Recent comments


  • Warum wird die Annenstrasse ständig negativ stigmatisiert? Warum sollte die Annenstrasse zu einer hochglanz Einkaufsstrasse werden - nur weil sie das mal war - aber nicht mehr ist? Die Zeiten wandeln sich - eine Einkaufsstrasse ist eben nicht mehr das was es mal war - sie wurde weitgehend durch Einkaufszentren ersetzt. Abgesehen davon ist die Annenstrasse nicht so tot, wie jeder sie gerne hätte - sie lebt: Meiner Meinung nach ist sie bereits Zeichen des funktionierens von Migration (bzw. Integration) und Urbanistik. Urbanes Leben findet immer dort statt wo sich etwas bewegt - fluktuiert und reglementiert wird.
    Dazu gibt es unzähliche Beispiele die gerade in einem Buch - das ich sehr empfehlen kann - erschienen ist:
    Urban Recycling, Migration als Großstadt-Ressource, Reihe: Bauwelt Fundamente , Band 140, 2009.

    Autor: DI Petra Kickenweitz

  • ....eine Fotografin aus New York einzufliegen, damit die für das Jahrbuch Architektur steirische Bauten fotografiert. Aber kann es sich das HDA leisten, die heimischen FotografiInnen derart zu brüskieren? Da hätte ich gerne eine Begründung gelesen und eine vergleichende Kostenaufstellung gesehen.

    Autor: Barbara M. Bertold

  • Gut, dass Schmied trotz oder gerade wegen der Finanzkrise beabsichtigt, in die Schulinfrastruktur zu investieren. Liest man die Auflistung der Maßnahmen - das dem Schulbau vorangestellte Eigenschaftswort „besser“ wollen wir einmal außer acht lassen - fehlen jedoch zeitgemäße Unterrichtskonzepte für öffentliche Schulen, in denen zumeist noch der längst überholte Frontalunterricht praktiziert wird. - Modelle, die sich bewährt haben, werden in österreichische Alternativschulen tagtäglich angewendet. Es sollte Schmied jedenfalls klar sein, dass der Entwurf moderner Schulbauten Hand in Hand mit der Einführung zeitgemäßer Unterrichtskonzepte gehen sollte. Denn gute Architektur ist zwar in der Lage, neue Möglichkeiten aufzuzeigen, aber fehlende, zeitgemäße Methoden kann auch der beste Schulbau nicht ersetzen. PolitikerInnen, PädagogInnen und ArchitektInnen sollten daher intensiv zusammenarbeiten, um die optimalen Modelle (für Architektur und Unterricht) in Hinblick auf lustvolles Lernen zu erstellen. Dann werden unsere Kinder vielleicht einmal nicht nur für die Schule sondern vor allem für das Leben lernen.

    Autor: Michaela Wambacher

  • Die Jakominibewohner müssen sich schon früher als andere ans Totsein gewöhnen. man geht halt mangels öffentlicher Grünflächen am Friedhof spazieren, der lieg zwar auch nicht in Jakomini aber in der Nähe. Es gibt jetzt zwar grüne Politik, aber Das heißt noch lange nicht, dass deswegen in einer Stadtteilverplanung auch öffentliche Grünräume garantiert werden.

    Autor: Tanja Maschutznig

  • Es ist schön zu lesen, dass der Wille bekundet wird Grenzen aus dem Kopf zu löschen, und gut, dass die EU bereit ist Geld für verbindende Projekte bereitzustellen. Aus eigener Erfahrung möchte ich jedoch berichten, dass es noch viele unnötige Hürden zwischen den Nachbarn gibt die rasch beseitigt werden könnten.
    Konkret haben wir am Wettbewerb für die Neugestaltung des Rathausplatzes samt altem Rathaus und Bibliothek in Maribor teilgenommen.
    1. Hürde
    Um überhaupt erst am EU-weit offenen Wettbewerb teilnehmen zu dürfen mussten sämtliche Unterlagen die beweisen, dass ich als Architekt tätig sein darf, von einer Diplom-DolmetscherIn auf Slowenisch übersetzt werden (nicht nur die Bestätigung der Kammer, sondern sogar das Architekturdiplom).
    2. Hürde
    Mit der Teilnahme am Wettbewerb war ein verpflichtender Beitritt in der slowenischen Architektenkammer verbunden!
    3. Hürde
    Um das Preisgeld für den 3.Platz beziehen zu können musste eine Bankgarantie als Erfüllungsgarantie über 10% des angebotenen Generalplanerhonorares hinterlegt werden (in der momentanen Situation der Banken schwierig zu bekommen und mit hohen Kosten verbunden). Wieder mussten sämtliche Unterlagen auf Slowenisch übersetzt werden.

    Mein Wunsch an die Politik ist das gemeinsame Europa tatsächlich zu leben und gerade in der Region die Zusammenarbeit zu fördern und nicht zu verkomplizieren. Das sollte keine Kosten verursachen, bedeutet aber die tatsächliche Entfernung der Grenzbalken in unseren Köpfen, die oft viel schwieriger ist als gemeinhin zugegeben wird.

    Arch. DI Gregor Tritthart

    Autor: Gregor Tritthart

  • Es ist zwar schön, dass es einen Shuttlebus nach Marburg gibt, allerdings fährt auch ein EC um 16.26 Uhr nach Marburg - allerdings fährt der letzte EC auch schon um halb neun nach Graz. Hier gäbe es also weiteres Verbesserungspotential in den Verkehrsverbindungen zwischen beiden Städten (Abend- und Frühverbindung).

    Autor: Wolfgang Gruber

  • dieses Siegerprojektes entspricht absolut der Qualität der Stadtplanung Graz

    Autor: Werner Swoboda

  • Ein Brainstorming dazu unter den Leserinnen und Lesern wäre sicher interessant ...

    lg Fabian

    Autor: Fabian Wallmüller

  • Sehr geehrte Damen und Herren!

    Ich danke Ihnen für die Ausschreibung oben genannter Stelle eines/r Büroleiter/in.
    Auf der Grundlage meines Anforderungsprofils habe ich nach einer sorgfältigen Auswertung von verschiedenen Stellenanzeigen eine Vorauswahl getroffen. Leider kommt Ihr Angebot nicht in die engere Wahl und ich muss Ihnen hiermit eine Absage erteilen.

    Ich hoffe, dass Sie mit Ihrem Stellenangebot bei anderen Frauen und - hoffentlich auch Männern - auf mehr Interesse stoßen werden.

    Ich versichere Ihnen, dass meine Entscheidung keine Abwertung Ihrer Person oder des Kunstvereines bedeutet, sondern ausschließlich auf meine Auswahlkriterien zurück zu führen ist.

    Ich bitte um Verständnis und
    wünsche Ihnen und dem Kunstverein für die Zukunft alles Gute.

    Mit freundlichen Grüßen,
    eine glückliche Arbeitslose und
    treue Anhängerin der Absageagentur

    http://www.absageagentur.de

    Autor: Glückliche Arbeitslose

  • Der von Michael Zinganel für seinen Kommentar zum Workshop im Steinhaus gewählte Titel "Spannungsfeld der Kulturen" verspricht einiges.
    Ließt man jedoch durch den Artikel, wird keine der Erwartungen erfüllt. Viel mehr wird man den Eindruck nicht los, dass seine Meinung durchwegs aus mehr oder weniger untergriffigen Seitenhieben in Richtung der Studenten beider Nationen besteht.
    Die Studierenden der TU Graz werden als unproduktive Verweigerer mit mangelndem Kommunikationswillen bezeichnet, die Studenten aus LA wiederum als unreflektierte Formenkünstler.
    Deshalb haben wir uns veranlasst gefühlt unsere sicht der Dinge zu beschreiben.

    Workshop im Steinhaus -
    Die Sicht der Studenten.

    So wie im abstract beschrieben, wurde von den Grazern eine theoretische Auseinandersetzung mit dem Thema „The House as Manifesto“ erwartet, und zwar in Zusammenarbeit mit den amerikanischen Studenten.
    Deswegen war die Überraschung umso größer, als eine Unterteilung in 2er Gruppen vorgeschlagen wurde, um „just an image“ zu kreieren. Die Verwirrung war groß, es mussten viele Fragen geklärt und diskutiert werden.
    Im weiteren Verlauf des Workshops haben sich die Grazer Studenten theoretisch mit der Thematik und Günther Domenigs Steinhaus auseinandergesetzt. Während die Studierenden aus L.A. von der ersten Sekunde an ihre Laptops angeworfen haben und virtuos, aber doch wenig reflektiert, 3D-Formen generierten, die nur sehr schwer mit dem Steinhaus in Zusammenhang gebracht werden konnten, fuhren die Grazer fort, die Hintergründe zu erfragen.
    Bei den Zwischenpräsentationen stieß man auf Widerstand. Man solle nicht so pathetisch sein, nicht dauernd alles in Frage stellen und endlich zum Arbeiten anfangen. Die rebellische Haltung der Grazer war nur verständlich.
    Die unterschiedlichen Methoden der zwei Architekturschulen wurden dann schlussendlich bei den Endpräsentationen im MAK augenscheinlich.
    Die Studenten der SCI-Arc präsentierten ihre gekonnt generierten Images. Bilder in Maya geformt. Schöne, abstrakte Impressionen.
    Die Grazer Studenten hingegen zitierten Künstler und Domenigs Gebäude, um fundiert recherchierte Präsentationen zu zeigen. Videos und Animationen waren die Endergebnisse dieser intensiven Tage, die das Steinhaus neu interpretieren, Fragen aufwarfen und neue Blicke auf das Gebäude zuließen.
    Die drei Tage im Steinhaus verlangten von den Studenten alles ab. Es wurde um eine gute Idee und Umsetzung gekämpft. Die Unterstützung der mitgereisten Betreuer, mit einer in die „vermeintlich subversive Gemeinschaft integrierten“ (Zitat Zinganel) Ausnahme, ließ zu Wünschen übrig. Input gab es, wenn überhaupt nur bei den Zwischenpräsentationen. „Unmittelbare Betreuung nach den Zwischenkritiken, um die Qualität des Projektfortschritts zu garantieren“ (Zitat Zinganel), wären wünschenswert gewesen.
    Die Arbeit im Steinhaus war nicht nur wegen der Thematik schwierig, das Gebäude selbst hat einiges dazu beigetragen. Es ist eine Extremsituation in diesen Räumlichkeiten zu arbeiten, ein Experiment, dem man sich stellen muss und das einen ständig begleitet.
    Die Studenten versuchten in diesen drei Tagen sich dieser Situation zu stellen und es in ihren Projekten zu verarbeiten.
    Matthias Martin Evi & Eva

    Autor: Matthias Martin Evi & Eva

  • Kommentar von Christian Fröhlich zum Kommentar von Michael Zinganel

    Ein Großteil der Studierenden der TU Graz (sechs von acht wurden vom Institut für Architektur und Medien nominiert), die am kollaborativen Workshop zwischen SCI-Arc, L.A. und TU Graz teilgenommen haben, wurde eingeladen - nicht zuletzt weil sie aufgeschlossen, kommunikativ und überdurchschnittlich talentiert sind. Das Workshopthema "House as Manifesto" wurde von der SCI-Arc ausgewählt und formuliert - unglücklicherweise aber nicht(!) von jenen BetreuerInnen, die auch tatsächlich ins Steinhaus kamen. Das "Unwohlsein" mit der Thematik wurde dann auch gleich bei der ersten Programmvorstellung offenkundig. Wichtiger für uns Grazer, die sich natürlich auch schon vor der Anreise mit "Häusern als Manifest" - wenn auch nicht mit "Bauwelt Fundamente Band 1" - beschäftigt haben, was der obengenannte Kommentator natürlich nicht wissen konnte, weil er sich in die Vorbereitung nicht eingeschaltet hat - wichtiger war uns also, der aus L.A. vorgeschlagene Workshop-Modus: "As a result, instead of having a number of projects, we would have an overall manifesto articulating a set of specific issues."
    Teamarbeit war also angesagt. Die Studierenden aus Graz - selten gewöhnt mit mehr als einem oder zwei Partnern zusammenzuarbeiten - wurden also im Vorfeld ordentlich ge-"briefed": Keine Einzelprojekte, sondern gleich in der internationalen (Groß-)Gruppe arbeiten! Umso überraschender klang es dann am ersten Workshoptag: Aus dem "overall manifesto" und einer (theoretischen) Auseinandersetzung wurde gleichmal: "Suche dir eine Gebäudeecke" und: "Just create an image!"...und das Ganze bitte in zweier Teams! Viele (Bau-)Steine aus dem Abstrakt "House as Manifesto" blieben also nicht übrig im Steinhaus am ersten Tag. Zu alledem wurde eine beginnende recht lebhafte Diskussion über Häuser, Manifeste, Steine, Kräfte, u.ä. unmißverständlich abgewürgt mit dem (wiederholten) Hinweis: "Just an image, please!"
    Die "Grazer Gruppe" "rottete" sich also "im Untergeschoß wie eine Untergrundgruppe" (Zitat: Zinganel) zusammen und beging einen folgenschweren Fehler: Sie dachte zuerst nach und dann erst an ein "image". Der "outcome" daraus überforderte vielleicht manchen Betreuer und Kommentator, sonst liesse sich nämlich nicht erklären, wie man auf die absurde Formulierung: "Dem Steinhaus wurde die Bedeutung für aktuell sinnvolle oder gar notwendige Diskurse erst einmal generell abgesprochen.", kommt.
    Das genaue Gegenteil war der Fall. Während des Workshops wurde professionell recherchiert. Nahezu alle veröffentlichten Medien zum Steinhaus - Bücher, Filme, Skizzen, Plakate, etc...dienten als Quellen. (Anm.: Ein Hauptgrund für das "zusammenrotten" im Untergeschoß war: Dort gibt es eine Videoprojektion..!) Das "Manifest Steinhaus" wurde untersucht, "skelettiert" und als Workshophaus ausprobiert. Und das fast rund um die Uhr, drei Tage lang. Daraus lassen sich nachhaltig Erkenntnisse ableiten, die für zukünftige Workshops im Steinhaus inspirierend wirken könnten, wie bereits die abschliessende Diskussion mit Peter Noever im MAK gezeigt hat. Aber das hat der betreuende Kommentator (oder kommentierende Betreuer?) wahrscheinlich nicht ganz mitbekommen.
    Ein Spannungsfeld der Kulturen kann also offensichtlich nicht nur zwischen L.A. und Graz entstehen, sondern auch zwischen Graz und Graz...

    Wer an den tatsächlichen Ergebnissen des Workshops "House as Manifesto" interessiert ist, dem seien zwei Hinweise gewidmet:

    http://iam.tugraz.at/houseasmanifesto/

    Der Website-Blog zum Workshop, aufgesetzt von den grazer Studenten Matthias Jäger und Martin Kern.(Dieser Link fehlt leider im Artikel!).

    Und zur Überprüfung des oben Formulierten: eine DVD mit allen Präsentationen, Installationen, Kritiken und jeder Menge Eindrücke vom Steinhaus als "Architekturschule"...
    Die DVD erscheint im Jänner 2009 am Institut für Architektur und Medien.

    Autor: Christian Fröhlich

  • Gemäß GAEG 2008 stellt sich die Situation wie folgt dar: Der Altstadtanwalt ist für alle Schutzzonen zuständig, seine Zuständigkeiten sind im §15 GAEG regelt. Dazu gehört u.a. auch die Möglichkeit, gegen letztinstanzliche Bescheide Beschwerde beim VwGH zu erheben. Nur dieses Recht wird leider in den Übergangsbestimmungen laut §32 auf die Schutzzonen 1, 2 und tlw. 5 beschränkt, verbleibt dann aber bei der zuständigen Aufsichtsbehörde des Landes Steiermark (gemäß § 68 Abs. 4 Z. 4 AVG). Alle anderen Rechte des Altstadtanwaltes bestehen für alle Altstadtschutzzonen, insbesondere die Parteistellung.
    Dass das räumlich eingeschränkte Recht einer VwGH-Beschwerde als wesentlicher Knackpunkt zu betrachten ist, liegt an den „positiven“ Erfahrungen der Bauwerber mit der bisherigen Praxis des Grazer Bauamtes, die zumeist davon geprägt war, ASVK-Gutachten keine große Bedeutung beizumessen, was sich vermutlich auch durch die Parteistellung eines Altstadtanwaltes wenig ändern wird.
    Ich finde es sehr bedauerlich, dass das GAEG 2008 noch kurz vor der Beschlussfassung beschnitten wurde (auf wessen Initiative eigentlich?), halte es aber für wichtig, dass trotzdem über die verbleibende Tragweite der gesetzlichen Änderungen vollumfänglich informiert wird – in der Hoffnung, dass sie doch eine gewisse Verbesserung des Altstadtschutzes bewirken.

    Autor: Dr. Ulrich Sauerwein

  • Fassaden hinter netzen und blechen zu verstecken oder sie damit einzupacken scheint momentan trendig zu sein, vor allem an dieser kreuzung. siehe messehalle.

    Autor: Elisabeth lechner

  • markus bogensberger?
    da kann man der stadt nur gratulieren,
    das klingt viel versprechend!

    Autor: siegfried loos

  • Zitat: "Riedler sieht als Kulturstadtrat seine besondere Verantwortung darin, „die kulturelle Entwicklung unserer Stadt zu fördern. Kunst und Kultur ist nicht nur für das Image von Graz wichtig, es ist Identität und Lebensweise für die BewohnerInnen unserer Stadt!""

    Ahhhhsooo, endlich einmal ganz was Neues. Immerhin hat irgendjemand das Thema überhaupt angeschnitten. Eh ein Wunder.

    Autor: Martin Krammer

  • Laut ORF online: "Im vergangenen Jahr flossen aus dem Fonds knapp acht Millionen Euro."

    Autor: Markus Bogensberger

  • Drei Millionen Euro sollen also in Zukunft dem REVI-Fond jährlich zur Verfügung stehen. Wie viel war es bisher?

    Autor: Fabian Wallmüller

  • Einen Entwurf, welcher mehr als 9000m2 BGF hinter einem 30 Meter hohen Lochblech versteckt, als "geschliffenen Kristall" zu bezeichnen, zeugt von ausgeprägtem Architektenhumor. Nein im Spaß, wer will hier wirklich 19 Mio. Euro ausgeben ?

    Autor: Cornelius Wagner
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