kritiklos zu übernehmen, zumal sie nicht zuletzt auch den Gehalt des ansonsten zutreffenden Kommentars schmälern.

    Autor: Fabian Wallmüller

  • Die Hervorhebung der Farbwahl, überwiegend eben Brauntöne von hell bis dunkel, sollte die generelle Tristesse des bis jetzt Entstandenen (mit Ausnahme des südlichen Quartiers Q7) veranschaulichen, nicht mehr. Ist also kein Vorwurf an die Stadt, schon gar nicht an die Stadtregierung. Auch die Jury legt üblicherweise nicht Farben fest, sondern beurteilt die städtebauliche und baukünstlerische Qualität von Wettbewerbsbeiträgen.

    Autor: Karin Tschavgova-Wondra

  • In einer Diskussionsrunde mit Stadtrat Rüsch meldete ich mich damals zu Wort und sagte: "Die Frage lautet: können wir uns vorstellen, dass die Stadt Graz fähig ist, nach dem Ankauf von Reininghaus hier eine gute Entwicklung zustande zu bringen? Ich glaube, die Antwort zu kennen."

    Autor: Laukhardt

  • Also für die Farb- und Freiraumgestaltung die Stadtregierung verantwortlich zu machen, geht wohl bissl übers Ziel hinaus. Da sollten mal die Jury-Mitglieder der Wettbewerbe in die Pflicht genommen werden… und nicht nur in Reininghaus! Verglichen mit dem was sonst so in Graz und Umgebung juriert wird, ist das Reininghaus Quartier ja noch richtig angenehm für die Augen.

    Autor: Kein-Nagl-Fan

  • Lieber Peter Laukhardt, natürlich treffe ich Sie hier, wie gewohnt! Ich bin entsetzt, schon beim 1. Bild ganz oben habe ich mich gefragt: wo bin ich hier? In diese Gegend komme ich kaum, nichts ist mir jetzt überhaupt noch bekannt! Und - ich hatte vor mehr als 3 Jahren ja mehrere Gespräche mit der Stadtverwaltung betreffend "Grün", erstens das frühe Mähen, zweitens: Bewuchs auf Verkehrsinseln oder Straßenbeitung stehen lassen, auch bei unbenützten Rasenstücken. Zum Thema Spielplätze hat man mir gesagt: die müssten alle 3 Wochen (!!!!) gemäht werden, auf meine Einwände, ob die Kinder nicht mehr mit ihren Fusserln durchs Gras watcheln dürften, meinte der "oberste" Mäher, er würde die Sache bei dem "ganz obersten Mäher" einbringen. Der rief mich auch an und meinte, er sähe die Sache so wie ich, man hat meinen Vorschlag angenommen und würde Spielplätze und Randstreifen etc. erst später mähen, damit die Bienen ihr Auskommen haben. Hier bei uns in Gösting funktioniert das einigermaßen. Aber wenn neue Straßen- und Gehsteigstücke schon von Haus aus asphaltiert werden? Die Bürger sollen für den Klimaschutz etc. zahlen und die Stadt macht sowas? Alles hirnlos und intelligenzbefreit.

    Autor: Astrid Kohlfürst

  • Auch ich bin jedesmal verblüfft, wieviel Aufwand in die Elemente der Verkehrsanlagen gesteckt wird, seien es Fahrbahntrenner, Gehsteig(kanten), Verkehrsinseln etc. Man hat fast den Eindruck, die Stadt betreibe ein Granit- und Asphaltwerk, dessen Ausstoß unbedingt zu verwerten ist. Wie Frau Lechner hier richtig schreibt, bleibt jeder "Anflug" von Grün in der Regel aus. Dabei gibt es ja doch eine Stadtgärtnerei. In einer Zeit, wo Graz im Sommer zur Gluthölle wird, ist das einfach eine Provokation!
    Da hatte ich mich noch so gefreut, dass meine Einwendung zum Bebauungsplan beherzigt wurde, und der Neubau an der Ecke Köstenbaumgasse um einige Meter zurückversetzt wurde, um in Zukunft eine durchgehende Baumreihe an der westlichen Seite der Karlauer Straße schaffen zu können, die es ja in Ansätzen bereits gibt. Wie es jetzt aussieht, wird das maximal eine weitere Parkspur. Kooperieren die Grazer Abteilungen nicht mehr untereinander?

    Autor: Laukhardt

  • Ist diese Baracke nun noch temporär oder schon dauerhaft? Wir kommen ständig beim Spaziergang daran vorbei und fragen uns, was das eigentlich soll? Es sieht einfach grauenhaft aus und läd nicht wirklich zum Verweilen ein. Auch heute wieder - lt. Homepage sollte es offen haben - hat es aber nicht. Sehr eigenartig alles..
    So eine schöne Stelle an der Mur und dann sowas... Was so ein Platz wohl an Miete kostet?

    Autor: Martina

  • Diese schlüssige Befundung von Architektin DI E. Kabelis-Lechner sollte umgehend weitergeschickt werden an unsere - seit gestern neue - politische Spitze. 

    Nun sind wir ja vielleicht erlöst von derlei behördl. „Willkür“ im Grazer Baugeschehen. Diese Bezeichnung stammt aus einem vernichtenden Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofes, einen ähnlich  gelagerten Fall in Graz betreffend, welches mir vorliegt. 

    Und falls die Frage auftaucht, warum die Wahl so ausgegangen ist, wie sie ist: die von Architektin Kabelis-Lechner aufgezeigten Beispiele sind nur einige der Antworten an den Herrn Ex-Bürgermeister.

    Es gibt aber noch einen anderen Weg, sich gegen diese „willkürliche“ (Zitat) Sichtweise der Baugesetze in Graz zu wehren, nur wissen muß man’s: nämlich bis zum Verfassungs-Gerichtshof zu gehen und zwar gleich nach dem Erkenntnis des VwGH, dem Ende des Instanzenwegs. Dieser gibt wiederholt der örtl. Baubehörde Recht, ohne überzeugende Argumente.
    Wenn man aber die Kraft (und das Geld) aufbringen will, zahlt sich folgendes immer wieder aus: nämlich zum Schluß des Instanzenwegs beim Verfassungsgerichtshof vorstellig zu werden!
    Wie oben schon angedeutet haben wir das in meiner Nachbarschaft durchgezogen - mit größtem Erfolg!

    DI Gerda Missoni, Graz

    Autor: DI Gerda Missoni

  • Vielen Dank für diesen Beitrag. Allein der Vergleich der verlogenen Renderings mit der gebauten Realität spricht Bände. Es bleibt zu hoffen, dass die neue Stadtregierung diesen Unfug abstellt. Man hätte die Namen der Architekturbüros aber schon auch erwähnen können. Auch wenn diese für die ganze Wohnbaumisere nicht allein schuld sind, kann man sie nicht ganz aus der Verantwortung entlassen.

    Autor: Anselm Wagner

  • Dass die ÖVP als stärkste Partei der Ziviltechnikerkammer keine Antworten übermittelt, zeigt von großer Ignoranz und fehlender Wertschätzung gegenüber dem Berufsstand.

    Autor: Elisabeth Kabelis-Lechner

  • Versuchen Sie mal ein ÖV Ticket online mit der GrazMobilApp zu kaufen...
    Was in vielen anderen Städten dieses Planeten in Sekunden funktioniert wird in Graz zum horror.
    Ich kann binnen Sekunden ein Flugticket nach New York am Handy buchen, aber in Graz geht man nach einer Stunde vergeblichen versuchen besser zur trafik und kauft sich ein analoges.
    Beim ÖV in Graz gibt es verdammt VIEL Nachholbedarf!

    Autor: Anonymous

  • Alles schön und gut, aber der Begriff "Grünes Band" ist ein von der EU eingeführte Bezeichnung für ein ganz bestimmtes Territorium in Europa, sicher nicht als Name geschützt, aber doch zugeschrieben. Laut wikipedia wie folgt:
    Das Grüne Band Europa (European Green Belt) ist ein Naturschutzprojekt, durch das der aufgrund des Kalten Kriegs weitgehend naturnah belassene Grenzstreifen des Eisernen Vorhanges quer durch Europa erhalten werden soll. Dieses „Grüne Band“ hat eine Gesamtlänge von über 12.500 km und reicht dabei vom Eismeer im Norden Norwegens bis zum Schwarzen Meer an der Grenze zur Türkei, wobei es entlang von 24 europäischen Staaten verläuft, 16 davon Mitglied der Europäischen Union.[1]

    Autor: Stadtflaneur
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