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Wohnanlage Leutschacherstraße, Klagenfurt
©: dermaurer
_Rubrik: 
Exkursion -kurz
Sa. 30/09/2017 9:00h - 14:00h
Leben am Limit!?
Klagenfurt

Mit dem KulturRadPfad Leben am Limit!? – SOZIALE BAUKULTUR IN KLAGENFURT will das Architektur Haus Kärnten verschiedene Ansätze des sozialen Bauens erfahrbar machen und dabei verschiedene Facetten von (Bau)Qualitäten beleuchten und aufzeigen. Unter der Leitung von DI Elias Molitschnig werden drei aktuelle Wohnprojekte in Klagenfurt besucht.

Ablauf
09.00 Uhr, Start beim ARCHITEKTUR HAUS KÄRNTEN
10.00 Uhr, Stadtentwicklungsprojekt Harbach 2020
11.30 Uhr, Neues Wohnen an der Glan
13.00 Uhr, Soziales Bauen Siebenhügelsiedlung        
14.00 Uhr, inkludiertes Mittagessen beim Stadion Wirt

Die Art wo und wie wir wohnen, beeinflusst ganz zentral unser gesamtes Lebensumfeld, sagt viel über das Miteinander in der Gesellschaft aus und zeichnet ein Bild von sozialen Strukturen in unseren Städten. Bezahlbaren, sicheren und lebenswerten Wohnraum zu schaffen, aber auch zu erhalten und weiterzudenken, ist die wichtigste Bauaufgabe.
Wohnen ist essentiell für Menschen und daher untrennbar mit deren Entwicklung verbunden. Das friedvolle Zusammenleben in einer zunehmend von differenzierten Lebensstilen geprägten Gesellschaft, stellt gegenwärtig eine besondere Herausforderung dar.
Architektur im sozial motivierten Kontext stellt eine besondere Herausforderung dar- liefert Antworten auf Fragestellungen, greift Notwendigkeiten auf und zeigt Lösungsansätze auf. Darüber hinaus skizziert sie Zukunftsvisionen und erschafft eine sozial motivierte gebaute Umwelt die weit über den Anspruch von leistbaren Hüllen hinausgeht. Sie kann hochwertige Lebensräume definieren und den Menschen ein glückliches und lebenswertes Umfeld bieten.
Es brauch eine innere Einstellung die ganz stark an den Nutzern orientiert ist und eine sensible Herangehensweise ohne jegliche Ansätze von Selbstverwirklichung und egoistischen Architektur- Materialschlachten.
Roland Rainer hat das Soziale bauen als die Kerndisziplin der Architektinnen definiert. Er beschreibt sie folgend: „Es ist die Aufgabe der Architekten, den Menschen ein vollständiges, menschliches, humanes Weltbild zu vermitteln. Und das tut er nicht, wenn er riesige Paläste aus Glas baut. Er muss sich Fragen was brauchen eigentlich meine Mitmenschen, damit sie glücklich und zufrieden sind.“
Wir müssen daran denken, dass wir nicht nur Häuser und damit Hüllen bauen. Wir müssen wissen, dass wir auch das Dazwischen bauen und wir müssen wissen, dass wir ein Dorf, eine Stadt oder sogar eine Welt bauen.

Eine Kooperation zwischen den Kulturradpfaden, dem Architektur Haus Kärnten und der FH Kärnten.

Unkostenbeitrag
34 EURO (inkl Essen und 1 Getränk)
Beschränkte TeilneherInnenzahl (mind. 10 – max 25 Personen)

Anmeldung

erforderlich unter: www.kulturradpfade.at und kulturradpfade@vhsktn.at

Veranstalter
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