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WB-Entscheidung
Preisträger_Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit 2012

Nominiert waren noch weitere vier Projekte:

Volksschule Mäder (Vorarlberg)
Bauherrin: Gemeinde Mäder
Architekten: Fink Thurnher
Fachplanung: Spektrum, Zentrum für Umwelttechnik und -management; Öko-Plan Wilfried Begle

Plusenergie-Einfamilienhaus, Hard (Vorarlberg)
Bauherr: Martin Brunn
Architekten: Martin Brunn und Gerhard Zweier
Fachplanung: Ender Klimatechnik; Automation Next

ÖAD-Gästehaus Gasgasse, Wien
Bauherrin: Gemeinnützige Genossenschaft Heimbau
Architekt: Martin Kohlbauer
Fachplanung: Vasko & Partner, Schöberl & Pöll

Wohnen am Mühlgrund, Wien
Bauherrin: Bauen und Wohnen GmbH
Architekten: Artec
Fachplanung: Schöberl & Pöll; Käferhaus; Auböck + Kárász

Hohe Qualität der Einreichungen
Juryvorsitzender Roland Gnaiger zeigte sich begeistert von der regen Beteilung und der hohen Qualität der Einreichungen. Im Bereich des Bauens werde das Thema Zukunftssicherung immer attraktiver. BauherrInnen, ArchitektInnen und FachplanerInnen würden zunehmend erkennen, dass Nachhaltigkeit eine anspruchsvolle Herausforderung sei und eine funktional wie gestalterisch spannende Aufgabe darstelle. Die stete Zunahme an Bewerbungen gehe auch Hand in Hand mit einem Zuwachs an themenspezifisch kompetenten und chancenreichen Architektur- und Haustechnikbüros. Sei es vor Jahren noch ein kleiner Kreis engagierter Pioniere gewesen, so fänden sich heute die Mehrzahl der besten BaukünstlerInnen Österreichs in der Liste der BewerberInnen betonte Gnaiger.

Ausschreibung
Die Ausschreibung des Staatspreises erfolgte im Rahmen der Klimaschutzinitiative klima:aktiv des Lebensministeriums. Das Programm klima:aktiv Bauen und Sanieren ist ein zentraler Baustein dieser Klimaschutzinitiative, wenn es um energieeffizienten Neubau oder eine qualitativ hochwertige Sanierung geht. Es forciert die Steigerung der Energieeffizienz in Wohn- und Dienstleistungsgebäuden, indem GebäudeeigentümerInnen, GebäudeverwalterInnen und GebäudenutzerInnen bei der Erschließung wirtschaftlicher Energieeinsparpotenziale in bestehenden Gebäuden unterstützt werden. Weiters werden BauherrInnen und PlanerInnen beraten beim Neubau und der Sanierung von großvolumigen Wohnbauten und Dienstleistungsgebäuden nach dem klima:aktiv Gebäudestandard, einem neutralen österreichischen Qualitätszeichen für Gebäude, die Kriterien zur Energieeffizienz, Ökologie und Behaglichkeit auf höchstem Niveau einhalten.

Organisation
Die Organisation und Abwicklung des Staatspreises Architektur und Nachhaltigkeit erfolgte durch die Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT) im Auftrag des Lebensministeriums. Die Kunstuniversität Linz legte gemeinsam mit dem Österreichischen Ökologie Institut durch ihre fachliche Vorbewertung die Grundlage für den mehrstufigen Bewertungsprozess der Jury. Unterstützt wurde der diesjährige Staatspreis durch den Fachverband der Stein- und keramischen Industrie in der Wirtschaftskammer Österreich sowie die Initiative pro:Holz als Sponsoren.

Verfasser / in:

Redaktion GAT GrazArchitekturTäglich
klima:aktiv

Datum:

Fri 15/02/2013

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Über klima:aktiv
Der Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit wird im Rahmen von klima:aktiv, der Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums, ausgeschrieben. klima:aktiv wurde 2004 als Teil der Österreichischen Klimastrategie gestartet und setzt seitdem wertvolle Impulse für aktiven Klima- und Umweltschutz – dies reicht von Partnerschaften mit der Wirtschaft und den Ländern über Information und Beratung bis hin zu Aus- und Weiterbildung. Ziel von klima:aktiv ist die Markteinführung und Verbreitung klimafreundlicher Technologien und Dienstleistungen in den Bereichen Bauen & Sanieren, Energiesparen, Erneuerbare Energien und Mobilität.

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