A wie Annenstraße, A wie Asphalt

Annenstraße

Das auffälligste an der Neugestaltung der Annenstraße - und da hinkt sie im Vergleich mit der Mariahilfestraße in Wien weit hinten nach - ist, dass schlichtweg die Bäume fehlen. Es formuliert sich augenblicklich die Frage, ob Fußgänger*innen oder Radfahrer*innen die Asphaltwüste lieben, oder ob vielleicht durch eine Baumallee entlang der langen Straße zwichen Südtirolerplatz und Hauptbahnhof Lebensraum geschaffen werden hätte können - für Flanierer wie Bewohner.

Zum Vergleich in Bildern:
http://www.wien.gv.at/verkehr-stadtentwicklung/mariahilfer-neu.html

http://annenviertel.at/annenstrase-neu/

Zustimmung

Dem kann ich nur zustimmen. Die Anpassungen die gemacht wurden kann man kritisieren, hinnehmen, gutheissen. Es ist eine Verbesserung. Aber all dieser Aufwand und die Kosten machen doch keinen Sinn ohne gewisse Behaglichkeiten, ergo Aufenthaltsqualitäten über die ganze Länge zu schaffen? Wo sind die Qualitäten die Stadt ausmachen? Wschl. hätten überhaupt nur die Bäume gereicht um die Strasse aufzuwerten? So sieht die Annenstrasse für einen Graz-Besucher auf den ersten Blick nicht viel anders aus als eben vor einigen Jahren... Und warum einen Belag wählen, der Index des Verkehrs ist? Warum keine Pflasterung, keine Platten, kein Leben zulassen?

Es wäre nicht schwer gewesen...

Schade. Schade.

Annenstraße neu

Schade um die verpasste Gelegenheit. Warum hat man denn keine Bäume am breiten Gehsteig der Nordseite gepflanzt? Und: eine Pflasterung wie am Lendplatz hätte wohl ein freundliches Bild gebracht. So: eine Asphaltorgie.

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