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  • Das Bundesvergabegesetz enthält keine explizite Regelung darüber, ob bzw. wann das gesamte Protokoll (mit Nennung der VerfasserInnen) der Preisgerichtssitzung allen TeilnehmerInnen zur Verfügung gestellt werden darf. Gemäß dem Wettbewerbsstandard Architektur (§ 20 WOA) ist die Übermittlung des Protokolls des Preisgerichts binnen 8 Tagen vorgesehen. Weiters verpflichten sich die AusloberInnen gemäß § 20 Abs. 5 WOA im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu einer frei zugänglichen Veröffentlichung des Wettbewerbsergebnisses im Internet binnen vier Wochen, wobei unter anderem das Preisgerichtsprotokoll samt TeilnehmerInnenliste veröffentlicht werden soll. Weiters sind die VerfasserInnen der Wettbewerbsabreiten bei jeder Veröffentlichung vollständig zu nennen. Daraus folgt, dass in allen Verfahren, in denen der WSA bzw. die WOA uneingeschränkt Rechtsgrundlage einer Wettbewerbsauslobung oder die Übermittlung des Protokolls mit Nennung der VerfasserInnen explizit vorgesehen ist, keine rechtlichen Bedenken gegen eine Übersendung des vollständigen Protokolls an die TeilnehmerInnen bestehen.

    Rechtsmeinung der Sektion ArchitektInnen der ZT Kammer für Steiermark und Kärnten

    Autor: ZT Kammer Steiermark/Kärnten

  • Danke für diesen Beitrag! Ich gehe oft und gerne am Gritzenweg spazieren, oder auch am Hangweg wo man die Spuren der ehemaligen Landsitze sieht. Es ist ewig schade, wie alles verloren geht!

    Autor: Anonymous

  • Sehr geehrter Herr Dipl. Dolm. Peter Laukhardt,
    wir sind Anrainer am Gritzenweg und haben auf der grünen Wiese ein neumodisches Haus errichtet (Landhausstil mit Giebeldach war für uns auf Grund von diversen Bauvorgaben von Amtswegen nicht umsetzbar). Auch wir begrüßen ihren Artikel und Einsatz für den Erhalt des Einfamilienwohnhauscharakters und Villenviertels und freuen uns schon auf weitere Teile. Bitte noch mehr davon zu den Themen Baierdorf, Gritzenweg, der Villa am Hangweg 14, Geschichte und Kultur am Kollerberg, etc. Als Sachverständiger in der Grazer Altstadtsachverständigenkommission bitten wir Sie auch höflich um Tipps wie hier die Anrainer richtig mit Politik und Amt umzugehen haben, um den Wohncharakter und die Sicherheit dieses Viertels zu erhalten.
    Mit freundlichen Grüßen,
    Anrainer vom Gritzenweg

    Autor: Gritzenweg

  • Vielen Dank Fr. Tornquist für den Buchtipp und die Links, ich melde mich bezüglich der Bestellung! Liebe Grüße, Maria Baumgartner

    Autor: Maria Baumgartner

  • Lieber Herrn Steinegger,

    ich pflichte Ihnen voll und ganz bei und verstehe Ihren Frust. Die Trennung der verschiedenen Funktionen ist meiner Ansicht nach allerdings keine Folge der Urbanisierung oder, etwas neutraler formuliert, einer urbanen Entwicklung, sondern der fordistischen Stadt- und Raumplanung nach der Charta von Athen. Städte sind an sich durch Multifunktionalität und soziale Vielfalt auf engstem Raum gekennzeichnet. Der Stadtplanungsdirektor von Wien, Thomas Madreiter, geht angesichts der vergleichsweise positiven Entwicklungen in Wien (rückläufige MIV-Anteile, bundeslandweit einziger rückläufiger CO2-Verbrauch im Verkehr, geringster Energieverbrauch für Heizen und Warmwasser in Österreich) sogar soweit, dass er sagt: „Die Stadt ist die Lösung, nicht das Problem!“ (vgl. https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/reflexionen/zeitgenossen/207549...). Ich würde das nicht exklusiv sehen, meiner Ansicht nach hat auch die Besinnung auf verdichtete, nachhaltige ländliche Bauformen, wie man sie in vielen Dorfzentren in Österreich noch sieht, durchaus Zukunftsfähigkeit.
    Was ich ungeschaut unterschreibe, ist die Aussage „We want our street back“. Eine BOKU-Projektgruppe ist im heurigen Frühjahr für die Kärntner Straße in Graz übrigens zu einem ähnlichen Ergebnis gekommen. Vom ehemaligen BV wurde ein Foto von Straßgang zur Verfügung gestellt, auf dem kleine Kinder in der Gradner Straße/Kreuzung Kärntner Straße zu sehen sind. Dieses Foto haben die Studierenden als Vorbild für eine Begegnungszone dort genommen (s. https://www.maria-baumgartner.com/_lccms_/_00819/Aktuelles.htm?LANG=ger&...). Ich glaube, dieses Thema muss noch viel offensiver diskutiert werden. Ich persönlich wäre ja für ein Recht auf Begegnungszonen, also dass Menschen wieder – wie es jahrtausendelang der Fall war – das Recht bekommen, im Siedlungs- und Ortsgebiet den gesamten Straßenraum zu nutzen. Die derzeitige Begegnungszonen-Regelung in der STVO sollte also von der aktuellen „kann“-Bestimmung, bei der man von der Gemütslage der Behörden abhängig ist, in einen Rechtsanspruch umgewandelt werden. Wie ist eigentlich der Projektstand von „We want our street back – street back toys“? Und ja, bitte gern um Zusendung des RLB-Einspruchs, tolles Engagement! Liebe Grüße, Maria Baumgartner

    Autor: Maria Baumgartner

  • Sehr geehrte Frau Baumgartner!
    Es ist erfreulich, dass auch die FH die Raumplanung in den Kontext des Klimawandels stellt und in ihr Programm einbezieht. Ja, die Raumplanung ist Teil des Problems, denn was hat sie in den letzten 70 Jahren erreicht?
    Die Region des "steirischen Zentralraums" ist in einem desaströsen Zustand, der für einen sensitiven Menschen eine Zumutung bedeutet, ästhetische Ansprüche beleidigt und - rational betrachtet - unseren Lebensgrundlagen bereits irreversiblen Schaden zugefügt hat und weiter zufügt.

    Raumplanerische Expertise allein genügt nicht. Die legistisch - exekutiven Konsequenzen verfehlter "Raumplanung" sind unzureichend und das Zusammenspiel mit der Stadtentwicklung (Graz) unbefriedigend. Für die Urbanisierung in den suburbanen und peri- urbanen Teilen des Landes kann Raumplanung auch kontraproduktiv wirken, lässt sie doch soziale Mechanismen des Urbanen unberücksichtigt und konserviert die anachronistische Trennung der urbanen Funktionen.

    Diese Zusammenhänge und deren Ursachen habe ich in den letzten Jahren in einer Vielzahl von Kommentaren dargestellt, allen voran in den "Briefen an den Bürgermeister" der Stadt Graz ("dossiers" im GAT - Offene Briefe), im Einspruch zum "Räumlichen Leitbild der Stadt Graz" (kann ich ihnen auf Anfrage zusenden), we want our street back - street back toys (ebenfalls dossiers im GAT) und last - but not least - liegt ein fertiges Manuskript zur Sache vor, ("STADTDOWN") für das ich eine baldige Veröffentlichung anstrebe.

    beste Grüße,
    Wolfgang Steinegger, Architekt

    Autor: Wolfgang Steinegger

  • Liebe Frau Baumgartner
    Danke für den guten Artikel, es ist so wichtig, dass Sie die Studierenden darauf aufmerksam machen, letztlich geht es um unser aller Zukunft.
    Wir möchten auf ein Buch aufmerksam machen, das den Grazer Süden im Szenario des "postfossilen Zeitalters" völlig neu denkt:

    Johannes Fiedler (Hrsg.): Broadacre City 2.0 – postfossil, ein urbanistisches Szenario für 2050, mit Beiträgen von Emilia Bruck, Harald Frey und Astrid Gühnemann; Haus der Architektur 2019, ISBN 978-3-901174-85

    Dieses Büchlein ist im HdA Graz erhältlich und kann auch gerne über uns angefordert werden: office@arch-urb.at (für eine Gruppe von Studierenden können wir gerne eine größere Anzahl zum Portopreis an die FH schicken).

    hier noch en paar links dazu:
    https://hda-graz.at/programm/broadacre-city-2-0-postfossil-ein-urbanisti...

    https://arch-urb.at/broadacre-city-2-0-post-fossil/

    Mit freundlichen Grüßen
    Jördis Tornquist

    Autor: fiedler.tornquist

  • Schön, dass der Spatenstich schon stattfand, aber nicht so schön oder gut ist, dass im aktuell prsentierten Plan des Parks immer noch der Radweg fehlt und man nicht weiß, wo dieser an der sog. Stadtterrasse entlang führen wird. Hinter oder vor dem geplanten Pavillon? Beide Varianten scheinen nicht ungefährlich, weil dort ja einerseits die Straßenbahnhaltestelle situiert werden wird – also Querung der Gleise - und andererseits bzw. auf der anderen, westlichen Seite (zum Park hin) der Erfrischungskiosk mit angrenzender gepflasterter Fläche mit Sitzgelegenheiten bestückt werden wird. Wieder einmal die großflächige Versiegelung von Bodenfläche. Wer erinnert sich nicht an die ehemaligen Gastgärten von alteingesessenen Grazer Wirtshäusern, wo man im Gastgarten unter Obstbäumen oder Kastanien in der Wiese oder auf dem Kies sitzen konnte? Wenn sich Gastgarten, Passanten und RadfahrerInnen diese undifferenziert gepflasterte Fläche teilen müssten, wäre das Chaos vorprogrammiert. Also wieder einmal ein nicht ganz durchdachter und nicht ganz sicherer Radweg? Außerdem fragt man sich, ob der Radweg nach dem Pavillon und der Stadtterrasse vorbei an Bereichen wie Bouldern, Workout, Jugendspiel und Parkschaukeln führen wird, bevor der Radweg vor den Gebäuden, die den Park im Süden begrenzen werden, in die sogenannte Grüne Achse einmündet. Noch eine Frage stellt sich wenn man den Parkplan studiert. Sind die grau eingezeichneten südlichen und nördlichen Begrenzungsflächen des Parks vor den Quartieren Zufahrtsstraßen mit PKW-Verkehr?
    Generell hat man den Eindruck, dass in der Grazer Stadtplanung immer noch jedes Ressort, jede Fachabteilung im stillen Kämmerlein allein vor sich hinarbeitet, unkoordiniert. Wie kann es sonst sein, dass mehr als 4 Jahre, nachdem das Ergebnis des Parkwettbewerbs veröffentlicht wurde, der Parkplan, der aktuell auf der Website der Stadt zu sehen ist, den Radweg vor und in der sog. Grünen Achse nicht nachvollziehbar enthält?

    Autor: Mitglied der Lobby der RadfahrerInnen

  • Wann werden endlich alle!!!! Tiefgarageneinfahren mit Bewegungsmeldern für die Beleuchtung der Ein/Ausfahrten versehen? Abendliche Spaziergänge im städtischen Gebiet würden dadurch sehr viel netter. Strom könnte man auch sparen.

    Ein grauenvolles Beispiel bietet sich uns an der Heinrichstraße (Einmündung Johann-Fux-Berg). Dort ist die gesamte Gebäudelänge grell erleuchtet und man kann sich die Autos in einem "Sockelkäfig" ansehen und dahinter noch ein paar "Radkäfige"…
    Dieser Unsinn fällt mir leider jetzt besonders auf, da wir alle wieder einmal wenig Alternativen zur Bewegung haben. Hat das noch niemanden gestört?

    Auf die Lichtverschmutzung scheint in unserer Stadt überhaupt generell kein Augenmerk gelegt zu werden.

    Autor: Flaneuse

  • Weil kritische (Selbst-)Reflexion keine Eigenschaft unseres HBM und der für die Stadtentwicklung verantwortlichen Dauerlächler ist - siehe das letzte BIG spezial Heft, die offiziellen Seiten der Stadt, diesmal nur der Stadtentwicklung und Baukultur gewidmet.
    Und weil man offensichtlich glaubt, dass der Titel Designstadt schon ausreicht, um eine zu sein. Es wäre zum Lachen, wenn es nicht zum Weinen wär.

    Autor: Innenstadtflanierer

  • Wie schön, dass es dieses "Dorf" noch gibt, Dank des Einsatzes von Herrn Mag. Laukhardt. Und danke, dass sich Herr Mag. Laukhardt um die alten, wertvollen, Dinge in dieser Stadt (www.graz.at), die leider immer weniger werden, kümmert, sich aber auch um die Zukunft von Graz Gedanken macht. Nochmals danke.

    Autor: Neu

  • Mit fasch&fuchs zwei Preise - Hauptpreis und eine Anerkennung - für ein Büro, das auch in der Steiermark situiert ist (mit Hemma Fasch als TU Graz Absolventin). Herzliche Gratulation! Und mit Snohetta ein mittlerweile weltweit agierendes Architekturbüro, dessen Gründer und Ceo Kjetil Thorsen jedem und jeder, die es hören wollen, erzählt, dass er in den Zeichensälen bzw. dem Zeichensaal 3 der TU Graz sozialisiert wurde und alles, was er im Studium gelernt hat, seinem Dort-sein verdankt. Und der betont, dass er in Graz an der TU sein gesamtes Studium absolviert hat und nicht nur ein Erasmussemester. So geschehen bei einer Einladung des Österreichischen Botschafters und seiner Frau anlässlich der Eröffnung der Wanderausstellung "Form and Energy", Architektur aus Österreich, von Otto Kapfinger und Adolph Stiller, die ich im April 2013 in Oslo mit Vortrag an der Uni Oslo eröffnen durfte.
    Ein wenig Patriotismus ist erlaubt, oder?

    Autor: Karin Tschavgova

  • Es mag ja sein, dass dieser Bau gelobt, mit Preisen bedacht wird. Aber eines darf man nicht übersehen, der Rosenhain wurde ursprünglich anders gewidmet und wird immer mehr verbaut. Das Areal gehörte der Familie Weiß und wurde
    am 28. Dezember 1928 von Maria Weiß verkauft. Sie verkaufte fast ihren gesamten Besitz am Rosenhain samt Wildgehege und drei Teichen mit einer Gesamtfläche von 260.000 Quadratmetern an die Stadtgemeinde Graz, "um diese Liegenschaft als Waldgürtel und Naturschutzgebiet . . . und für Fürsorgezwecke für die Öffentlichkeit zu erhalten", wie es im Kaufvertrag ausdrücklich heißt.
    Wenn man schaut, was alles schon verbaut wurde ist vom Ursprungsgedanken Waldgürtel und Naturschutz nicht mehr viel übrig. Das Sozialwohnungen zum Fürsorgegedanken heute gehören, hätte Frau Maria Weiß sich sicher nicht gedacht. Herr Gerd Weiß, Nachfahre von Maria Weiß hätte die Möglichkeit, auf Einhaltung des Ursprungsgedanken zu schauen, gehabt. Aber ??

    Autor: Neu

  • Ich freue mich schon auf diese Kolumnen, denn Mag. Laukhardt ist ein profunder Kenner dieser Stadt, deren Stadtplanung und Geschichten, weiters ein vehementer Vertreter der Erhaltung unseres Kulturgutes. Eine weitere kritische Stimme in diesem Medium.

    Autor: Neu

  • (Un-) kultur im Grazer Herbst, wie ignorant und/oder unwissend und kulturlos - kurz gesagt, wie dumm! An den Erfinder dieses "Plagiats": raschest zurücknehmen, mit Entschuldigung gegenüber der Kunsthalle 1 in der Conrad von Hötzendorfstraße, bitte.

    Autor: Karin Tschavgova

  • Danke Elisabeth für den wertvollen Beitrag. Wir bemühen uns um eine Begnungszone in Graz in der Goethestraße/Humboldtstraße. Das Anliegen der Bewohner/innen (Unterschriftenliste + Plan) liegt dem Verkehrsamt vor, wie mir Frau Stadträtin Elke Kahr in einem persönlichen Gespräch im August 2020 mitteilte. Ich hoffe, dass es in anderen Stadtteilen in Graz diesbezüglich auch Initiativen seitens der Bewohner/innen gibt.
    Jördis

    Autor: JT

  • Vielleicht ergänzend noch etwas auch nicht ganz Unwichtiges: Jene, die sich an die Vorgaben gehalten und eine/n Landschaftsarchitekten/in beigezogen haben, mussten diese "Konsulententätigkeit" möglicherweise auch bezahlen. Es gibt daher auch diesbezüglich ein Ungleichgewicht.

    Autor: Karin Tschavgova

  • Die Juryentscheidung ist wohl zu akzeptieren, auch wenn man damit nicht einverstanden ist.
    Was aber nicht zu akzeptieren ist, ist der Umstand dass in den Auslobungsunterlagen geforderte Themen immer häufiger ignoriert und großzügig übersehen werden.
    Das mag einerseits mit Bequemlichkeit (weil man die Auslobungsunterlagen erst gar nicht ausreichend liest, obwohl man dazu verpflichtet ist), andererseits mit Untauglichkeit oder -möglicherweise noch schlimmer- mit bewusster Ignoranz zu tun haben.
    Beim vorliegenden Wettbewerb war die Beiziehung eines/r entsprechend Befugten zur Erbringung von Leistungen auf dem Gebiet der Freiraumplanung bzw. Landschaftsarchitektur/Landschaftsplanung als SubplanerIn oder ARGE-PartnerIn bereits in der 1. Stufe „verpflichtend“ erforderlich…
    Der Begriff „verpflichtend“ ist eineindeutig und bedarf keiner weiteren Interpretation!
    Nun was war geschehen:
    Es gab 15 Wettbewerbsteilnehmer.
    10 WB-Teilnehmer hatten keinen Landschaftsarchitekten angeführt.
    5 WB-Teilnehmer hatten einen Landschaftsarchitekten korrekt laut Auslobung involviert!
    Wurde dieser „verpflichtendende“ Passus vom Verfahrensbetreuer aufgezeigt. Nein!
    Wurde seitens der Jury auf diesen „verpflichtendenden“ Passus hingewiesen. Nein!
    Ist der Wettbewerb damit ungültig: Ja!
    Kümmert es irgend jemanden: Nein! --> weil Alle um zukünftige Aufträge bangen und nur nicht auffallen möchten.

    Und die Moral von der Geschicht, es kümmert uns doch alle nicht. Macht weiter so wie bisher das ist einfach, gar nicht schwer.

    Autor: Nikolaus Fedl

  • Hallo,
    Ich bin prinzipiell gegen die vorherrschaft des motorisierten individualverkehrs in urbanen gebieten. Am beispiel von münchen ist gut zu erkennen, dass durch die verlegung weiter teile des mittleren rings unter die erde, der verkehr zwar nicht abnahm, die lebensqualität in den betroffenen gebieten aber massiv anstieg.

    Ähnliches würde ich mir hier auch wünschen, vom gürtelturmplatz/neutunneldings bis zur radezkybrücke. bis zum lkh am besten drüber is begegnungszone. Noch einige weitere davon und alle können rumheizen und hupen wie sie wollen aber sie belasten damit die gesundheit der mehrheit nicht mehr so stark.

    die nahverkehrsoffensive bringt doch nur mehr dieselbusse oder?
    steirerInnen >25 werden auch weiterhin drauf pfeiffen, damit im stau zu stehen
    Ist graz so pleite, dass es nichts richtig machen kann oder warum ist das so?
    selbst salzburg hat elektrobusse.. billiger als straßenbahn, leiser als dieselbus.
    graz hat den gkb bus. zusteigen verboten.

    Graz hat mit abstand das schlechteste (öffentliche/fahrrad)verkehrskonzept das ich kenne und macht augenscheinlich keine anstalten sich an guten beispielen anderer städte zu orientieren.

    Ich geh jetzt die petition unterschreiben wenn das noch möglich ist. leider hab ich diesen beitrag erst jetz gelesen.
    Ein großes danke an alle menschen, die sich in diesem bereich engagieren.

    ps. günstigste variante für weniger verkehr: in der rushhour mit zwei stockcars (autos) einen unfall produzieren. Streiten, unfallort nicht sofort räumen. so oft wie möglich wiederholen. das als critical mass, man darf ja noch träumen

    warum ist das nochmal illegal?

    Autor: hupenkinder

  • 1,5 Stunden an Zeit, die sich die Jury genommen hat, um den Gewinner zu eruieren, in Ehren. Aber beantwortet das die städtebaulichen Fragen des Erstkommentators? Pardon, der vielleicht Erstkommentatorin?
    Noch eine Frage: hat für dich, Georg Dornhofer, der 2.Platz einen heterogenen Ansatz? Wenn ja, bitte eine Erklärung, warum.

    Autor: anonym
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