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  • An dieser Stelle auf GAT habe ich, und nicht nur ich, die zuständigen Stellen, also jene Ämter, die solche Bauvorhaben genehmigen, schon öfter aufgefordert, Stellung zu beziehen und die gesetzlichen Beweggründe und Grundlagen öffentlich zu erläutern, zu erklären, wie es sein kann oder muss, genau solche Baugenehmigungen zu erteilen. Oder zum Beispiel ein neues Stadtteilzentrum in Graz-Waltendorf errichten zu lassen, bei dem die Planung des öffentlichen Raums und des Grünraums offensichtlich niemandem ein Anliegen war und daher jetzt, wo alles mit Asphalt und Beton versiegelt ist, nachgebessert werden soll. Beispiele ließen sich noch zahlreich anfügen. Haben an ihrer Stadtentwicklung interessierte Grazer Bürger und Bürgerinnen nicht das Recht, Aufklärung zu verlangen und zu verstehen, auf welcher Basis und mit welchen Auflagen hierorts private Investments (die beim Beispiel Waltendorf ein Stadtteilzentrum werden sollten) getätigt werden können?
    Es wird wieder Schweigen aus dem Walde geben - Hoffnung auf Transparenz und Bürgernähe habe ich nicht mehr, auf offenen Diskurs schon gar nicht.

    Autor: Karin Tschavgova

  • Liebe Karin, danke für den Bericht - wieder alles richtg gemacht in den letzten Jahren.....keinen Kristallkitsch gekauft und die Kleine Zeitung abbestellt.

    p.s.:eine privatisierte "Insel" haben wir seit 4 Wochen auch in Graz - den Karmeliterplatz, betrieben von der Grazer Nachtgastronomie unter der Führung der "drei Affen" !

    Autor: Steinegger

  • Die Stadtplanung schwebt offenbar "optimales Fahren in dauernd leichtem Fluß" vor, in bester Tradition zu Bernhard Reichow, 1944 Berater im "Arbeitsstab für den Wiederaufbau bombenzerstörter Städte" und damit Mitarbeiter von Reichsminister Albert Speer...

    Autor: W. Steinegger

  • Dass man im Jahr 2020 mitten im Stadtzentrum einen Autotunnel plant, so etwas gibt es auch nur in Graz.

    Autor: Anselm Wagner

  • jeder der covid 19 betr. des beruhigten autoverkehrs als positiv, neben den an sich nicht so positiven gesamtereginis, emfpunden hat, sollte hier seine unterschrift leisten.

    Autor: feyferlik

  • Gerüchteweise sei die Schliessung bzw. Umwandlung aller Zeichensäale schon beschlossene Sache!

    Mal sehen ob es am 30.08. noch Räumlichkeiten gibt, in die zurückbezogen werden kann.

    Autor: Anonymous

  • Lieber Martin Spaett,
    danke für die inhaltliche Stellungnahme und die Verteidigung einer "Solchen", die sich, dem anonymen Niemand nach, mit ihrer Glosse "produziert in einem Ton, in dem man nicht mehr diskutieren will".
    Natürlich kamen hier wieder nur pauschale Vorwürfe wie "hier von oben herab ge- und beschimpft wird", keine konkreten Hinweise. Ich habe ge- und beschimpft? Bitte? Man lese meinen Text aufmerksam (der zum großenTeil aus Zitaten besteht).
    Der Aufruf zur inhaltlichen Diskussion in Gottes Ohr, aber er wird wort-, kommentar- und inhaltslos verhallen, denn was der Niemand mit dem "mit einer solchen will man nicht mehr diskutieren" eigentlich sagt, ist, denke ich, dass man überhaupt nicht diskutieren will. Nichts soll diskutiert werden und schon gar nicht kritisiert, denn Kritik wird hierorts nie als konstruktive Chance gesehen, sich mit anderen Meinungen auseinanderzusetzen, etwas zu lernen und als Conclusio vielleicht auch besser zu machen.
    Wenn hier in schlechtem Deutsch steht, "mit einer solchen will man nicht mehr diskutieren", so ist das im Zusammenhang mit dem Hinweis, dass "hier von oben herab auf Gat.st ge- und beschimpft wird" leider nicht mehr ganz so bedeutungslos und harmlos, denn es wird ganz subtil auch GAT diffamiert. Nun ist das Online-Forum GAT, das mittlerweile in ganz Österreich gelesen wird, als Nonprofit-Unternehmen auf finanzielle Unterstützung, auf Subventionen angewiesen und der Anonymus könnte durchaus die Möglichkeit und Macht haben, diese Vergabe zu beeinflussen.
    Mich kriegt man nicht so schnell aus dem "Schussfeld", das wäre die Forderung nach Zensur, aber GAT?

    Autor: Karin Tschavgova

  • Lieber "Anonymous"

    Die Diskussion geht doch gerade erst los! Also: Visier runter und INHALTLICH mitdiskutieren und nicht nur über "solche" schimpfen.

    Martin Spaett

    Autor: Martin Spaett, Architekt

  • Ich muss Herrn Schaffer recht geben und anfügen: Der Ton, mit dem Frau Tschavgova sich hier produziert ist einer ernsthaften und konstruktiven allen konstruktiven Diskussion nicht mehr dienlich. Im Gegenteil. Die Art und Weise wie hier von oben herab auf Gat.st ge- und beschimpft wird, verhindert einen echten konstruktiven Dialog. Mit solchen will man nicht mehr diskutieren.

    Autor: Anonymous

  • Der Artikel trifft es für mich genau auf den Punkt und verdeutlicht am Kopenhagener Beispiel sehr schön: die langfristige und strategische Planung und Gestaltung des öffentlichen Raumes muss von einer öffentlichen, unabhängigen Stadtbau- und Stadtentwicklungsplanung untersucht und unter Beteiligung der Öffentlichkeit und durch stadträumliche Wettbewerbe ausdifferenziert als Baurecht festgelegt werden, bevor Investmentinteressen (die ja auch gemeinnützig sein können) Stadträume besetzen, die dann das Glück nur im Vorteil der eigenen Parzelle zu finden suchen und eine „begleitende“ Stadtplanung lediglich noch der Rechtfertigung des bereits Genehmigten dient.

    Die Ursache des Problems sind nicht die Einzelaktionen der jeweiligen Parzellenausnutzer, deren symptomatische Reaktionen exemplarisch im Artikel geschildert werden, sondern das offensichtlich fehlende Gesamtkonzept für die Waltendorfer Hauptstraße von unten bis oben, die - obwohl so nahe am Kerngebiet der Stadt gelegen und noch mit Resten der eigenen Ortsgeschichte gesegnet - zu der Wahllosig- und Massstabslosigkeit einer Ausfallstraße wie der Triester zu verkommen scheint.

    Martin Spaett
    Architekt

    Autor: Martin Spaett, Architekt

  • Was macht gute Architekturvermittlung – Architekturpublizistik aus?
    Vertiefte Recherche, echtes Interesse am Gesamtprozess, Diskussion mit allen Beteiligten, ein kontinuierlicher Dialog auf Augenhöhe und vor allem Respekt vor dem Gegenüber!
    Dies alles vermisse ich aber leider in Ihrer, unseren Bau betreffenden, Kolumne.
    Erlauben Sie mir vor allem zwei Punkte Ihrer Aussagen richtig zu stellen:
    1.) „Die schlaue Gemeinnützige Genossenschaft, die schon längst auch einen gewinnorientierten Firmenzweig betreibt ….“
    Diese Behauptung ist unwahr!
    Sowohl die Österreichische Wohnbaugenossenschaft gemeinnützige reg. Gen.m.b.H. als auch die ÖWGES Gemeinnützige Wohnbaugesellschaft m.b.H. sind gemeinnützige Unternehmen.
    Es handelt sich bei der ÖWGES - nicht wie unterstellt - um ein „gewerbliches Tochterunternehmen“! Sie unterliegt wie alle gemeinnützigen Unternehmen dem WGG und dem Kostendeckungsprinzip! Dieser Umstand wäre bei einer zuvor durchgeführten Recherche leicht erkennbar gewesen.
    2.) „…. und eine baumlose grüne Wiesenfläche, leicht geneigt gegen Überschwemmung, aber so öde, dass der 0815-Trinkbrunnen am Rande schon ein Highlight ist. Keine einladende Verweilmöglichkeit, keine Sitzbank zum Eis essen, nichts.“
    Leider haben Sie es nicht für nötig gehalten mit uns Kontakt aufzunehmen, um sich über den Fertigstellungsgrad zu informieren.
    In enger Abstimmung mit der Abteilung für Grünraum wurde die Gestaltung dieses Bereichs unsererseits gestoppt, um mit einem Landschaftsarchitekten die bestehende Planung nochmals zu überarbeiten.
    Es würde mich aber sehr freuen, mit Ihnen nach Fertigstellung des Projektes einen Rundgang durch die Anlage zu machen und eine Diskussion darüber zu führen.

    Mit freundlichen Grüßen
    DI Hans Schaffer
    Geschäftsführung

    Moserhofgasse 14, 8010 Graz
    +43 316 8055-170 / Fax -8170
    hans.schaffer@oewg.at
    www.oewg.at

    Österreichische Wohnbaugenossenschaft gemeinnützige reg. GenmbH
    FN 66398 w Landes- als Handelsgericht Graz

    ÖWGES Gemeinnützige WohnbaugesmbH
    FN 57140 f Landes- als Handelsgericht Graz

    Autor: Hans Schaffer

  • liebe Gertraud, für Dein Engagement, die offenen Worte in diesem Interview und das klare Aufzeigen der Probleme des Altstadtschutzes. Es ist schade, dass die österreichische Bundesverfassung noch immer verlangt, dass die Arbeit einer so wichtigen Institution meist im Dunkeln bleiben muss. Dadurch wird bei den Bürgern oft ein falscher Eindruck erweckt und eine Identifikation mit dem Sinn des Altstadtschutzes erschwert. Ich hoffe wie Du sehr auf einen bald transparenteren Staat.
    Viel Erfolg mit den neuen Aufgaben, auch hier ist Dein Wissen sehr gefragt.

    Autor: Laukhardt

  • der leichtigkeit des wb-projektes folgt die schwere der realisierung, an wenigen kleinen rädchen wurde geschraubt und schon ist die leichtigkeit dahin - schon ein bisl schade

    Autor: Anonymous

  • Ja, Wasser, Marsch! Mein NICHT GELUNGEN bezieht sich ja gerade auf die städtebaulich verfehlte Aktion des Zuschüttens des linken oberen Mühlgangs OHNE eine entsprechende Grün-und Wasserflächengestaltung zu überlegen und auszuführen. Nur ei geladenes Gutrachterverfahren zur Errichtung von Gebäuden wurde gemacht: eib Beistieel für die Aktion "gelungen | nicht gelungen".

    Autor: Bernhard Hafner

  • würde die für bäume zuständige abteilung grünraum strategisch und professionell planen, was sowies voraussetzung ist, hätten wir viele von bäumen begleitete und somit kühle, schattige straßen mehr in graz.

    Autor: bürger der stadt

  • Die Kammer der ZiviltechnikerInnen Steiermark und Kärnten, bzw ich als Sektionsvorsitzender, hat in Form eines Leserbriefes in der Kleinen Zeitung ebenfalls auf die Ausssage von Bürgermeister Sigfried Nagel reagiert.
    hier der Link zum Leserbrief:

    http://www.ztkammer.at/uploads/file/2020/2020_06_05_Leserbrief%20Kleine%...

    lg Burkhard Schelischansky

    Autor: Burkhard Schelischansky

  • Lieber Wolfgang Wehap,
    wir sind uns wohl einer Meinung darüber, wie fein es ist, dass endlich quer über fast alle im Stadtsenat vertretenen Parteien hinweg über die Neuverteilung des Straßenraumes zugunsten sanfter Mobilitätsformen nachgedacht wird.
    Super! - denke ich mir, jetzt wird es ja hoffentlich endlich schnell gehen, mit den längst fälligen Rad-Schnell-Routen durch und um die Innenstadt. Sogar der Bürgermeister, der vor Jahren noch eine Koalition zerplatzen ließ, weil die damalige Verkehrsreferentin einen Radweg am Joanneumring plante und man in der Körblergasse meinte, der Innenstadthandel ginge gemeinsam mit den gefährdeten Vitrinen den Bach hinunter - sogar dieser Bürgermeister fordert jetzt eine höhere Schlagzahl bei Radverkehrsprojekten.
    Super! - denke ich mir, da wird die jetzige Verkehrsreferentin ihn wohl beim Wort nehmen und sofort handeln.
    Die Hoffnung lebte - eine halbe Stunde lang. Denn so lange wurde den Radler*innen am Joanneumring die Rote Fahne ausgelegt.
    Dann ging es weiter wie bisher: Radler*innen und Fußgänger*innen dürfen sich weiterhin in der Hans-Sachs-Gasse gegenseitig gefährden, und weiterhin in der Stubenberg- und Schmiedgasse übereinander ärgern, bis ... ja bis irgendwann eventuell 2024 die Planung für die Innenstadtentflechtung der Tram abgeschlossen, die Schienen gelegt, ... viel Wasser die Mur hinunter und über die Staumauer Puntigam drüber geflossen ist.
    Dabei wurde uns schon andernorts in Graz gezeigt, wie es gehen könnte:
    Zack-zack-zack wurde unter der Ägide des freiheitlichen(!) Verkehrsreferenten in der Wickenburggasse eine PKW-Fahrspur abgeplankt, um einfach einmal zu schauen, wie das ausgeht, was sich viele (vielleicht auch der F-erkehrsreferent selbst) nicht vorstellen konnten. Das Wunder geschah, weil nichts von dem geschah, was befürchtet wurde. Die Radler*innen hatten den nötigen Platz und der Verkehr floss weiterhin und nach einer erfolgreichen Probezeit wurde das Provisorium in neue Gehsteigkanten gegossen.
    Genau das wünsche ich mir nun von deiner Chefin: Dass sie sich ein Herz nimmt, die Gunst der Stunde nützt und mehrere Straßenzüge, von denen wir schon lange wissen, dass es ganz anders sein müsste, also beispielsweise den Opern- und Joanneumring, die Neutorgasse, die Mandellstraße und, und und ... zum Versuchslabor macht, indem sie einfach Rad- und Fußwege in menschenwürdigen Breiten abplankt, schaut was passiert, sich Diskussionen stellt, Lösungen nach Bedarf adaptiert und sie dann, wenn wir sehen, wie es am besten läuft, endgültige bauliche Umsetzungen realisiert.
    Das ist es, Wolfgang, was ich mir denke, wenn ich im Konferenzzimmer des Akademischen aus dem Fenster schaue, mitansehen muss, wie Radler*innen und Fußgänger*innen vorsätzlich auf zu wenig Raum zusammengepfercht werden und die Verkehrsreferentin verspricht, dass in vier(!) Jahren alles besser wird.

    Autor: Hermann Candussi

  • Wie immer ein Genuß - oder schreibt man das jetzt mit Doppel-s?

    Liebe Grüße, Reinhard

    Autor: Reinhard Sudy

  • Es tut weh, diese Zeilen zu lesen und zu verstehen, dass scheinbar ein Mensch darüber entscheiden kann, was Kunst ist und was nicht. Zudem finde ich es unmöglich, Zusicherung zu machen und diese dann nicht einzuhalten.

    Diese Brutalismus (vom französischen Beton Brut, Vollbeton)-Monster sind vielleicht nicht in jedem Auge schön aber sie sind Teil einer Architekturbewegung, die immer mehr verschwindet, da diese Gebäude häufig nicht den Status Denkmalschutz erreichen und daher meist monetärer Gier weichen müssen.

    Autor: S. Arndt

  • dieser müsste aber bei einem solchen bauvolumen unbedingt dabei sein, es war ja kein wettbewerb. da sie offensichtlich wissen, dass dieser nicht dabei war, schließe ich daraus, dass sie uns leser die begründung, warum er nicht dabei war, zukommen lassen.

    Autor: anwohner
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