Recent comments


  • s.g. herr stadtplanungschef !

    leider ist es ja kein einzelfall, was die straßenzüge in graz betrifft, höhepunkt der verplanung war bisher die plüddemanngasse, jetzt ist die mariatrosterstraße dran, wird hier das stümperhafte werk einer nicht existenten stadtplanung ihres vorgängers nun fortgesetzt.

    Autor: feyferlik

  • Bene hat ein modernes headquarter mitten in der stadt, bequem fussläufig erreichbar und lädt nun unverständlicherweise nach seiersberg ein. die gäste kommen mit privatautos (höchstwahrscheinlich) zur anschließenden whiskyverkostung. man kann nur hoffen, dass die veranstaltung nicht bei der polizei angekündigt werden muss!
    seiersberg ist eigentlich für architekten und designer, bzw. alle mit geschmack eine zumutung, daher werde ich mir diese interessante veranstaltung entgehen lassen.
    irgendwie schade.

    Autor: Elisabeth Lechner

  • Ich finde das auch einen spannenden Bericht, der belegt wie wichtig der sozial sorgfältige Umgang mit Wohnmilieus in einer Stadt ist. Sichtbar wird auch der Beitrag eines aneignungsfähigen, anregenden und alltagsgerechten Wohnumfelds für die Wohnzufriedenheit.

    Autor: Dr. Raimund Gutmann

  • ...der entwurf ist ja ganz witzig, hat aber auf dem markt aber nicht den funken einer chance!..das sollte man sich bewusst sein, bevor da irgndwelche optimistische gedanken aufkommen sollte- oder sogar eine konkrete realisierung ins auge gefasst werden sollte!

    Autor: arch.di. viktor jung

  • danke, das ist ein sehr wichtiger beitrag! ich glaube, wir sollten solche situationen (siedlungen) viel mehr beachten und daraus für den neuen wohnbau lernen.

    Autor: eva mohringer-milowiz

  • Folge ich Eurer Argumentation, so hätte diesem Text zumindest genau ein "Stellt nicht die Meinung der Redaktion dar." dazugestellt werden müssen. Meiner Meinung nach verlangt dies die journalistische Sauberkeit.

    Trotzdem bleiben Zweifel wie denn JEDER zu ALLEM (was hat denn nicht mit Lebensraum zu tun? Ist der Politische kein Lebensraum?)hier publizieren darf.

    Die APA hat für diese Zwecke folgende Seite eingerichtet:

    http://www.ots.at/presseaussendungen.php

    und was sich da abspielt, kann man dann jeden Tag in der Tagespresse lesen.

    Autor: Martin Krammer

  • Auf www.gat.st werden seit jeher freie Meinungsäußerungen zu verschiedensten Themen der Architektur und des Lebensraumes veröffentlicht, davon ausgenommen sind Beiträge, die Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus sowie persönliche Beleidigungen und üble Nachrede beinhalten. Unter diesen Bedingungen kann sich also JEDER, der etwas sagen möchte, äußern. Die Beiträge mit dem Hinweis "freie Meinung" (unter diesen Begriff fallen auch Äußerungen von Gruppierungen) sollen zur Diskussion anregen, werden weder honoriert noch spiegeln sie die Meinung von GAT wider. Im Fall der Aussendung der Grünen handelt es sich nicht um einen GAT-Text. Wir ersuchen dringend, zu differenzieren.

    Autor: Redaktion GAT

  • Dieser Beitrag liefert leider keine neuen Informationen zum Thema und beschränkt sich (im Gegensatz z.B. zu den einstigen politisch gefärbten aber dennoch sehr interessanten Artikeln von Hermann Candussi) auf recht plumpe Parteirhetorik. Außerdem schreibt der „Verfasser“ über sich in der dritten Person. Keine sehr glückliche Wahl für einen GAT Text.

    Autor: Markus Bogensberger

  • ... was geschieht hier mit gat? Plattform für Politpresseaussendungen? Da kann man sich ja schon auf die freien Meinungen von Westenthaler, Molterer und Co freuen.

    :-(

    Autor: Martin Krammer

  • Wenn man sich die in den vergangenen Jahren in den Grazer Peripheriebezirken stattfindende Bautätigkeit vor Augen führt, muss man den Eindruck gewinnen, dass sich die Grazer Wohnbevölkerung gleichzeitig um mindestens ein Viertel gesteigert hat. Eher liegt aber die Vermutung nahe, dass diese Entwicklung aufgrund des Immoblinenbooms zu einer lukrativen Anlageform von Kapital mit ganz ansehnlichen Renditen geworden ist.
    All dies ist freilich legetim, braucht aber trotzdem eine gewisse steuernde Planung von Seiten der Stadt. Graz kann sich nicht noch immer stolz als "Gartenstadt" positionieren, wenn gleichzeitig rund um alte Vorstadtobjekte oder Villen fast jede Grünfläche und jeder Park zubetoniert werden (Beispiele in Geidorf: Mozartgasse 6, Klöcher Perle, demnächst Hartenauvilla)
    Die ehemaligen Ausfahrtstraßen wie die Waltendorfer Hauptstraße und die Mariatroster Straße sind längst von der Siedlungswucherung überfordert, da durch sie nicht mehr der Verkehr aus der bzw. in die Stadt rollt, sondern sich mit dem durch die zahlreichen Siedlungen begünstigten lokalen Verkehr vermischt; mangelnde Abbiegespuren führen nicht nur in den Stoßzeiten zu regelrechten Staus, die das Lärm- und Feinstaubproblem eben nur noch mehr verstärken. Dass nun die letzen "Ödlandlücken" auf den besagten Straßen mit mehrgeschoßigen Bauten aufgefüllt werden, wird daher nur zu einer Verschärfung der genannten Probleme beitragen.
    Apropos Raumplanung, was den Rastbühl betrifft: Vor knapp zwanzig Jahren war dieser noch als Landschaftsschutzgebiet ausgeschildert, irgendwann sind diese Schilder sang- und klanglos verschwunden. Inzwischen zieren jede Menge mehr oder minder origineller bzw. optisch aufdringlicher Wohngebäude die Straßenränder, die zumindest mitunter ganz "bemerkenswerte" Ensembles ergeben - selbstverständlich nebst den obligatorischen zwei bis drei Pkw unter den angeschlossenen Carboards.

    Autor: Josef Schiffer

  • hat aber halt einen Eigentümer und eine Widmung als Bauland WA 0,2-0,6. Soll man da enteignen? Die Wiese dahinter ist ohnehin Grünland, da hat der Ersteller des Flächenwidmungsplanes eigentlich eh schön mitgedacht, oder? Und der Lärm, liebe Elisabeth, hat natürlich seine Ursachen, die bestreitet ja niemand, aber nun ist er nun einmal da und wird sich durch Philosophieren und Wehklagen nicht mehr vermindern, sondern nur durch entsprechende Maßnahmen ertragen lassen. Ein Blick auf den Flächenwidmungsplan zeigt übrigens auch, dass wir uns hier noch bei weitem nicht am Stadtrand befinden. Wo soll man denn sonst bauen? Etwa gar nicht mehr?

    Autor: Matthias Kahlert

  • Es geht hier nicht nur um Kritk am Auffüllen einer Baulücke an der Peripherie- siehe Vorspann des Kommentares. Und auch nicht das Festzementieren von Ödlandschneisen. Die Wiese, die es hier vorher gab war eine Bereicherung, schaffte Luft und war alles andere als Ödland. Meiner Meinung nach schafft eben gerade das planlose, unzusammenhängende Lückenauffüllen eine Art von Stadtödland, halt nur bebaut.
    Es geht viel mehr darum, wie man mit Staträndern umgeht und mit dem logischerweise nachziehenden Problemen wie mehr Lärm. Da gibt es auch andere Lösungen als Lärmschutzwände.Und auch nicht jede Lücke dürfte bebaut werden. Denn wo bleibt dann die Qualität des Wohnens am Stadtrand, wo das vielgepriesene Naherholungsgebiet, wenn alles verbaut wird? Dieses Naherholungsgebiet dient ja auch den BewohnerInnen des Stadtzentrums zur Erholung. Das Ausdehnen der Stadt an die Peripherie ohne gleichzeitig mitgeplante Infrastruktur, wie funktionierendes ÖV- Angebot und ausreichende Einkaufsmöglichkeiten, Sicherung von öffentlich zugänglichem Freiraum (Spiel- Sport- Erholungsflächen), verursacht den bis zur Unterträglichkeit zunehmenden Lärm. Der Lärm ist nicht einfach so da, wie Kahlert glaubt, er wird durch Siedlungsentwicklung gemacht. Denn alles, was in der grünen Idylle fehlt, wird in der Stadt nachgetankt und dazu wird nun mal hauptsächlich das Auto verwendet.(Arbeit, Einkauf, Kultur, Freizeit, Schule, Sport....)

    Weiters: selbverständlichnicht ist nicht das einzelne Projekt an der Zersiedelung schuld, sondern eben mehrere solcher Projekte, die den Wunsch nach Ruhe mit immer weiter vom Stadtkern entfernten Projekten bedienen.
    Diese Bautätigkeit geht ja endlos weiter bis nach Hönigtal. Bzw. auf der anderen Stadtseite am Steinberg ist Ähnliches Chaos bis nach Hitzing zu bemerken.
    Zu Schenn: Es wird nicht an der Notwendigkeit des Nahversorgers gezweifelt, es wird kritisiert, wie dessen Gebäude und der Parkplatz architektonisch gelöst sind. Auch nicht purpur Architekten wurden kritisiert, denn angeblich haben sie das Objekt gar nicht bis zum Ende betreut. Es wurde kein Vergleich mit der Butterfysiedlung angstellt, es wurde als positiv gesehen, wie hier mit dem Stadtrand umgegangen wurde, in der entsprechenden Situation. Egal wie ein Grundstück beschafften ist, es gibt immer mehrere Möglichkeiten der urbanistischen Reaktion.
    Warum, wenn in der Nasszelle großformatige Fliesen verlegt werden, alles passt, muss man mir genauer erklären.

    Autor: Elisabeth lechner

  • Wie kann man gleichzeitig das Streben nach Dichteausnutzung des Investors und eine angeblich flächenintensive Stadtentwicklung kritisieren? Ödlandschneisen im Stadtgebiet führen geradezu zum Flächenverbrauch weiter draussen und damit zu weiterer Zersiedelung. Der Lärm ist da, er verschwindet nicht, wenn der Architekt mit dem Fahrrad fährt. Bauen in so einem Gebiet (mit entsprechenden Maßnahmen) ist an sich ja eine positive Maßnahme, die ein Projekt weiter draußen (= mehr lärmerregend) ersetzt. Ich verstehe daher die Grundsatzkritik nicht. Dieses Projekt ist sicher nicht an der Zersiedlung schuld. Und was ist am Lärmschutz egoistisch? Die altruistisch lärmspendenden Vorbeifahrer werden gemein um die schöne Aussicht gebracht, während sie auf dem Weg in ihre Ruhelage vorbeidonnern? Und wer ist mit "wir" gemeint und was können wir uns bald nicht mehr leisten und warum?

    Autor: Matthias Kahlert

  • zu sein alleine ist mir irgendwie zu wenig. Wenn Graz unbedingt noch ein EZ braucht (siehe auch die Diskusion in www.gat.st/pages/de/nachrichten/3026.htm ) bin ich eigentlich schon sehr für eine zentrale Lage, sonst wird noch mehr Individualverkehr produziert. Auch der Annenstraße kann es dadurch wohl kaum noch schlechter gehen. Wichtiger wäre ein sinnvolle Straßenbahnanbindung an die ÖBB-Bahnsteige, nicht die jetzt offenbar betriebene Lösung, die nur den Zweck zu haben scheint, die Straßenbahn aus dem Weg des Individualverkehrs zu schaffen, dem Öffi-Benutzer selbst aber kaum Vorteile bringt.

    Autor: Matthias Kahlert

  • Habe gestern, 24.7.2008 diesen Bereich der Waltendorfer Haupstraße besucht -hier mein Kurzbericht/Kommentar:
    vor und hinter der Lärmschutzwand u im Parkplatzbereich sind Bäume gepflanzt worden, eine Parkplatzwüste habe ich nicht gesehen - der Nahversorger ist von zentraler Bedeutung! Die Wohn/Außenanlagen sind noch nicht fertig, der Entwurf = von Architekt Boric/purpur, die liefern doch gute Arbeit ab oder nicht? nehme an, die Lärmschutzwand wird beidseitig begrünt werden-lt. Landschaftsplaner für das Projekt, super, dass dort neue Bewohner hinziehen werden, vielleicht sehen die neuen Bewohner die Lärmschutzwand und ihren südlichen Garten anders als im Beitrag #3262 geschildert, eine begrünte Lärmschutzwand u Grünstreifen neben dem Gehweg -werden im Straßenraum wirksam werden, SPÄTER wenn angewachsen,der Vergleich mit der Wohnsiedlung hinkt schwerstens, dort schmales, sehr langes Gstk im rechten Winkel zur Straße, hier nicht sehr tiefes Gstk.-längs der Straße,
    übrigens das Cafe war gestern in Betrieb und in der Nasszelle sind großformatige Fliesen verlegt - es paßt eigentlich alles!

    Autor: DI. Schenn

  • meine mutter hasste den jugendstil, meine generationskollegen verachten im allgemeinen die formen der 50er jahre.
    jede zeit hat ihren stil. die phasen werden immer kürzer. für aufmerksame beobachter sind die sich verändernden kriterien schon innerhalb weniger jahre sichtbar. wirklich erkenn- und beurteilbar ist ein stil erst, wenn sich zeit, abstand und vor allem mindestens ein 'anderer' stil dazwischen geschoben hat.
    die diskussion ist jedenfalls gut. schade, dass sie erst jetzt durch den abbruch entstanden ist.
    georg franck sucht in seinem buch 'architekturqualität' (es wird demnächst hier vorgestellt) nach objektiven qualitätskriterien.
    und: denkmalschützer befassten sich bisher im allgemeinen nicht mit objekten lebender künstler (architekten).

    Autor: eva mohringer-milowiz

  • heute in der Gratiszeitung Woche, großes Inserat unter Traumhaft Wohnen
    Übergabe Patio Waltendorf: ich zitiere den anpreisenden Text, den offensichtlich gibt es noch freie Wohnungen- "diese repräsentativen Wohnungen bieten Stadtblick,modernes Design", ....weiter im Anpreisen: "bequeme Infrastruktur: durch öffentliche Verkehrsanbindung und Einkaufsmöglichkeiten."
    ich wohne selbst in der Nähe und weiß Bescheid über die tolle Infrastruktur hier oben: die Busse fahren zu selten und nur bis ca. 20 uhr und Einkaufen beim Sauer ist teuer, dann bleibt nur mehr der Einkauf mit dem Auto zum Billa ganz unten in der Waltendorfer Hauptsraße( nur verrückte Idealisten fahren mit dem Fahrrad)solche Lügen sollten eigentlich verboten werden.

    Autor: Tanja Maschutznig

  • mir sind Ödlandschneisen lieber als eine Totalzersiedelung. und der Lärm ist nicht einfach so vorhanden, der wurde nicht an einem schöpfungstag von Gott erschaffen, den machen die Zersiedeler, alle die im grünen wohnen und in der stadt arbeiten, einkaufen, kino gehen......

    Autor: martin Riedel

  • ist die richtige Frage und nicht wohin mit dem Lärm.
    Eine derartig flächenintensive Stadtenwicklung, wie sie Graz betreibt, ist alles andere als nachhaltig. Diese Entwicklung belastet nicht nur die neu bebauten Gebiete mit Lärm, sondern auch alle Bauten, die vor der großen Lärmwelle entstanden sind und entwertet damit auch stadtnahe Wohngebiete. Die Katze beißt sich elegant in den Schwanz. Wegen mehr Ruhe weiter hinaus, aber der Lärm geht mit, wie ein gemeiner Lärmschatten. Einzelne Mauern sind nur die egoistische Reaktion eines auf Gewinn orientierten Investors. Natürlich können nicht die Planer den Lärm wegzaubern und alle aufs Fahrrad verbannen, aber sie können sich andere, intelligentere Reaktionen als Mauern überlegen. Siehe Gerngross Richter Wohnbau in der Brunnerstraße in Wien, oder Bykerwall von Erskine. Und die Stadtplanung muss sich fragen, wieviel Grndstücke sie noch an einen nattraktiven Speckgürtel verfuttert.
    Die Logik der Haltung von Kahlert dem angeblich unvermeidbaren Lärm gegenüber, hieße auf die Stadt übertragen, in der es ja auch nicht gerade an Lärm mangelt, endlose straßenbegleitende Lämschutzmauern, z.b. in der Elisabethstraße, am Glacis, in der Plüddemanggasse, in der Bergmanngasse, in der Münzgrabenstraße, usw.zu errichten, was ja abgesehen davon, dass das gar nicht machbar ist, ein planerischer Wahnsinn wäre. Also wir müssen andere Antworten finden und sei es, dass wir die Stadt nicht so endlos ausdehnen.
    Architekt Ernst Hubeli spricht von der in Deutschlnd bereits beginnenden Entleerung von Einfamliienhausquartieren, weil sich die Menschen die 2 Autos nicht mehr leisten können. Diese Entwicklung wird, wenn man sich die Preisentwicklungen ansieht, auch vor dem Grazer Speckgürtel nicht Halt machen.

    Autor: Elisabeth lechner
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