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Grafik von Joost Meuwissen, Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. Architekt
©: Joost Meuwissen
_Rubrik: 
Ausstellung
Fr. 23/03/2018 10:00h - So. 22/04/2018 18:00h
Don’t Stop Thinking!
Graz

Die Denkräume des Joost Meuwissen

Eröffnung: 22. März 2018, 19 Uhr
mit Präsentation des Buches Joost Meuwissen: Zur Architektur des Wohnens (Park Books)

Die Ausstellung Don’t Stop Thinking! bietet Einblicke in das komplexe Werk des Architekten Joost Meuwissen und ist Aufforderung und Inspiration, die alltäglichen Dinge unserer Städte aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Joost Meuwissen hat stets um die Ecke gedacht, hat unablässig dem scheinbar Banalen eine unerwartete Wichtigkeit gegeben, hat Projekte und Planungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet und versucht sie theoretisch zu legitimieren. Theorie und Praxis als Einheit: „Practice is theory!“ Ihm war wichtig „… die Theorie im Entwurf denken zu können, statt wie üblich, mit dem Denken ganz aufzuhören, wenn man zu zeichnen anfängt.“
Die Ausstellung ist eine räumliche Zusammenstellung ausgewählter Projekte, Zeichnungen, Texte und Filme, teilweise mit noch nie gezeigten Dokumenten aus dem Archiv, ergänzt mit Werken der Malerin Marian Plug, die das Schaffen von Joost Meuwissen permanent begleitet hat.
KuratorInnen: Heidi Pretterhofer, Mathieu Wellner
Gestaltung: Heidi Pretterhofer, Michael Rieper

Joost Meuwissen (1950–2016)
war in den letzten 30 Jahren für die Fachgebiete Architektur und Stadtplanung ein herausragender und immer unangepasster Denker. Sein imposantes Werk, es umfasst eine beachtliche Fülle an Texten, Zeichnungen, Projekten, Vorträgen, Interviews, aber auch Radio- und TV Sendungen, soll weiterhin den Diskursraum bereichern. Seine unkonventionellen, poetischen und äußerst präzisen Formulierungen sind eine Herausforderung und Provokation für den Ist-Zustand des Architekturdiskurses.
Meuwissen studierte Architektur in Delft, promovierte in Eindhoven und arbeitete in Amsterdam als Architekt, Kritiker und Chefredakteur der Zeitschrift Wiederhall. Seine Lehrtätigkeit führte ihn über verschiedene Institutionen in den Niederlanden an die Universität in Karlsruhe, dann ab 1995 an die TU Graz mit einem Zwischenstopp an der Akademie der bildenden Künste in Wien.

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