Wechsel im Grazer Fachbeirat für Baukultur

Laut Statuten sollte nach 3 Jahren Schluss sein!

Laut Statuten wäre nach 3 Jahren Schluss!

"Nach einer Periode von 1,5 Jahren können die Mitglieder noch einmal für diesen Zeitraum verpflichtet werden. Spätestens dann wird der Beirat neu besetzt. Der Besetzungsvorschlag kommt übrigens von Stadtbaudirektion und Stadtplanungsamt", hielt ich in meinem Artikel vom 23.11.2011 fest. Aber hallo, wieso also jetzt diese Sesselkleberei?? Rüdiger Lainer, der als Vorsitzender im Beirat in Wien ziemlich auf der (Qualitäts-) Bremse stehen soll, bleibt sogar noch, obwohl Mitgliedszeit weit überzogen (3 Jahre + 9 Monate bisher). Marta Schreieck geht nach 3,5 Jahren. Und ich vermute, die Ersatzjurorin, die in dem Bericht nicht erwähnt wird, ist auch seit Anbeginn dabei. Ich hätte im GAT gerne gelesen, was der Fachbeirat der Stadt Graz bisher gebracht hat. Beispiel Siegerprojekt WB Hüttenbrennergasse: Es drängt sich mir die Frage auf, wie ein Projekt mit dieser Jurybeurteilung gewinnen kann und wozu Arch. Much Untertrifaller in der Jury war? Hier ein Auszug aus der Siegerprojektbeurteilung (unglaublich! Wozu Gestaltungsqualität? Wozu Wettbewerb?): "Das Gebäudevolumen ist routiniert durchgearbeitet, wenn gleich etwas beliebig, ebenso die gewählte Setzung in der Mitte des Grundstückes. Ein adäquates Eingehen auf den spezifischen Ort wird etwas vermisst. Die Orientierung des Foyers in die Tiefe des Baukörpers und der damit verbundene schmale Anteil an der Straßenfassade werden bedauert. Alles in allem eine sehr gut funktionierende, ökonomische und angemessene Lösung der gestellten Aufgabe auf hohem Niveau ohne architektonische Höhepunkte." Gute Nacht Fachbeirat, gute Nacht Wettbewerbswesen!

Ganz im Geheimen

wurden also "zahlreiche Verbesserungen vorgeschlagen und durchgesetzt"! Ach ja, Österreich ist ja das letzte zivilisierte Land, in dem die Amtsverschwiegenheit noch in der Verfassung steht.

Unter

Unter http://www.eu-regionalmanagement.at/Plattform-Baukultur-2007-2014.180.0.... findet man zum Beispiel eine Evaluierung der Tätigkeiten des Gestaltungsbeirates in der Südwest Steiermark mit vorher-nachher Darstellungen...

Frauen in der Architektur

Ich bin beeindruckt von dem Foto mit 100% Männern.

Sehr bedauerlich, dass in diesem Gremium Fachfrauen nun nicht mehr vertreten sind. Aber scheint niemanden zu kümmern

Kommentarkorrektur

das Männerfoto hat abgelenkt, es gibt doch noch eine Frau in einer Stellvertreterposition

trotzdem ......

trotzdem ......

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